Personeller Aderlass in der Offensive: Heidenheim ohne Vier in Wolfsburg?
Zwei Stürmer fehlen dem 1. FC Heidenheim beim Gastspiel in Wolfsburg ohnehin. Der drohende Ausfall zweier weiterer Angreifer würde die Personalsorgen von Trainer Frank Schmidt verstärken.

Für das Wolfsburg-Gastspiel fraglich: Budu Zivzivadze, hier im Duell mit Maxwell Gyamfi. IMAGO/Michael Weber
Heidenheim steht im Duell der beiden Bundesliga-Absteiger in Wolfsburg vor großen Personalproblemen in der Offensive. Die Ausfälle von Sirlord Conteh (Rückstand nach Knie-OP) und Maximilian Breunig (Rückstand nach Muskelfaserriss im Oberschenkel) standen schon vorher fest - nun aber steht auch das Mitwirken von Mikkel Kaufmann (muskuläre Probleme) und auch Budu Zivzivadze (Kniebeschwerden) auf der Kippe. Dies gab Frank Schmidt auf der Pressekonferenz vor der Partie beim VfL am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) bekannt.
Die Heidenheimer blicken auf eine Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge zurück, dabei biss sich das Team von der Ostalb in der Spitzengruppe fest. Zuletzt musste sich der aktuelle Tabellendritte aber mit einem 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern zufrieden geben und gab dabei erstmals vor heimischer Kulisse Punkte ab.
Wiedersehen mit Torjäger Glatzel
Die Wölfe haben als Fünfter zwei Punkte weniger auf dem Konto. Der hohe Kaderwert des als heißer Anwärter auf den direkten Wiederaufstieg gehandelten VfL interessiere ihn aber nicht, sagte Schmidt, der natürlich um die Qualität des Kontrahenten weiß. Seine Schützlinge wird er auf die dominante Spielweise der Niedersachsen einstellen.
Wohl auch als Analyse des jüngsten 4:4 beim 1. FC Nürnberg hat der 52-Jährige erkannt: "Es gibt auch immer wieder Phasen, in denen sie den Gegner rein lassen." Diese gelte es auszunutzen, dann "müssen wir da sein", forderte der Coach.
Mit welchem Offensivpersonal, sollten tatsächlich Kaufmann und/oder Zivzivadze (mit drei Toren und einem Assist einer der besten Heidenheimer Scorer) ausfallen, sagte er nicht. Gleichwohl wird der FCH auch stark in der Defensive gefordert sein, Wolfsburg hat in Fabian Reese, Robert Glatzel und Alexander Bernhardsson geballte Angriffswucht in seinen Reihen und bereits 19 Treffer erzielt.
Bester Torschütze mit vier Treffern ist Glatzel, der seine Torjägerqualitäten auch auf der Ostalb unter Schmidt (2017 bis 2019) unter Beweis gestellt hat. Er sei unter anderem "unfassbar gut in der Luft", warnte der FCH-Trainer. Doch darauf sei seine Mannschaft vorbereitet.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.