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Wednesday, November 4, 2026

In dieser Rangliste ist der FCZ europäische Spitze

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Krasser Wandel zum letzten Jahr

In dieser Rangliste ist der FCZ europäische Spitze

Kein anderer Schweizer Verein lässt häufiger Spieler auflaufen, die im eigenen Nachwuchs ausgebildet worden sind als Zürich. Der FCZ ist damit auch international weit vorne dabei.

Publiziert: 00:04 Uhr

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Florian RazReporter Fussball

Der FC Zürich ist internationale Spitzenklasse. Kaum jemand lässt häufiger Fussballer spielen, die im eigenen Nachwuchs ausgebildet worden sind. Europaweit setzen nur noch Alkmaar in Holland, Athletic Bilbao in Spanien und Dynamo Kiew in der Ukraine stärker auf Spieler mit Wurzeln im eigenen Klub.

Gegen YB spielen sieben Eigengewächse

Beim grandiosen 5:3-Sieg in Bern am Sonntag standen sechs ehemalige FCZ-Junioren in der Startformation. Matchwinner wurde Einwechselspieler Selmin Hodza (23). Ebenfalls einer, der schon als Kind im Trikot der Zürcher gespielt hat.

Insgesamt sind bislang über 52 Prozent der möglichen Einsatzminuten an Spieler gegangen, die beim FCZ ausgebildet worden sind. Damit ist Zürich die klare Nummer 1 in der Schweiz. Vor Luzern mit 42 Prozent. Das hat das CIES Football Observatory ausgerechnet.

Am Ende der Rangliste steht wenig überraschend der Leader der Super League. Keine einzige Minute ist beim FC Lugano an Spieler gegangen, die schon als Junior bei den Bianconeri gespielt haben.

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Die Zürcher haben sich schon seit Jahren auf die Fahne geschrieben, dass sie auf den eigenen Nachwuchs setzen wollen. Der Unterschied zur Vergangenheit ist, dass sie den Worten in der aktuellen Saison auch Taten folgen lassen.

Wie krass der Wandel ist, zeigt der Blick darauf, wie Zürich in die vergangene Spielzeit gestartet ist. Im ersten Spiel der Saison 2025/26 standen mit Yanick Brecher und Cheveyo Tsawa zwei ehemalige FCZ-Nachwuchsspieler in der Startformation. Der Rest? Acht Profis aus dem Ausland. Plus GC-Bueb Steven Zuber.

Zum Glück gezwungen

Natürlich werden die Zürcher derzeit auch ein wenig zu ihrem Glück gezwungen. Zuletzt mussten Heliane und Ancillo Canepa 17 Millionen Franken in den Klub pumpen, um ausgeglichene Rechnungen zu präsentieren. Auch in dieser Saison fehlen Einnahmen durch Spiele auf europäischer Bühne. Grosse Sprünge auf dem Transfermarkt sind so nicht möglich.

Aber es war auch ein bewusster Entscheid von Canepa und Dino Lamberti, in diesem Sommer praktisch keine Spieler zu verpflichten. Präsidenten-, Spieler- und Trainerberater Lamberti riet dazu, nach turbulenten Jahren mit vielen Umbrüchen bewusst auf Ruhe und Kontinuität zu setzen. Bislang zahlt sich das aus.

Ebenfalls auffällig: Spieler, die Fehler begehen, bleiben einfach in der Mannschaft. Bestes Beispiel am Sonntag gegen die Young Boys: Doron Lichtenstein, der eine sehr komplizierte erste Halbzeit gegen YB-Rakete Bahereba Guirassy erlebte. Und trotzdem in Hälfte zwei beweisen durfte, dass er es besser kann.

Wozu dieses Vertrauen führen kann, beweisen die Zürcher gerade gegen YB in der ersten Viertelstunde nach der Pause. Es ist der mit Abstand beste Zürcher Auftritt in dieser Saison.

Ganz ohne Transfers geht es beim FCZ allerdings noch nicht. Auffällig: Je weiter nach vorne es auf dem Spielfeld geht, umso wichtiger werden jene Spieler, die nicht im Home of FCZ aufgewachsen sind. Von 25 Zürcher Toren gehen 17 auf das Konto von Profis, die bei anderen Vereinen ausgebildet worden sind.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

12

26

34

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

12

15

25

3

FC Sion

FC Sion

12

7

23

4

FC Zürich

FC Zürich

12

-1

20

5

FC St. Gallen

FC St. Gallen

12

-3

19

6

Servette FC

Servette FC

12

1

16

7

FC Basel

FC Basel

12

-4

14

8

FC Luzern

FC Luzern

12

-6

13

9

FC Thun

FC Thun

12

-10

13

10

FC Vaduz

FC Vaduz

12

-1

10

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

12

-13

10

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

12

-11

6

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