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Monday, October 5, 2026

Spanien: Mehrere Tote bei Unwettern und Überschwemmungen

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Die Wetterlage im Mittelmeerraum ist angespannt. Starkregen und Sturmböen sorgen für Überflutungen in Urlaubszielen wie der Türkei, Griechenland und Spanien.

02.10.2026 | 0:50 min

Heftige Regenfälle und Gewitter haben auf der bei Urlaubern beliebten griechischen Insel Kreta Überschwemmungen ausgelöst und Schäden verursacht. Menschen steckten in ihren Autos fest, einige Touristen mussten evakuiert werden, wie die Behörden am Samstag mitteilten. "Eine Frau musste sicherheitshalber ins Krankenhaus gebracht werden", sagte der Bürgermeister der Hafenstadt Ierapetra, Manolis Frangoulis, der Nachrichtenagentur AFP.

In der Stadt an der Südostküste Kretas hatte es am Freitag und Samstag heftige Regenfälle gegeben. Durch die Überschwemmungen wurden einige Autos und Bäume ins Meer gespült. Andernorts waren Straßen durch angespültes Geröll unpassierbar.

Starke Unwetter sind kürzlich auch über Deutschland gezogen und haben vielerorts mit Starkregen, Sturmböen und Hagelkörnern für Schäden durch umgekippte Bäume gesorgt.

28.08.2026 | 2:11 min

Bewohner sollen höher gelegene Gebiete aufsuchen

Auf der Straße zwischen Ierapetra und Sitia steckten wegen der Überflutungen 23 Menschen in ihren Autos fest, wie der Fernsehsender ERT berichtete. Drei Touristen und ihr Taxifahrer wurden im Auto von einem Sturzbach fortgerissen, sie konnten aussteigen und sich in Sicherheit bringen, als das Taxi an einer Böschung hängenblieb. In dem bei Touristen beliebten Hafen Canea beschädigten riesige Wellen Restaurants und andere Treffpunkte von Touristen an der Strandpromenade.

Die Zivilschutzbehörde rief die Bewohner mehrerer Orte auf, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. Der stellvertretende Gouverneur der Region Heraklion, Nikos Syrigonakis, teilte mit, Hilfsdienste seien dabei, kleine Erdrutsche zu beseitigen und Straßen von Geröll zu befreien. Sie seien weiter in Alarmbereitschaft und behielten die Pegel von Bächen und Flüssen im Blick, sagte er der griechischen Nachrichtenagentur ANA.

Ein Tornado hat nahe Carcassonne in Südfrankreich im August mehr als 300 Häuser beschädigt und mindestens 39 Menschen verletzt. Er entstand, als die heftige Hitzewelle von Gewittern abgelöst wurde.

25.08.2026 | 0:19 min

Mitarbeiter eines Nationalparks stecken fest

In der Samaria-Schlucht, einem beliebten Ausflugsziel für Kreta-Urlauber, steckten acht Mitarbeiter des Nationalparks wegen der starken Regenfälle fest, wie ANA weiter berichtete. Nach Angaben der Behörden waren sie jedoch an einem sicheren Ort. "Die Situation ist voll unter Kontrolle. Sie haben etwas zu essen und Medikamente und sind an einem warmen Ort, aber der Flusspegel erlaubt es nicht, dass sie den Ort verlassen", sagte der für den Zivilschutz zuständige Vize-Gouverneur der Region, Giorgos Tsapakos, der Nachrichtenagentur ANA.

Von Freitag bis Samstagnachmittag fielen im Gebiet Canea 420 Millimeter Regen, wie es auf der Website des nationalen Observatoriums in Athen hieß. Hinzu kamen Windstärken von acht bis neun auf der Beaufort-Skala.

Nach schweren Unwettern ist es im österreichischen Bundesland Salzburg zu Überschwemmungen gekommen. Ein Rückhaltebecken ist gebrochen, Wanderer mussten per Hubschrauber gerettet werden.

07.08.2026 | 0:14 min

Deutsche Touristin von Blitz getroffen

Auf Rhodos wurde am Vortag eine 58-jährige deutsche Touristin von einem Blitz getroffen und getötet. Ihr Ehemann wurde leicht verletzt. Das Unglück ereignete sich in der Gegend von Lindos im Süden der Insel. Das berichteten übereinstimmend griechische Medien unter Berufung auf die Polizei.

Das Paar war auf Rhodos im Urlaub und hatte zuvor im Meer gebadet. Als die beiden anschließend am Strand entlanggingen, traf ein Blitz die Frau. Die 58-Jährige verlor das Bewusstsein und war beim Eintreffen des Rettungsdienstes bereits ohne Puls, wie das Nachrichtenportal Rodiaki.gr berichtete.

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