Daily MaverickPROJECT COAST: Peace-driven science rises from the ashes of apartheid-era bioterrorismPunchUK steps up facial recognition, e-bikes patrol to tackle London knife crimeInquirerTop 5 most wanted murder suspect in Caraga arrested in Agusan del SurCNN TürkTarihi geçmiş kanser ilaçlarını yeniden piyasaya süren şebekeye operasyon: 22 gözaltıThe Jerusalem PostEl-Sayed faces pointed Israel questions as Michigan Senate race heats upInquirer EntertainmentHeart Evangelista, Tuesday Vargas, more pay tribute to Ate GayZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioХабрАрхитектура в эпоху вероятности: почему наши старые чертежи больше не работаютCollider‘The Terminal List’ Showrunner Confirms the Franchise’s Future on Prime Video and Potential Spin-Off PlansThe Straits TimesAskST: Can the police’s new 6000-0999 number for calling the public be spoofed?The RegisterFrom Expertise to Intelligence: NISCO Deploys World's First Swarm-Intelligence Steel Model at ScaleDeadlineFirst-Ever ‘Saturday Night Live’ International Spin-Off Lands In Korea
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, November 2, 2026

Warn-Apps in Ukraine und Russland: Achtung, Achtung, hier hackt Ihr Desinformant

Translate

In der Nacht wurden die Apps für Notfall-Warnungen in Ukraine und Russland möglicherweise gehackt. Die Ukraine vermeldet derweil militärische Erfolge.

dpa/afp/rtr/taz | In der Ukraine und in Russland sind die offiziellen Notfall-Apps, die bei feindlichen Luftangriffen dringende Warnungen auf Smartphones schicken, nach Behördenangaben gehackt worden. Zunächst wurde am späten Sonntagabend in der ukrainischen App unter anderem fälschlicherweise vor radioaktiver Strahlung in der Hauptstadt Kyjiw gewarnt.

Die App „Air Alert“ sei möglicherweise vom Feind kompromittiert worden, teilte die ukrainische Luftwaffe auf Telegram mit: Es bestehe keine Gefahr durch Strahlung. Über die App soll zudem auch fälschlicherweise vor Angriffen mit chemischen Waffen gewarnt worden sein. Die Bürger wurden von den Behörden aufgefordert, nicht auf Links in der Warn-App zu klicken.

In der Nacht zum Montag meldete dann Russland einen massiven Cyberangriff auf seine Warn-App, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Zivilschutzministerium berichtete. Es sei den Angreifern gelungen, Falschinformationen an die Bevölkerung zu versenden, hieß es weiter ohne Details. Die Webseite des Ministeriums für Warnungen war in der Nacht zunächst zeitweise nicht erreichbar.

Die russische Behörde machte keine Angaben dazu, wen sie hinter dem Angriff vermutete. Die zeitliche Abfolge der Ereignisse ließ die Vermutung zu, dass es sich um einen ukrainischen Gegenangriff gehandelt haben könnte.

„Die Waffenruhe ist beendet“

Unterdessen ist die sechstägige Feuerpause in der russisch besetzten südukrainischen Stadt Oleschky vorbei. „Die vom 27. Oktober bis zum 1. November geltende Waffenruhe ist beendet“, erklärte der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez am Sonntagabend.

Russland hatte nach ukrainischen Angaben eine Verlängerung der Feuerpause abgelehnt. Ein ranghoher ukrainischer Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP am Sonntagabend wenige Stunden vor Auslaufen der Waffenruhe, das Außenministerium in Kyjiw habe Moskau eine Verlängerung vorgeschlagen. „Die Russen wollen nicht“, fügte er hinzu.

Die Feuerpause sollte angesichts gravierender Engpässe bei Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten eine Versorgung der Bevölkerung, Hilfslieferungen und die Evakuierung von Zivilisten ermöglichen. Am Samstag waren aus Oleschky evakuierte Menschen über Russland und Belarus im Norden der Ukraine eingetroffen und hatten dort ihre Angehörigen wiedergesehen.

Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe evakuierte das ukrainische Militär nach eigenen Angaben weitere 167 Menschen aus bedrohten Gebieten der südlichen Region Cherson, darunter 22 Kinder und 21 Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Die Stadt Oleschky liegt am Ufer des Dnipro in der Region Cherson im von Russland besetzten Süden der Ukraine. Russland hatte die Stadt 2022 erobert. Von ursprünglich 24.000 Einwohnern sollen sich vor der nun erfolgten Evakuierungsaktion noch etwa 2000 in der Stadt aufgehalten haben, jetzt sind es noch etwa 1000.

Ukraine macht gegen Russland Boden gut

Derweil vermeldet die Ukraine Erfolge am Boden gegen Russland. Die Ukraine habe im Oktober mehr Gelände befreit (96,2 Quadratkilometer) als an Russland verloren (85,8 Quadratkilometer“, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj unter Berufung auf Angaben des Generalstabs.

Der Oktober 2026 sei außerdem der für Russland verlustreichste Monat seit Beginn der Vollinvasion im Februar 2022 gewesen, mit 54.400 getöteten, kampfunfähig gemachten oder vermissten russischen Soldaten.

View the original on taz →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.