Daily MaverickTrump says men arrested at UK air base used by US were looking to do ‘big damage’ESPN DeportesAmérica asume la iniciativa ante un Necaxa cautelosoInquirerLabor group assails P42 wage hike in Central VisayasESPNFollow live: Rams retake lead as Stafford finds Mumpfield for 48-yard TDThe Jerusalem PostHaifa International Film Festival opens with emotional tribute to Avi NesherPunchOyo 2027: CCII demands issue-based campaigns, decries name-callingالنهار"عملية فيفالدي"... أوكرانيا تفاجئ روسيا والمراقبين경향신문한라산 탐방시간 10월부터 단축···입산 마감 최대 3시간 당겨져New Straits TimesPenang, Johor, Selangor dominate Malaysia's RM354bil August tradeسكاي نيوز عربية"XRG" تُقر الاستثمار النهائي في حقل "أبشيرون" بأذربيجانDaily MailVMAs 2026 best dressed! Taylor Swift dazzles in shimmering gown as she leads the red carpet fashion parade alongside leggy Paris Hilton and scantily clad JoJo中国新闻网江苏队夺得2026年全国女子排球锦标赛冠军
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, September 28, 2026

Linke wollen Hauptstadt regieren: Hoppermann warnt SPD und Grüne vor "linken Extremisten" in Berlin

Translate

Linke wollen Hauptstadt regierenHoppermann warnt SPD und Grüne vor "linken Extremisten" in Berlin

28.09.2026, 01:46 Uhr

619518007
Die Linkspartei hatte die Abgeordnetenhauswahl klar vor der bislang gemeinsam mit der SPD regierenden CDU gewonnen. (Foto: picture alliance / Ipon)

SPD und Grüne sprechen mit der Linken über eine mögliche Regierung in der Hauptstadt. CDU-Generalsekretärin Hoppermann hält das für unverantwortlich und verweist auf Antisemitismusvorwürfe. Ein solches Bündnis würde in der Bundesregierung "Reaktionen auslösen".

Nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann Grüne und SPD in scharfer Form vor einer Koalition mit der Linken gewarnt - und diese zu einem Bündnis mit ihrer Partei aufgefordert. "Es gibt eine andere Mehrheit mit der Union. SPD und Grüne müssen nun für sich entscheiden, ob sie sich zum Steigbügelhalter von linken Extremisten machen wollen", sagte Hoppermann der "Rheinische Post". Die Berliner Linke sei radikal und antisemitisch.

Die Linkspartei hatte die Wahl am 20. September klar vor der bislang gemeinsam mit der SPD regierenden CDU gewonnen. Deren Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigte an, eine Regierung mit Grünen und SPD anzustreben. Der Weg zu Sondierungen zwischen den drei Parteien ist inzwischen frei. Die Linke gab am Freitag bei einem Parteitag grünes Licht, auch die Landesvorstände von Grünen und SPD stimmten Sondierungsgesprächen zu.

Rechnerisch möglich wäre in der Bundeshauptstadt allerdings auch eine Dreierkoalition unter CDU-Führung mit Grünen und SPD. CDU-Landeschef und Spitzenkandidat Stefan Evers bekräftigte am Freitag nochmals die Bereitschaft seiner Partei zu einer "Regierung der politische Mitte".

Die Berliner Linkspartei steht derzeit wegen Antisemitismusvorwürfen im Zusammenhang mit den Konflikten im Nahen Osten sowie mutmaßlicher Kontakte zu kriminellen Clans massiv in der Kritik. Die CDU brachte deshalb eine Beobachtung ihres Landesverbands durch den Verfassungsschutz ins Spiel. Die Linke will - wie die AfD - den Verfassungsschutz abschaffen. Vorbehalte gegen eine mögliche Koalition mit den Linken in der deutschen Hauptstadt gibt es auch in Teilen von SPD und Grünen. Dennoch soll es vorerst Sondierungen geben.

Eralp beklagt "Stimmungsmache"

Die Linke wies die Antisemitismusvorwürfe als überzogen zurück. Eralp sprach von "Stimmungsmache", die einen Erfolg ihrer Partei angeblich verhindern solle. "Diese Vorwürfe sind keinen differenzierte Kritik, sondern haben eine zerstörende Dimension erreicht", polterte die mögliche künftige Regierende Bürgermeisterin auf dem Linken-Landesparteitag am Freitag gegen Kritiker. Die Linke ist die Rechtsnachfolgerin der ehemaligen DDR-Staatspartei SED, welche 1961 den Bau der Berliner Mauer beschlossen hatte.

"Ich kann nur davor warnen, einer radikalen und antisemitischen Linken hier in Berlin zur Regierung zu verhelfen", betonte Hoppermann in der "Rheinischen Post". Auch Folgen für die Koalition zwischen Union und SPD im Bund schloss sie nicht aus, falls es in Berlin zu einem von der Linkspartei angeführten Senat kommen sollte. "Das würde das Klima in der Koalition verändern - und bei uns auch Reaktionen auslösen", mahnte Hoppermann.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.