Mit 91 Jahren: Deutscher Kult-Schauspieler raucht wieder
Dieter Hallervorden (91) bleibt fit mit täglichem Sport vor dem Frühstück: Schwimmen, Ergometer, Dehnübungen und Spaziergänge. Nur ein kleines Laster gönnt er sich.
Publiziert: vor 14 Minuten
Aktualisiert: vor 2 Minuten
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Dieter Hallervorden bleibt aktiv mit täglichem Sport und Bühnenauftritten
- Er vertraut auf Fitnessgadgets und raucht abends maximal fünf Zigaretten
- Schlosspark-Theater Berlin feiert 18. Spielzeit unter Hallervordens Leitung
Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk
Auch mit 91 Jahren ist der deutsche Kult-Schauspieler Dieter Hallervorden noch voller Energie – und denkt nicht ans Aufhören. Der Kabarettist, Schauspieler und Theaterleiter hat in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur verraten, wie er sich fit hält und warum er auf den Ruhestand verzichtet. Die Quelle des Erfolgs? Bewegung, Disziplin – und ein kleines Laster.
Jeden Morgen vor dem Frühstück stehe Sport auf dem Programm: «Das besteht aus Schwimmen, aus Ergometer, und ich mache leichte Dehnübungen und jeden Tag einen Spaziergang», sagt Hallervorden. «Ich glaube wirklich, dass es ziemlich viel bringt.» Unterstützt werde seine Routine von einem Fitnessgadget am Handgelenk, das neben seiner Herzfrequenz auch Schlafqualität und Stresslevel überwacht. «Das Gerät schreibt mir vor, dass ich nach 22 Uhr auf keinen Fall noch essen oder rauchen darf», erklärt er schmunzelnd. «Ich halte mich zwar nicht sklavisch daran, aber es hilft mir schon, dass jemand da ist, der sagt: ‹Pass mal auf, wenn du älter werden willst, musst du das und das bedenken.›»
«Maximal fünf am Tag»
Doch für Hallervorden gibt es eine noch wichtigere Regel, wenn es um ein langes, erfülltes Leben geht: aktiv bleiben. «Ich glaube, was wirklich alt macht, ist Untätigkeit», betont er. Während viele seiner Kollegen den Ruhestand geniessen, schwöre er auf den «Unruhestand». «Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, von mir aus aufzuhören», sagt der 91-Jährige.
Der Star, der in den 1970er-Jahren mit der Kultserie «Nonstop Nonsens» berühmt wurde und später in Filmen wie «Sein letztes Rennen» und «Honig im Kopf» überzeugte, ist auch heute noch auf der Bühne zu Hause. Als Leiter des Schlosspark-Theaters in Berlin, das kürzlich seine 18. Spielzeit eröffnete, bleibt er kreativ und engagiert. Hallervorden: «Solange mich meine Beine auf die Bühne tragen, solange der Kopf noch mitmacht und unten Leute sitzen, die mich sehen wollen, werde ich natürlich weiter dabeibleiben, klar.»
Neben all der Disziplin gönnt sich der Entertainer aber auch ein kleines Laster: das Rauchen. Nach Jahren als Nichtraucher greift er mittlerweile abends wieder zur Zigarette – allerdings nur in begrenztem Mass. «Ich rauche nur abends und maximal fünf am Tag», gibt Hallervorden zu. Der Grund? Seine Frau: «Wir haben uns als Nichtraucher kennengelernt, und sie kam vom Dreh zurück und musste eben rauchen. Und dann dachte ich: Naja, ehe ich das jetzt also ertrage, rauche ich mit.» Dennoch sei es für ihn kein Problem, jederzeit damit aufzuhören, wenn er es wolle.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.