Im Umfeld des Tatverdächtigen: Weitere Festnahmen nach Schussangriff bei Paris

Im Umfeld des TatverdächtigenWeitere Festnahmen nach Schussangriff bei Paris
24.10.2026, 14:38 Uhr
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In Frankreich gehen die Ermittlungen nach dem Schussangriff in der Nähe von Paris weiter. Die Anti-Terrorstaatsanwalt berichtet von drei weiteren Festnahmen aus dem Umfeld des Tatverdächtigen. Unklar ist weiter, ob es sich bei der Tat um einen rassistisch motivierten Anschlag handelt.
Nach dem Schussangriff in der Region Paris sind drei weitere Personen aus dem familiären und freundschaftlichen Umfeld des Verdächtigen festgenommen worden. Das teilte die ermittelnde Anti-Terrorstaatsanwaltschaft in Paris mit. Die Maßnahmen seien in der Nacht und am gestrigen Abend angeordnet worden. Am Freitag kam bereits eine Person aus dem engeren Umfeld des Verdächtigen in Gewahrsam.
Nähere Informationen zu den Festgenommenen wollte die Behörde auf Anfrage nicht mitteilen. Französische Medienberichte, dass sich die Mutter des 39-jährigen Verdächtigen unter den Festgenommenen befinde, bestätigte sie nicht. Diese soll sich Medienberichten zufolge von sich aus der Polizei gestellt haben.
Das Polizeigewahrsam des Hauptverdächtigen sei am Morgen nach einer ersten Vernehmung verlängert worden, hieß es weiter. Sein Gesundheitszustand sei als vereinbar mit dieser Maßnahme eingestuft worden. Es laufe eine Blutuntersuchung, um seine "toxikologische Belastung" zu bestimmen.
Mutmaßlich rassistisch motivierter Anschlag
Ein Mann hatte am Freitag in den Gemeinden Trappes und La Verrière aus einem Auto heraus auf offener Straße mit einer automatischen Waffe geschossen. Dabei kam ein 26-jähriger Mann ums Leben, fünf weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen sehr schwer. Den Behörden zufolge schweben mehrere Menschen, darunter ein zwölfjähriges Mädchen, weiter in Lebensgefahr. Der Verdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen.
Die Anti-Terrorstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Bislang ist unklar, ob es sich bei dem Angriff um einen rassistisch motivierten Anschlag handelt. Der Bürgermeister der Gemeinde Trappes sprach von einem rassistisch motivierten, mutmaßlichen islamfeindlichen Hintergrund der Tat. Präsident Emmanuel Macron verurteilte den Vorfall bei einem Besuch in der Gemeinde als "rassistischen Terroranschlag".
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