Mehrere Menschen sterben bei Verfolgungsjagd mit Polizei

- Bei einer Verfolgungsjagd auf der A66 nahe Middlesbrough in England sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.
- Ein Polizeiauto kollidierte mit einem Volkswagen Passat, nachdem Beamte ein verdächtiges Fahrzeug verfolgt hatten.
- Der Rettungsdienst North East Ambulance Service bestätigte, dass mehrere Patienten noch am Unfallort starben.
Bei einem Unfall mit einem Polizeiwagen nahe dem englischen Middlesbrough sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zur genauen Anzahl der Todesopfer machte die Polizei am Morgen keine Angaben. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es infolge einer Verfolgungsfahrt zu dem Unfall.
Laut der Polizei hatten Beamte ein verdächtiges Fahrzeug entdeckt und die Verfolgung aufgenommen, bevor der Wagen auf die A66 fuhr und dort mit dem Polizeiauto zusammenstiess. Ursprünglich war von drei beteiligten Fahrzeugen die Rede, mittlerweile hat die Polizei dies auf zwei korrigiert, wie die «Daily Mail» berichtet.
Augenzeugen berichtet von Verfolgungsjagd
Zahlreiche Einsatzfahrzeuge seien vor Ort und die Strasse werde noch einige Zeit gesperrt bleiben, teilte die Cleveland Police der Nachrichtenagentur PA zufolge mit. Der Rettungsdienst North East Ambulance Service schrieb: «Trotz der grössten Bemühungen aller Einsatzkräfte starben bedauerlicherweise mehrere Patienten noch am Unfallort.»
Anwohner der Lime Road in Teesville, rund anderthalb Kilometer vom Unfallort entfernt, wurden bereits um 3.30 Uhr durch die Verfolgungsjagd geweckt. Neil Hutchinson (47) berichtet, Polizeiautos seien mit Blaulicht und Sirenen durch die Strasse gerast. Am Tempo habe man erkannt, dass es sich um eine ernste Situation gehandelt haben müsse – die schmale Strasse ist beidseitig zugeparkt. Als er am Morgen von den Todesopfern erfahren habe, sei ihm klar geworden, dass es sich um denselben Vorfall gehandelt haben muss.
Ein weiterer Anwohner schildert, ein Auto sei mit hohem Tempo durch die Strasse geschossen, dicht gefolgt von der Polizei – die ganze Strasse sei davon aufgeschreckt worden.
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Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
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Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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