48 Stunden Paris: Diese Orte kennst du noch nicht

Freitag: Anreise und kitschiger Sonnenuntergang auf der Dachterrasse
17.38 Uhr Ankunft in Paris: Mit dem TGV Lyria bist du ab Zürich in rund vier Stunden in Paris. Unsere Unterkunft nahe dem Gare du Nord erreichen wir mit dem ÖV in einer halben Stunde.
18.30 Uhr Einchecken: Ein Design-Hostel mit eigenem Club, Rooftop-Bar mit Blick auf die berühmte Kirche Sacré-Cœur, mitten im 10. Arrondissement: Willkommen im Generator Paris. Die Hostel-Kette hat Standorte in ganz Europa sowie in New York und richtet sich an ein junges Zielpublikum.
Wir checken in ein Doppelzimmer mit eigenem Bad ein. Das Deluxe King Zimmer kostet ab 114 Franken pro Nacht, inklusive Zmorge. Wer weniger Geld ausgeben und lieber neue Leute kennenlernen möchte, bucht sich ein Bett im Schlafsaal und zahlt ab 29 Franken pro Nacht.
19.00 Uhr Sonnenuntergang auf der Rooftop-Bar: Zimmer inspizieren und ab auf die Khayma Dachterrasse. Vom 9. Stock wird der Ausblick auf die Skyline von Paris noch besser – rosa-oranger Sonnenuntergang inklusive.
21.00 Uhr Znacht im Ober Mamma: Langsam meldet sich der Hunger. Wir machen einen gemütlichen, halbstündigen Spaziergang zum Restaurant Ober Mamma. Die italienische Trattoria liegt im Quartier Oberkampf im 11. Arrondissement und gehört zur Big Mamma Group, die weitere Restaurants in Paris und anderen Ländern betreibt.
Im Ober Mamma werden unter einem Glasdach hausgemachte Pasta und neapolitanische Pizza serviert. Unsere Favoriten: Melone mit Parmaschinken, Mafalde-Pasta mit Mascarpone- und Trüffelcreme sowie Pizza mit Tomatensauce, Mozzarella, gekochtem Schinken und gebratenen Pilzen. Unser Tipp: Lass Platz für das hausgemachte Tiramisu – das haben wir nicht geschafft!
Wie verbringst du am liebsten ein Wochenende in einer fremden Stadt?
Samstag: 20'000 Schritte und ab in den Waschsalon
10.00 Uhr Zmorge im Hostel: Nach einem Zmorge zieht es uns Richtung Montmartre. Wir halten uns lieber an die ruhigeren Seitengässchen, statt uns in die Touristenmassen zu stürzen.
11.00 Uhr Süsse Stärkung: Kurz danach erreichen wir unser erstes Ziel: Land&Monkeys Montmartre. Die vegane Bäckerei hat zehn Standorte in Paris und ist äusserst beliebt. Mit einem Pain au Chocolat und Cappuccino setzen wir uns draussen an ein winziges Tischchen und beobachten das emsige Treiben am Samstagmorgen.
13.00 Uhr Zmittag auf der Terrasse: Gefühlt Tausende Schritte und Treppenstufen später wird es Zeit für den Zmittag. Wir entscheiden uns spontan für die herzige Brasserie Adélaïde mit trubeliger Terrasse. Ein Blick auf die Speisekarte genügt für die Bestellung: Rindssteak mit Pfeffersauce, Pommes frites und Salat – richtig fein.
15.00 Uhr Auf (Secondhand-) Shoppingtour: Mit vollem Bauch ziehen wir weiter durch die vielen herzigen Lädelis. Unser Tipp für Secondhand-Fans: der Yallä Store im 18. Arrondissement (es gibt ihn auch im 9. und 10. Arrondissement). Hier findest du ausgewählte Kleidung, Schuhe, Sonnenbrillen und Taschen.
19.00 Uhr Koreanischer Znacht: Abends zieht es uns Richtung Kanal Saint-Martin, rund 20 Gehminuten vom Hostel entfernt – hier reihen sich jede Menge Bars und Restaurants aneinander. Ohne lange suchen zu müssen, finden wir ein Plätzchen im kleinen koreanischen Restaurant Saam. Wir bestellen Dupbap (Reis-Bowl mit Gemüse und Protein nach Wahl) und vegetarische Dumplings. Das Essen kommt schnell, ist gut und mehr als genug.
21.00 Uhr Ab durch die Waschmaschine: Als Nächstes geht es in den Waschsalon. Wie bitte? Richtig gehört: Ganz in der Nähe liegt Lavomatic. Von aussen sieht es wie eine Wäscherei aus, dahinter versteckt sich aber eine Bar. Nach ein paar Fehlversuchen finden wir den Eingang und steigen die Treppe hoch. Santé!
Sonntag: Versteckte Oase mitten in der Stadt und Heimreise
8.30 Uhr Take-away-Zmorge: Den letzten Tag unseres Weekend-Trips starten wir mit einem 15-minütigen Spaziergang zum nahegelegenen Parc de Buttes-Chaumont. Auf dem Weg holen wir uns einen Kaffee (bei Trouble Makers) und die obligaten Pains au Chocolat (in der Boulangerie Bulle, absolut empfehlenswert).
9.00 Uhr Grüne Oase: Im Parc de Buttes-Chaumont angekommen, staunen wir erst mal. Kaum zu glauben, dass dieser Ort nur wenige Strassen vom hektischen Treiben entfernt liegt. Jogger drehen gemütlich ihre Runden, Familien versammeln sich zum Picknick, andere kommen alleine, lesen ein Buch und lassen sich von den Sonnenstrahlen wärmen.
Einziger Wermutstropfen: Wegen seiner geschwächten Struktur sind gewisse Bereiche des über 150-jährigen denkmalgeschützten Parks gesperrt. Dazu gehören ein Pavillon rund 30 Meter über dem See und eine Hängebrücke.
10.30 Uhr Chai-Pause: Mitten im Park befindet sich das Ora Farmhouse, eine Art Landhaus samt Restaurant, Terrasse und Garten. Dazu gehört der Ora Garden Club, ein herziges Café, in dem wir uns einen Chai Latte und eine Spielepause gönnen.
11.30 Uhr Ein Stück Bretagne in Paris: Eine letzte Stärkung, bevor es Richtung Schweiz geht: Zmittag in La Cantine Bretonne im 19. Arrondissement. Der Name verrät es schon – hier versteckt sich ein Stück Bretagne. Wir entscheiden uns für Lachs mit Ofengemüse, Miesmuscheln an einer Weissweinsauce, Bratkartoffeln und Crêpe mit Banane und Nutella.
13.00 Uhr Zurück ins Hostel: Dank Late-Check-out können wir nach dem Zmittag nochmals ins Hostel, die letzten Souvenirs in den Koffer quetschen und uns für die Heimreise bereitmachen.
16.22 Uhr Heimreise: Mit dem TGV Lyria geht es in vier Stunden zurück nach Zürich. Au revoir Paris, bis zum nächsten Mal – auf der Bucket List von Reiseredaktorin Laura steht noch einiges.
Diese Pressereise wurde durch Generator Hostels ermöglicht.
Ob Restaurant, Café, Unterkunft oder Lieblingslädeli: Was ist dein Lieblingsort in Paris? Oder wo willst du noch hin?
Laura Zygmunt (lmz) arbeitet seit 2022 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin im Ressort Lifestyle und schreibt über die Welt des Reisens.
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