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Sunday, October 25, 2026

Remis gegen Niederlande: DHB-Team besteht EM-Härtetest

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Die deutschen Handballerinnen haben gut einen Monat vor dem EM-Start ihre starke Form bestätigt, noch mehr Rückenwind allerdings verpasst. Nach dem überzeugenden Erfolg über den dreimaligen Olympiasieger Dänemark musste sich das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch gegen den WM-Halbfinalisten Niederlande durch ein Gegentor in letzter Sekunde mit einem 25:25 (13:12) zufriedengeben.

Wir wollen flexibel sein im Angriffsspiel. Ich glaube, das ist uns gelungen.

Bundestrainer Markus Gaugisch

DHB-Frauen überzeugen in der Golden League

Ihren Status als Medaillenkandidatinnen haben die DHB-Frauen für die Europameisterschaft in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und Türkei dennoch untermauert. Am 4. Dezember startet Deutschland in Bratislava gegen Schweden in das Turnier. Die weiteren Gegner sind Co-Gastgeber Slowakei und Serbien. Zuvor warten Ende November noch zwei Tests gegen den Olympia-Zweiten Frankreich.

Deutschlands Handballerinnen haben auf dem Weg zur EM einen Dämpfer erhalten. Der WM-Zweite verlor das zweite Länderspiel gegen Spanien und kassierte die erste Niederlage 2026.

27.09.2026 | 1:12 min

Schon am Freitag (30. Oktober) verkündet Gaugisch sein erweitertes EM-Aufgebot. Darin dürften sich alle Spielerinnen des Kaders, der beim Einladungsturnier "Golden League" in Odense überzeugte, befinden. Ein Fragezeichen steht noch hinter der langjährigen Leistungsträgerin Xenia Smits. Der 32-Jährigen, die vor wenigen Wochen erstmals Mutter geworden ist, hatte Gaugisch die Tür offengelassen. Ihr Leistungsstand ist aber derzeit ungewiss.

Wachter und Engel glänzen gegen Niederlande

Anders sieht es bei Ersatztorhüterin Sarah Wachter und Rückraumspielerin Nina Engel aus. Sie stachen am Sonntag in Odense hervor. Wachter glänzte mit 17 Paraden, Engel wurde mit zehn Toren beste Werferin der Partie. Vor 1.000 Fans in der SJF Arena rotierte Gaugisch im Vergleich zum 26:21 über Dänemark mehrfach. So wurde etwa Rückraumspielerin Viola Leuchter geschont und fehlte im Kader. Im Tor begann Borussia Dortmunds Wachter für Stammtorhüterin Katharina Filter.

Nach einem schwachen Start in die Partie lag Deutschland schnell hinten (1:4/7. Minute). Doch auch dank mehrerer Paraden von Wachter fand das DHB-Team zügig zurück in die Partie. In der 14. Minute brachte Engel Deutschland erstmals in Front. Danach wechselte die Führung hin und her. Zu Beginn der zweiten Hälfte tat sich Deutschland erneut schwer.

Bitter für DHB-Frauen: Ausgleich in letzter Sekunde

Wachter hielt aber weiterhin stark - nun auch mit dem Kopf (41.). Ein Wurf der Niederländerin Kelly Dulfer landete in ihrem Gesicht. Nach einer kurzen Behandlung konnte sie das Spiel fortsetzen. Dank Überzahl und eines verwandelten Siebenmeters durch Engel erwischte Deutschland den besseren Start in die spannende Schlussphase (24:23/55.). Beim Stand von 25:24 vergab Emily Vogel die Chance auf die Entscheidung, die Niederländerin Dione Housheer glich mit der Schlusssekunde aus.

TV-Kameramann beim Fußballspiel

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Quelle: SID

Über dieses Thema berichten die heute-Nachrichten am 25.10. ab 17:00 Uhr. 

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