The Jerusalem PostPalestinian election candidate warns West Bank could ‘explode’ unless Israel releases tax fundsESPN Deportes¿Quién es el hacker que destapó el dopaje financiero del Man. City?InquirerUnhealthy air quality for sensitive groups in parts of Metro Manila – DENRRTP DesportoEm ambiente conturbado. Portugal defronta Dinamarca após saída de Cristiano RonaldoESPNJoey Porter Jr. traded: What move means for Cowboys, SteelersDaily MaverickLOCAL ELECTIONS 2026: Navigating ballots, candidates, and wards: Your guide to the 2026 local government electionsScreen RantFlorence Pugh's Miniseries Based On 74-Year-Old Masterpiece Is Now Streaming On NetflixNumeramaSpaceX lance Crew-13 : suivez en temps réel le voyage le plus rapide de l’histoire vers l’ISSCBS NewsSupreme Court to hear dispute over Trump's mandatory detention policyNational PostHigh-speed rail costs could reach $113 billion, 25% more than estimated, PBO warnsRFILa dette des États flambe sur fond de crise énergétique et d'inflationVilaWeb“Tot va ser ajustat al protocol”: l’inspector de la policia espanyola justifica el tret a l’ull a Roger Español
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, October 1, 2026

Was Passagiere vom Flug mit der Flydubai-Maschine berichten

Translate

Nach einem gewaltsamen Vorfall im Cockpit eines Flydubai-Flugs auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv geht die israelische Regierung von einem versuchten Terroranschlag aus.

30.09.2026 | 2:46 min

Es war der wohl schlimmste Flug ihres Lebens: 180 Menschen waren am Mittwochmorgen an Bord von Flug FZ 1073. Die Maschine sollte sie von Dubai nach Tel Aviv bringen. Doch statt sicher in Israel zu landen, hatten sie Todesangst - und entkamen nur knapp einer Katastrophe.

Die Boeing 737 Max 8 startete um 06:50 Uhr in Dubai. Als sich die Maschine Israel näherte, kam es zu einer Auseinandersetzung im Cockpit. Nun schildern Passagiere ihre Erlebnisse aus dem Inneren des Flugzeugs. "Wir werden sterben", habe sie gedacht, als sie ihre Augen geschlossen und für ein gutes Ende gebetet habe, sagte die Passagierin Naama Berschadski.

Passagier: Pilot wollte Steuerung zerstören

Passagier Janiv Hajun sagte dem israelischen Sender Channel 12, er und andere hätten sich Zugang zum Cockpit verschafft, nachdem ein weiterer Passagier gesehen habe, wie ein Pilot auf den anderen eingestochen habe. Im Cockpit habe der nicht verletzte Pilot offenbar versucht, die Steuerung des Flugzeugs zu zerstören.

Die Tür war offenbar nicht verriegelt und wir konnten sie irgendwie öffnen.

Janiv Hajun, Passagier

Flugzeug von Crew unter Kontrolle gebracht

"Was es uns erschwert hat, war der (andere) Pilot selbst. Auf ihn war eingestochen worden und er befand sich auf der anderen Seite der Tür", sagte Hajun. Während andere mit dem Angreifer gerungen hätten, habe er die Steuerung so betätigt, wie er es im Fernsehen gesehen habe, sagte Hajun. Dann hätten andere Crewmitglieder übernommen.

Die Fluggesellschaft Flydubai berichtete, die Maschine sei von Besatzungsmitgliedern unter Kontrolle gebracht worden, "die das Flugzeug umleiteten und sicher zur Landung brachten".

Gewaltsamer Vorfall im Cockpit eines Flydubai-Flugs nach Tel Aviv: Israels Regierung vermutet einen versuchten Terroranschlag. ZDFheute live ordnet ein, was über den Vorfall bekannt ist.

01.10.2026 | 23:36 min

Ein Video, das vom Büro des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu veröffentlicht wurde, zeigte Hajun in einem blutigen Oberteil bei der Umarmung des israelischen Regierungschefs. Netanjahu sagte zu ihm: "Ich sehe Sie an, und ich sehe einen Löwen. Ich sehe einen großartigen Helden."

Flugzeug raste unkontrolliert nach unten

Laut Flightradar24 raste die Maschine innerhalb etwa einer Minute steil nach unten - von rund 10.000 Metern Flughöhe auf 5.100 Meter. Passagier Assaf Radschuan sagte dem israelischen Präsidialamt zufolge, die Passagiere hätten sich hilf- und ratlos gefühlt. "Aber wir handelten instinktiv, um zu überleben", berichtete er.

Passagiere verlassen das Ankunftsterminal für Inlandsflüge, nachdem sie mit einem Rückführungsflug der Fluggesellschaft Flydubai auf dem Ben-Gurion-Flughafen gelandet sind.

Die Passagiere verlassen das Ankunftsterminal für Inlandsflüge, nachdem sie mit einem Rückführungsflug der Fluggesellschaft Flydubai auf dem Ben-Gurion-Flughafen gelandet sind.

Quelle: Gil Cohen-Magen / dpa

Passagier: Hatten nur wenige Sekunden

Passagier Zwika Manes sagte Channel 12, es habe viele Minuten gedauert, den Angreifer zu überwältigen. Ein weiterer Passagier, der Zahnarzt Schota Mussajew, sagte zu Journalisten, den Passagieren sei bewusst gewesen, dass sie nur wenige Sekunden Zeit hätten, um das Flugzeug unter ihre Kontrolle zu bringen. Einige befürchteten wohl auch, dass sich noch ein weiterer Angreifer an Bord befinden könnte.

Passagier Mussajew kümmerte sich eigenen Angaben zufolge um den verletzten Piloten. "Er betete einfach die ganze Zeit und hatte Kontakt zu mir, und ich hatte Angst, dass wir ihn wirklich verlieren würden." Ein Video Mussajews zeigt den gefesselten Copiloten auf den Knien.

"Mischung aus Mut und viel Glück" habe eine Katastrophe verhindern können, sagt Thomas Reichart, ZDF-Korrespondent, zu dem Zwischenfall auf einem Flug, der auch den israelischen Wahlkampf beeinflusst.

01.10.2026 | 4:21 min

Ausbilder des verletzten Piloten spricht von Wunder

Netanjahu teilte mit, dass es sich bei dem verletzten Piloten um einen indischen Kapitän, Smit Machchhar, handele. Dieser habe trotz seiner Verletzung die Tür zum Cockpit geöffnet, wodurch andere den Angreifer überwältigen konnten, schrieb Netanjahu auf der Plattform X.

Die indische Botschaft in Saudi-Arabien teilte mit, der Zustand von Machchhar sei stabil. Der Leiter der neuseeländischen Flugschule, an der Machchhar ausgebildet wurde, bezeichnete die sichere Landung als wundersam. Philip Kean sagte, für einen solchen Sturzflug sei die Maschine überhaupt nicht ausgelegt. "Dass sie das überstanden hat und nicht vollständig auseinanderbrach, ist ein Wunder."

Quelle: AP

Über dieses Thema berichtete das heute journal am 30.09.2026 ab 21:45 Uhr.

View the original on ZDF heute →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.