Thunderbird für iOS: Die erste Testversion rückt näher
Thunderbird gibt einen Einblick in den Stand seiner iOS-App. Das Team entwickelt den Mailclient nativ. Derzeit arbeitet es vor allem an Kontoeinrichtung, Synchronisierung und den Grundfunktionen zum Lesen und Schreiben von E-Mails. Eine erste Vorabversion bietet das Team offenbar bereits über Testflight an; einen festen Termin für das erste Release für alle Nutzer nennt das Projekt nicht.
Die Entwicklung der iOS-App läuft seit 2025. Anders als die Android-App, die auf K-9 Mail aufbaut, entsteht die iOS-Version von Grund auf neu. Im März 2026 gab es ein Update der Roadmap, als die anfängliche IMAP-Unterstützung hinzukam.
Einrichtung und Synchronisierung
Laut dem aktuellen Blogbeitrag des Thunderbird-Teams soll die Anmeldung möglichst automatisch ablaufen. Das gilt sowohl für ein einzelnes Postfach als auch für die Einrichtung mehrerer Konten. Ein gezeigter Entwurf des Einrichtungsdialogs bietet eigene Optionen für Google und Microsoft; wie weit die Automatisierung bei anderen Anbietern reicht, erläutern die Entwickler bisher nicht.
Zudem arbeitet das Team an einer Hintergrundsynchronisierung. Sie soll den Posteingang aktuell halten, ohne den Akku unnötig zu belasten.
Für den täglichen Gebrauch feilt Thunderbird an einem aufgeräumten Posteingang und an einem Editor zum Verfassen und Formatieren von Nachrichten. Gezeigte Entwürfe sind laut Team noch nicht endgültig. Das langfristige Ziel ist eine möglichst einheitliche Nutzung von Thunderbird auf Desktop und Mobilgeräten.
Die App erhält außerdem ein System für experimentelle Funktionen: Interessierte sollen Neuerungen früh testen können, externe Entwickler leichter Beiträge zur App leisten. Welche Funktionen in der ersten Testversion enthalten sein werden, ist aktuell noch offen.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.