Erdbeben erschüttert Andenregion in Peru
Verletzte und Gebäudeschäden Erdbeben erschüttert Andenregion in Peru
Stand: 21.08.2026 • 02:30 Uhr
Erst vor zehn Tagen hatte ein starkes Erdbeben den Westen Kolumbiens erschüttert. Nun hat es Peru getroffen. Die Auswirkungen sind auch in der Hauptstadt Lima zu spüren. Berichte über Tote gibt es bisher nicht.
Ein Erdbeben hat die peruanische Andenregion erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS teilte mit, das Beben sei am Donnerstagmittag (Ortszeit) in einer Tiefe von 66 Kilometern und 38 Kilometer nordwestlich des Ortes Upahuacho in der Provinz Parinacochas aufgetreten. Erschütterungen waren unter anderem auch in Cusco, Arequipa, Junín und der Hauptstadt Lima zu spüren, wie das Nachrichtenportal RPP unter Berufung auf das IGP berichtete. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke mit 6,7 an. Das Geophysische Institut in Peru nannte zuvor 7,2.
Mindestens zwei Menschen wurden verletzt, als sie während des Erdbebens in Coracora, der Hauptstadt der Provinz Parinacochas, ihre Häuser räumten, wie Luis Vásquez, der Leiter des Zivilschutzes, mitteilte.
Laut Marine keine Tsunamigefahr
Die Behörden meldeten außerdem Schäden an 22 Häusern, sechs Gesundheitszentren und einer Schule in mehreren Bezirken der Regionen Ayacucho und Cusco, darunter in den Orten Puquio, Pullo, Coracora, Upahuacho, San Pedro und Pichari. Vásquez zufolge kam es an Berghängen in der Nähe von Coracora zu Steinschlägen. Laut der peruanischen Marine herrschte keine Tsunamigefahr.
Erst kürzlich hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 das Nachbarland Kolumbien erschüttert und bisher mindestens 319 Todesopfer gefordert. Auch dieses Beben ereignete sich in großer Tiefe von rund 100 Kilometern.
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