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Monday, September 14, 2026

Sozialdemokraten wohl stärkste Kraft - doch der Krimi geht weiter

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  • Nach Auszählung von 93 Prozent der Stimmen werden Anderssons Sozialdemokraten mit 28,1 Prozent voraussichtlich stärkste Kraft.
  • Ein klares Ergebnis könnte erst am Mittwoch feststehen.
  • Selbst bei einer Mehrheit dürfte die Regierungsbildung schwierig werden, da sich die Partner in entscheidenden Fragen uneinig sind.
  • Die Schwedendemokraten haben Einbussen und kommen auf 17,6 Prozent.

Schweden hat gewählt – doch wer künftig regiert, ist weiterhin offen. Die Sozialdemokraten der früheren Regierungschefin Magdalena Andersson liegen nach Auszählung von 93 Prozent der Stimmen mit 28,1 Prozent vorn.

Ob ihr mögliches Mitte-Links-Bündnis eine Mehrheit im Parlament erreicht, entscheidet sich erst nach Auszählung der letzten Auslands- und Briefwahlstimmen am Mittwoch.

Rechtspopulisten mit deutlichen Einbussen

Am frühen Morgen lag Anderssons Lager bei 176 der 349 Sitze, die Parteien von Regierungschef Ulf Kristersson zusammen mit den rechtspopulistischen Schwedendemokraten bei 173 Mandaten. Kristerssons Konservative kamen auf 19,9 Prozent und überholten damit die Schwedendemokraten, die mit 17,6 Prozent deutliche Verluste hinnehmen mussten. Anderssons mögliche Partner – Linke, Zentrumspartei und Grüne – legten zu.

Wen würdest du nach diesem Wahlergebnis lieber an Schwedens Regierungsspitze sehen?

Doch insbesondere Linke und Zentrumspartei sind uneins: Die Zentrumspartei will keine Regierung mit Beteiligung der Linken, während diese Ministerposten fordert. Auch auf Kristerssons Seite wären schwierige Verhandlungen nötig. Die Schwedendemokraten unterstützen die bisherige Minderheitsregierung bereits, fordern nun aber stärkere Mitsprache und Ministerposten.

Minderheitsregierungen sind in Schweden keine Seltenheit: Gewählt wird, wer keine absolute Mehrheit im Parlament gegen sich hat.

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Daniela Wyler

Daniela Wyler (wy) arbeitet seit 2023 für 20 Minuten im Newsdesk als Nachtschicht vom Ausland aus.

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