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Friday, November 6, 2026

Das Ende der Pannen-Karre?: Tesla stellt Produktion des Cybertrucks in Texas ein

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Das Ende der Pannen-Karre?Tesla stellt Produktion des Cybertrucks in Texas ein

06.11.2026, 11:25 Uhr

Die Vorstellung des Cybertrucks ist von vielen Pannen begleitet. Das Design wird belächelt, gleichzeitig beweist Elon Musk, wie leicht zerstörbar das eigentlich robuste Panzerglas des Fahrzeugs ist. Nun könnte das Ende des Cybertrucks gekommen sein.

Der US-Elektroautobauer Tesla wird die Produktion des Cybertrucks in seinem texanischen Werk Mitte kommenden Jahres einstellen. Damit sollen Kapazitäten für den Bau des Robotaxis Cybercab freigemacht werden, teilte Unternehmenschef und Milliardär Elon Musk auf der Plattform X mit. Es blieb zunächst unklar, ob der Cybertruck in einer anderen Fabrik weiterhin gebaut oder komplett aus dem Angebot gestrichen wird. Tesla war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Das Ende des Cybertrucks kommt unmittelbar nach dem Wahlsieg der Demokraten in dem bislang tiefroten US-Bundesstaat.

Tesla hatte den futuristischen Cybertruck als Konkurrenz zu den vor allem in den USA beliebten Pickups von Ford und General Motors (GM) positioniert. Unter anderem wegen seines kontroversen Designs konnte sich dieser Pritschenwagen jedoch nicht durchsetzen. Zudem kämpft Tesla mit Qualitätsproblemen und musste mehrfach Fahrzeuge zurückrufen.

Die lange Pannenliste des Cybertrucks

Schon bei der Vorstellung des Wagens sorgte dieser für Spott. Bei der Enthüllung im Jahr 2019 warf Chefdesigner Franz von Holzhausen eine Stahlkugel gegen die Seitenscheiben, woraufhin diese zersplitterten. Dabei hatte Holzhausen eigentlich zeigen wollen, wie robust die Panzerglas-Scheiben sind. Laut Elon Musk lag der Fauxpas an vorherigen Schlägen mit einem Vorschlaghammer auf die Fahrertür.

Es war aber bei weitem nicht die einzige Panne. Eine der gefährlichsten: 2024 mussten fast 4000 Trucks zurück in die Werkstatt, weil das Gaspedal klemmen könnte. Die Autobauer hatten bei der Montage unerlaubt Seife als Schmiermittel verwendet, weshalb die Gefahr bestand, dass die Abdeckung abrutscht. Wenig später mussten 11.700 der Fahrzeuge zur Reparatur, weil der Scheibenwischer nicht richtig funktionierte und die Fahrer sprichwörtlich im Regen stehen gelassen wurden. Dann wurden noch etwa 46.000 Fahrzeuge aufgrund abfliegender Karosserieteile zurückgerufen und es gab Berichte wegen fehlerhafter Scheinwerfer (zu hell eingestellt) sowie eine verzögerte Rückfahrkamera.

In den USA kostet der Cybertruck zwischen 60.000 und 100.000 Dollar. Zuletzt hatte er mit einer stark gesunken Nachfrage zu kämpfen. In Deutschland ist das Auto nicht offiziell zugelassen und wird hierzulande auch gar nicht verkauft.

Das Cybercab gilt als Eckpfeiler von Musks Plänen, Tesla zu einem Hersteller von Robotern und autonomen Fahrzeugen umzubauen. Das Tesla-Robotaxi hat zwei Sitze und Flügeltüren, es gibt weder ein Lenkrad noch ein Gaspedal. Die ersten der Cybercabs fahren bereits in Austin, Texas.

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