Mann stürzt aus Achterbahn in den Tod – Zeugen geschockt

- Im Freizeitpark Six Flags Over Georgia ist am Montag ein Mann aus der Achterbahn «Goliath» gestürzt und ums Leben gekommen.
- Der Mann kollidierte beim Sturz dreimal mit einem Achterbahnwagen und landete auf dem Dach einer Geisterbahn-Attraktion.
- Als Reaktion stellte Six Flags vorsorglich neun ähnliche Achterbahnen in sechs Parks ausser Betrieb.
Ein Mann ist am Montag im Freizeitpark Six Flags Over Georgia ums Leben gekommen. Nach Angaben von Augenzeugen stürzte er kurz vor Ende der rund dreieinhalbminütigen Fahrt mit der Achterbahn «Goliath» auf das Dach einer Geisterbahn-Attraktion. Die Polizei von Cobb County bestätigte den Todesfall und teilte mit, dass mehrere weitere Personen verletzt wurden; wie es zu dem Unfall kam, wird untersucht.
Der Mann sei beim Sturz dreimal mit einem Achterbahnwagen kollidiert, berichteten Zeugen dem Lokalsender 11Alive. Sein Fall soll zudem auf dem Souvenirfoto eines Parkbesuchers zu sehen sein. «Er ist auf unseren Bildern zu sehen», sagte ein erschütterter Zeuge.
Fahrgäste aus 60 Metern Höhe evakuiert
Nach dem Unglück wurde die «Goliath»-Bahn in Schräglage gestoppt. Die rund 60 Meter hohe Achterbahn erreicht laut Six Flags Geschwindigkeiten von bis zu 113 km/h. Die Fahrgäste wurden anschliessend in Vierergruppen aus den Wagen evakuiert, wie WSB-TV berichtete.
Ein Sprecher von Six Flags erklärte, der Park und die örtlichen Behörden hätten umgehend reagiert. Der Betreiber arbeite bei den Ermittlungen vollumfänglich mit den zuständigen Stellen zusammen. «Wir sind zutiefst betroffen», sagte der Sprecher. Vorsorglich stellte Six Flags neun ähnliche Achterbahnen in sechs Freizeitparks vorübergehend ausser Betrieb.
Erst im September hatte Six Flags Magic Mountain in Südkalifornien angekündigt, seine bekannte Achterbahn X2 stillzulegen. Zuvor waren mehrere Klagen eingereicht worden, in denen Fahrgäste schwere Hirnverletzungen geltend machten. Der Betreiber hatte zudem kürzlich einen Rechtsstreit mit der Familie eines 22-Jährigen beigelegt, der 2022 nach einer Fahrt mit der Achterbahn gestorben war. In der vergangenen Woche kamen drei weitere Klagen wegen traumatischer Hirnverletzungen hinzu.
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Karin Leuthold (kle), Jahrgang 1968, arbeitet seit 2005 für 20 Minuten und ist derzeit am Newsdesk tätig.
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