FritzOS 8.50 mit DNS-Filter und Traffic-Priorisierung für die zweite Fritzbox
Fritz gibt FritzOS 8.50 für ein zweites Modell frei, die Fritzbox 5630. Die Update-Notizen gleichen denen der Fritzbox 7690; Ausreißer spezifisch für das 5630er-Modell gibt es nicht.
Nutzer können das Update wie üblich über die Weboberfläche anstoßen. Standardmäßig ist sie im Browser über fritz.box oder die lokale IP 192.168.178.1 erreichbar. Ist die Auto-Update-Funktion aktiviert, installiert der Router die neue Firmware automatisch.
Der Hersteller verteilt auch neue Beta-Updates. Dazu zählen Fritzboxen, die erstmals eine 8.40er-Laborversion in Vorbereitung auf das finale FritzOS 8.50 bekommen: die 7510, 6860 5G, 6860 5G v2. Weitere Modelle, für die es bereits 8.40er-Betaversionen gab, erhalten eine weitere Vorab-Update-Runde, darunter alle aktuellen Kabel-Fritzboxen: 6690 Pro, 6690, 6670, 6660. Bei allen Fritzboxen mit einer 8.40er-Version ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein finales FritzOS 8.50 folgt. Der Hersteller will in den kommenden Monaten weitere Router versorgen.
Adblocker, Traffic-Priorisierung, mehr Smart Home
Zu den neuen Funktionen von FritzOS 8.50 und Fritz Labor 8.40 gehören Filterlisten für das Domain Name System (DNS). Damit lassen sich die Server von Werbetreibenden blockieren, sodass deren Einblendungen gar nicht erst auftauchen. Auch bestimmte Trackingserver laufen dann ins Leere. Der Filter funktioniert im gesamten Heimnetz und im Gastnetz, sowohl im WLAN als auch über Ethernet (LAN). Mit den richtigen Filterlisten sollten sich also auch auf dem Smartphone im heimischen WLAN keine Werbebanner und keine ungewollten neuen Tabs mehr öffnen.
Zudem priorisieren Fritzboxen mit FritzOS 8.50 automatisch zeitkritischen Datenverkehr wie Livestreams und Onlinespiele. Eine manuelle Priorisierung pro Gerät ist hier nicht mehr notwendig. Die MyFritz-App für Smartphones erhält eine neue Übersichtsseite, die den aktuellen Zustand einer Fritzbox zusammenfasst. Hat der Router FritzOS 8.50 installiert, meldet er Empfehlungen, Hinweise und Warnungen an die App. Damit sollen die Geräte einstiegsfreundlicher werden.
Wer die Smart-Home-Funktionen von Fritz verwendet, kann Routinen jetzt mit mehreren Auslösern starten. Die intelligenten Steckdosen Fritz Smart Energy 200 und 210 erhalten zudem eine Überlastschaltung. Für Fritz-Telefone kommt ein „Einfacher Modus“, bei dem sich etwa alle Auswahltasten als Schnellwahltasten konfigurieren lassen. Zusätzlich gibt es einen SOS-Ruf: Bei Notfällen soll das Telefon nacheinander eigenständig bis zu vier hinterlegte Nummern anrufen.
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