InquirerNBI plans to quiz VP, ex-Speaker Velasco about alleged bagmanESPN DeportesLa nueva generación del Team USA despierta la ilusión de PochettinoESPN2026 WNBA playoffs: Takeaways from every Game 1 on SundayThe Jerusalem PostRubio says foreign actor involved in RAF Fairford bomb plot, Trump criticizes release of suspectsDaily MaverickMaxhosa Africa brings pan-Africanism to Paris Fashion Week한겨레[단독] 반구대병원 폐원 직전에도 환자 학대 정황…폭염 속 테라스서 폭행·방치South China Morning PostAMD acquires ‘godmother of AI’ Li Fei-Fei’s start-up as battle with Nvidia intensifiesSözcüFon soruşturmasında yeni perde: Mustafa Sandal ve eşinin planı ortaya çıktı!SportstarInfantino orders FIFA funding review after UEFA, CONCACAF seek 2.1 billion dollar payoutCapital FMJournalist to be crowned king in Uganda after bitter succession disputeWirtualna PolskaPeter Magyar stracił immunitet. Jest decyzja parlamentuسكاي نيوز عربية"سوق أبوظبي" يطلق نسخة جديدة من دليل علاقات المستثمرين
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, September 29, 2026

Während des EU-Ratsvorsitzes: Griechenland will Abschiebezentrum in Afrika einrichten

Translate

Während des EU-RatsvorsitzesGriechenland will Abschiebezentrum in Afrika einrichten

29.09.2026, 03:35 Uhr

622202908
Migranten verbringen die regnerische Nacht an den Stränden in der spanischen Exklave Ceuta. (Foto: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS)

Zusammen mit Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Österreich treibt Griechenland Pläne für ein EU-Abschiebezentrum in Afrika voran. Einem Massenanstrum wie in Ceuta will Athen mit deutlich verschärfter Gegenwehr begegnen.

Die griechische Regierung will nach der Übernahme des EU-Ratsvorsitzes im nächsten Jahr ein Abschiebezentrum für abgelehnte Asylbewerber in Afrika einrichten. "Wir sind der Ansicht, dass sich unter dem griechischen Vorsitz der Rahmen eröffnet, damit das Abschiebezentrum seinen Betrieb aufnehmen kann", sagte der griechische Migrationsminister Thanos Plevris dem griechischen Sender ANT1 TV. Griechenland übernimmt im zweiten Halbjahr 2027 den turnusmäßigen Vorsitz des EU-Rats.

Das Zentrum werde in einem afrikanischen Land eingerichtet werden, "auf das wir uns bereits geeinigt haben", sagte der Minister weiter. "Wir können es nur noch nicht namentlich nennen", fügte er hinzu. Griechenland treibt die umstrittenen Pläne zu Abschiebezentren für abgelehnte Asylbewerber außerhalb der Europäischen Union gemeinsam mit Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Österreich voran. Als mögliche Standorte wurden Uganda und Ruanda genannt.

Plevris erklärte, bald solle ein Treffen mit den anderen vier EU-Staaten und dem Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration (IOM) organisiert werden, um den Plan zu erörtern. Die Unterhändler von EU-Parlament und Mitgliedstaaten hatten sich Anfang Juni auf eine Rückführungsverordnung geeinigt, mit der mehr Abschiebungen aus der EU ermöglicht werden sollen. Menschenrechtsorganisationen zeigten sich besorgt.

Ceuta-Mechanismus geplant

Plevris erklärte außerdem, Griechenland wolle beim nächsten Rat für Justiz und Inneres der EU am 1. Oktober "einen Mechanismus außergewöhnlicher Maßnahmen" für den Fall einer massenhaften Ankunft von Migranten wie Anfang August in der spanischen Exklave Ceuta vorstellen. "In Krisenzeiten müssen Maßnahmen ergriffen werden, die über das Übliche hinausgehen", sagte er. In solchen Fällen "darf nicht nur nicht einmal Asyl in Betracht gezogen werden, es muss eine sofortige Rückführungsentscheidung ergehen und die Rückführung umgehend erfolgen", fügte er hinzu.

Ende Juli waren mehr als 70.000 Menschen aus Marokko zu Fuß oder schwimmend nach Ceuta gelangt. Die meisten kehrten kurz darauf zurück oder wurden zurückgebracht. Tausende Migranten halten sich aber weiterhin in der nur 18 Quadratkilometer großen Exklave in Nordafrika auf.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.