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Friday, October 9, 2026

Elon Musk schickt Telekom-Aktien auf Talfahrt

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Tech-Milliardär Elon Musk greift mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX im Mobilfunkmarkt an. In den USA vereinbarte SpaceX den Kauf eines landesweiten Portfolios an Mobilfunkfrequenzen. Damit kann SpaceX über seinen Satellittenanbieter Starlink für flächendeckendes Handynetz sorgen, selbst in den entlegensten Winkeln des Landes. Bislang ist Starlink dafür meist auf Kooperationen mit klassischen Anbietern wie T-Mobile angewiesen. An der Börse stürzten daraufhin mehrere Telekommunikations-Aktien ab, darunter auch die der Deutschen Telekom und ihrer Tochter T-Mobile US.

Schon jetzt stellt Starlink schnelles Internet aus dem All bereit und versorgt damit unter anderem die Ukraine mit Netz. Künftig sollen per Starlink-Handyvertrag Mobilfunkverbindungen direkt aus dem All auf Smartphones angeboten werden.

Die Weltraumfirma SpaceX schrieb im Juni Geschichte mit einem Rekord-Börsengang und machte Elon Musk damit zeitweise zum ersten Billionär der Welt.

12.06.2026 | 2:40 min

Starlink: Stabiles Mobilfunknetz selbst durch dicke Wände

Mit den nun erworbenen Mobilfunk-Niederfrequenzen könne man das Signal auch durch Wände senden, so SpaceX. Bisher brauchen Starlink-Nutzer für den Internet-Empfang auf der Erde ein Empfangsgerät mit eigener Antenne - außerdem sollte die Sicht zum Satelliten klar sein.

Mit dem Kauf der Niedrigfrequenzen überwindet Musks Firma eine der größten technischen Hürden für satellitengestützte Mobilfunknetze. Sie sollen das bestehende globale Zwei-Gigahertz-Spektrum von Starlink Mobile ergänzen, das für hohe Bandbreiten ausgelegt ist. Musk selbst kommentierte den "Deal" auf X mit den Worten:

Dies ist das letzte entscheidende Puzzleteil, das SpaceX benötigt, um in Amerika eine flächendeckende Mobilfunkversorgung zu gewährleisten.

Elon Musk, SpaceX-Gründer

Elon Musk attackiert die freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung. Auf seiner Kurznachrichtenplattform X hetzt er auf, interagiert mit Rechtsextremen und beschimpft Gegner.

11.03.2025 | 44:30 min

Telekom-Aktie: Kurs bricht ein

An der Börse sorgte der Vorstoß für Unruhe: Aktien der Deutschen Telekom verloren bis zum Freitagvormittag rund 7,5 Prozent. Der Kurs von AT&T fiel im nachbörslichen Handel zeitweise um rund sieben Prozent, für Papiere der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US und von Verizon ging es jeweils um mehr als sechs Prozent abwärts.

Investoren befürchten einen aggressiven Preiskampf auf dem ohnehin gesättigten US-Mobilfunkmarkt. "Wir gehen davon aus, dass SpaceX ein äußerst attraktives Paket aus Starlink-Breitband und -Mobilfunk anbieten wird", schrieben die Analysten des Research-Hauses William Blair. Sie hielten es sogar für möglich, dass die Künstliche Intelligenz (KI) "Grok" der SpaceX-Sparte xAI darin enthalten sein werde.

Datenmengen wachsen rasant, Rechenzentren stoßen an ihre Grenzen. Eine Idee: Server im All. ZDFheute live erklärt die Vor- und Nachteile.

05.02.2026 | 11:41 min

Starlink-Handyverträge zunächst nur in USA

Um tatsächlich bald Mobilfunk anzubieten, braucht SpaceX noch die Erlaubnis der Telekom-Aufsicht FCC, das Satelliten-Internet mit einem terrestrischen Netzwerk zu kombinieren. Vor einigen Tagen gab sie SpaceX aber schon einmal grünes Licht, 15.000 Satelliten ins All zu bringen, die für Mobilfunkverbindungen im Zwei-Gigahertz-Bereich optimiert sind.

Auch wenn die geplanten Handyverträge wohl zunächst nur Mobilfunk-Kunden in den USA werden abschließen können, dürfte es Manager wie Deutsche-Telekom-Chef Tim Höttges unter Druck setzen. Noch im Sommer hatte Höttges gesagt, er sehe keine Bedrohung durch eine flächendeckende Mobilfunk-Konkurrenz durch SpaceX in den USA. Sowohl T-Mobile US als auch die Deutsche Telekom kooperieren bereits mit Starlink. In Deutschland und neun weiteren Ländern Europas will die Telekom ab 2028 Mobilfunklücken über Starlink ausgleichen.

Verkäufer der 800-Megahertz-Frequenzen ist der Finanzinvestor Grain Management, der sein Portfolio vollständig abgibt. Offizielle Angaben zum Verkaufspreis gab es keine. Das "Wall Street Journal" schätzte den Preis auf acht Milliarden Dollar.

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