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Sunday, November 1, 2026

Pokal-Ergebnis kopiert: Frankfurt schlägt den HSV zum zweiten Mal binnen fünf Tagen

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Der Hamburger SV verzweifelt an Eintracht Frankfurt. Zum zweiten Mal in dieser Woche verliert der HSV gegen die Hessen. Fünf Tage nach dem Pokal-Aus zieht der Nordklub auch in der Bundesliga den Kürzeren. Ein Talent der Frankfurter schreibt Bundesliga-Geschichte.

Sieg im Pokal, Sieg in der Liga: Eintracht Frankfurt hat auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem Hamburger SV innerhalb weniger Tage für sich entschieden. Die Hessen gewannen nach dem Auswärtserfolg im DFB-Pokal am Dienstag (3:1) auch die Bundesligapartie gegen die Rothosen am Sonntagabend mit 3:1 (1:1). Damit machte die SGE einen Sprung ins Tabellenmittelfeld.

Ein Eigentor von Warmed Omari (10.) sowie die Treffer von Raphael Onyedika (47.) und Younes Ebnoutalib (69.) sorgten für den Erfolg der Hessen, die nach einem holprigen Start in die Spielzeit den dritten Saisonsieg feierten. Dadurch schiebt sich die Eintracht in der Tabelle vorbei am HSV auf Platz acht. Die Hamburger, für die Terem Moffi (14.) erfolgreich war, müssen sich nach dem achten Spieltag hingegen mit Rang 15 begnügen.

"Es ist wieder ein anderes Spiel", hatte Eintracht-Coach Adi Hütter nach dem Zweitrunden-Duell im Pokal im Hinblick auf die Bundesligabegegnung gesagt und sein Team aufgefordert, "dass wir dominant auftreten." Dies gelang zunächst, die Eintracht attackierte den Gegner früh - und profitierte nach einem sehenswerten Angriff von einem Eigentor: Nach einer Hereingabe von Fares Chaibi bugsierte HSV-Verteidiger Omari den Ball vor dem einschussbereiten Ebnoutalib ins Netz. 

Die schnelle Führung für Frankfurt war verdient - und doch rasch wieder passé. Der HSV kam erstmals gefährlich vor das Tor, die SGE-Abwehr verpasste es mehrfach zu klären. Schließlich stand Moffi genau richtig. Der Ausgleich half dem HSV, das Spiel fortan ausgeglichen zu gestalten. In der Abwehr, wo Führungsspieler Sebastiaan Bornauw nach seiner im Pokal erlittenen Verletzung noch fehlte, wirkten die Gäste nun sicherer. 

Somit ließ jedoch auch der hohe Unterhaltungswert der Anfangsminuten nach. Die gut stehenden Abwehrreihen auf beiden Seiten verhinderten zunächst weitere Großchancen, wobei es am ehesten noch der HSV vermochte, offensiv Akzente zu setzen. Kurz vor dem Pausenpfiff allerdings musste sich Hamburgs Keeper Heuer Fernandes bei einem gefährlichen Kopfball von Robin Koch strecken (45.+2). 

Insgesamt konnte Hütter mit der ersten Halbzeit seines Teams nicht zufrieden sein, mit dem Start in den zweiten Abschnitt dafür umso mehr: Nach einer Ecke ließ Heuer Fernandes den Kopfball von Lilian Brassier nach vorne prallen, Onyedika traf mit seinem ersten Tor für die Eintracht zur erneuten Führung.

Frankfurt war vor 59.600 Zuschauern nun wieder merklich besser im Spiel und feierte in der 62. das nächste Tor, der Videobeweis deckte jedoch eine Abseitsstellung auf. Kurz darauf hatte auch Schiedsrichter Florian Exner keine Einwände, Ebnoutalib erhöhte nach Vorlage von Can Uzun. Hamburg stemmte sich gegen die Niederlage, traf nach einer Ecke aber nur die Latte (89.).

Einen Rekord stellte unterdessen SGE-Talent Niko Ilicevic auf. Mit seiner Einwechslung bei der Partie von Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV in der dritten Minute der Nachspielzeit hat Ilicevic den Rekord als jüngster Spieler, der je in der höchsten deutschen Spielklasse eingesetzt wurde, eingestellt. Ilicevic zog mit Youssoufa Moukoko gleich, der am 21. November 2020 im Alter von 16 Jahren und einem Tag für Borussia Dortmund debütiert hatte. Genauso alt war nun Ilicevic. 

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