Bahnrad-WM in Schanghai – Schweizerinnen mit Top-10-Plätzen

- Michelle Andres und Aline Seitz fahren an der Bahnrad-WM in Schanghai im Madison-Rennen lange um eine Medaille.
- Jasmin Liechti belegt in der Einzelverfolgung den starken 6. Platz.
- Im Omnium bleibt Alex Vogel chancenlos.
Viel fehlte Michelle Andres und Aline Seitz nicht zum Coup: Die beiden Schweizerinnen hatten an der WM in Schanghai im Madison (Américaine) bis kurz vor Schluss die Medaillen in Sichtweite, nachdem sie die 9. von 12 Zwischenwertungen gewonnen hatten. Doch weil sie im doppelt zählenden Schlusssprint leer ausgingen, fielen sie mit insgesamt 12 Zählern noch auf Platz 9 zurück. Zu Japan auf dem Bronzeplatz fehlten nur 6 Punkte. Gold holten die Britinnen (40) vor den Französinnen (33).
Jasmin Liechti überrascht
Jasmin Liechti fuhr in der 4-km-Einzelverfolgung in 4:34,684 Minuten auf den 6. Rang. Wenige Tage nach ihrem 24. Geburtstag blieb die Bernerin damit nur zwei Sekunden über ihrem eigenen Schweizer Rekord und verfehlte den Einzug in den kleinen Final um weniger als vier Sekunden. Die zweite Schweizerin Annika Liehner klassierte sich in 4:44,354 auf Rang 18. WM-Gold im rein britischen Finalduell sicherte sich Millie Couzens.
Alex Vogel nicht in den Top 15
Nicht mit der Weltspitze mithalten konnte Alex Vogel im Omnium. Der Thurgauer startete im Scratch, wo er amtierender Europameister ist, mit Platz 15. Auch das Temporennen (20.) und das Ausscheidungsrennen (17.) verliefen nicht nach dem Wunsch des 27-Jährigen. Im abschliessenden Punktefahren blieb Vogel ohne Rundenverlust, konnte aber in den Zwischenwertungen keinen einzigen Punkt einfahren und beendete den Wettkampf als 19. Gold holte der Portugiese Iuri Leitao.
Im 1-km-Zeitfahren der Frauen setzte sich die Deutsche Pauline Sophie Grabosch (1:04,572 Minuten) vor den Niederländerinnen Hetty van de Wouw und Sofie van Rooijen durch.
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