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Sunday, October 4, 2026

Der „KI-Zar“ der USA kommt von den Geheimdiensten

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Vor zwei Wochen hatte Donald Trump noch einen, so wörtlich, „KI-Zar“ angekündigt – nun ist der Sonderbeauftragte für Fragen der Künstlichen Intelligenz bekannt gegeben worden: Die Geheimdienstkoordinator Jay Clayton soll die Funktion neben seiner bisherigen Tätigkeit ausüben. Zuerst berichtete dies das Wall Street Journal unter Berufung auf eigene Quellen, kurz darauf bestätigte Trump die Ernennung Claytons auf seiner Plattform „Truth Social“.

Der von Trump erst im August 2026 ins Amt berufene Clayton beaufsichtigt als „Director of National Intelligence“ alle amerikanischen Geheimdienste. Bei einem Treffen Trumps mit KI-Bossen vergangene Woche sagte er, am wichtigsten für die nationale Sicherheit der USA sei, dass man die Führung bei Künstlicher Intelligenz behalte. Dies hatte er auch schon bei Bekanntgabe des KI-Gremiums betont, er will die Entwicklung „in keinster Weise behindern oder abwürgen“.

Der Geheimdienstkoordinator soll nun auch eine „Super Intelligence Force“ leiten, die offiziell als „SIF“ abgekürzt wird. Der US-Präsident bevorzugt seit kurzem den Begriff „Super Intelligence“ statt „Artificial Intelligence“. Die SIF soll binnen 120 Tagen eine Einschätzung zu den Chancen und Gefahren von KI erarbeiten. Diese Frist kann auch noch verlängert werden.

Neben Clayton erwähnt Trump als weitere führende Köpfe des Gremiums den Chef der unter anderem für Verbraucherschutz zuständigen Handelsbehörde FTC, Andrew Ferguson, sowie Emil Michael, der im Pentagon eine führende Rolle bei Forschung und Technologie spielt. Vertreter etwa von Bürgerrechts- oder Wissenschaftsorganisationen wurden Trumps Post zufolge bisher nicht berufen.

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