ESPN DeportesEstados Unidos se queda con la victoria en el juego amistoso contra CanadáPunchFG clears N758bn pension arrears, 957,045 benefitInquirerBohol crop losses climb to P173-M as drought worsenESPNFollow live: Brewers, Padres battling in tight NLDS Game 3The Jerusalem PostMali troops re-enter strategic northern town in years-long fight against insurgentsRapplerLIVE UPDATES: Impeachment trial of Vice President Sara DuterteUOLHouthis atacam aeroporto de Aden, no Iêmen, com drones e mísseis, diz imprensa estatalZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFNew Straits TimesPBAPP plans hybrid strategy to reduce Penang's reliance on Sungai Muda20 MinutenNews-Scout entdeckt Drei-Meter-Koloss am StrandObservador DesportoAs notícias das 4hBBC عربيالتحالف السعودي يتتبع منصة إطلاق صواريخ في صنعاء تمهيداً لتدميرها
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, October 7, 2026

"Neue erhebliche Unsicherheiten": Krankenkassen sehen Beitragsstabilität durch Sparpaket-Änderungen in Gefahr

Translate

"Neue erhebliche Unsicherheiten"Krankenkassen sehen Beitragsstabilität durch Sparpaket-Änderungen in Gefahr

07.10.2026, 04:04 Uhr

00:00

02:27

607841735
Die Koalition will Zusagen an Bundesländer und Psychotherapeuten noch ins Spargesetz einbauen. (Foto: picture alliance / SZ Photo)

Union und SPD wollen das Spargesetz für die Krankenversicherung nachjustieren. Der Kassen-Spitzenverband warnt vor Zusatzkosten. Schlimmstenfalls könnten die Beiträge bereits im kommenden Jahr steigen.

Die gesetzlichen Krankenkassen warnen vor neuen Finanzrisiken. Grund sind geplante Änderungen am bereits geltenden Sparpaket für stabile Beiträge im nächsten Jahr. "Die finanziellen Auswirkungen der vorgesehenen Maßnahmen lassen sich gegenwärtig kaum abschätzen", heißt es in einer Stellungnahme des Kassen-Spitzenverbands für eine Anhörung im Bundestag. Das erforderliche Gegenfinanzierungsvolumen zum Vermeiden zusätzlicher Belastungen der gesetzlichen Krankenversicherung dürfte "allenfalls knapp erreicht werden".

Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD planen einige Ergänzungen des Milliarden-Sparpakets, das die Kassen 2027 von stark steigenden Ausgaben entlasten soll, um Beitragserhöhungen zu verhindern. Umgesetzt werden sollen unter anderem Zusagen an die Länder für eine Billigung des Spargesetzes im Sommer im Bundesrat. Die damalige Gesundheitsministerin Nina Warken hatte den Ländern dafür 550 Millionen Euro zusätzlich für die Kliniken in Aussicht gestellt. Die Koalition plant nun außerdem Regelungen zum Absichern der psychotherapeutischen Versorgung, die es nicht mehr ins Paket schafften.

Der neue Minister Carsten Linnemann hatte bereits deutlich gemacht, dass alles seriös gegenfinanziert werden müsse, um das Ziel stabiler Beiträge zu halten. Im Gesundheitsausschuss des Bundestags gibt es am heutigen Mittwoch eine Anhörung mit einer Reihe von Verbänden zu den jetzt geplanten Regelungen.

Der Kassen-Spitzenverband monierte, die geplanten Maßnahmen schafften "neue erhebliche Unsicherheiten" bei betroffenen Akteuren und Versicherten. Es sei nicht nachvollziehbar, Sparbeiträge einzelner Bereiche wie besonders der Klinikversorgung und von Teilen der hausärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung zurückzunehmen und daraus entstehende Belastungen einseitig auf andere Leistungserbringende und ein weiteres Mal auf die Kassen zu verlagern, so der Kassen-Spitzenverband.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.