Blutiges Drama: Leopard tötet Tierpflegerin

In den Niederlanden
Blutiges Drama: Leopard tötet Tierpflegerin
Eine erfahrene Tierpflegerin ist in einem Safari-Park in den Niederlanden nach einem Angriff durch einen Leoparden gestorben. Die Mitarbeiterin hatte sich vier Jahrzehnte lang um die Tiere gekümmert. Nun soll eine unabhängige Untersuchung die Umstände klären.
Publiziert: 09:58 Uhr
Gunda BosselSEO-Redaktorin
Eine Tierpflegerin ist nach einem Angriff durch einen Leoparden im Safari-Park Beekse Bergen in den Niederlanden gestorben. Die Frau war am 24. Oktober von einem der beiden Persischen Leoparden angegriffen worden, die sie in einem Innengehege betreute. Drei Tage später wurde ihr Tod bekannt gegeben.
Die erfahrene Mitarbeiterin erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Hals. Sie wurde notoperiert und in kritischem Zustand mit einem Helikopter ins Spital gebracht. Laut dem lokalen Nachrichtenportal NL Times gelang es ihr trotz ihrer Verletzungen, ihre Kollegen über Funk zu alarmieren.
Seit 40 Jahren im Safari-Park tätig
Die Frau hatte ihre Laufbahn im Safari-Park im Süden der Niederlande bereits mit 17 Jahren begonnen. Mit einigen Unterbrechungen arbeitete sie insgesamt vier Jahrzehnte dort.
Der Tod der Mitarbeiterin habe den Park schwer getroffen, teilte die Leitung mit. Die Gedanken seien bei ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Angehörigen. Für Besucherinnen, Besucher und Mitarbeitende soll zudem ein besonderer Gedenkort eingerichtet werden.
Warum griff der Leopard an?
Wie es zu dem Angriff kommen konnte, ist bislang unklar. Die beiden Leoparden waren wegen schlechter Wetterbedingungen in einen Innenbereich gebracht worden. Dort kam es zur tödlichen Attacke. Überwachungskameras gibt es in dem Gehege nicht.
Die Parkleitung kündigte eine unabhängige Untersuchung an, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären.
Die beiden Leoparden sollen nicht eingeschläfert werden. Ein Sprecher des Parks erklärte gegenüber dem lokalen Medium Omroep Brabant, die Tiere hätten sich natürlich verhalten. «Sie sind Raubtiere und werden es bleiben», lautet die Begründung.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.
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