Im Südwesten Englands – Grossalarm bei US-Stützpunkt – mehrere Männer festgenommen

- Bei einem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkt in Grossbritannien wurde heute Morgen Grossalarm ausgelöst.
- Wie die Polizei der Grafschaft Gloucestershire im Westen Englands mitteilte, wurden Häuser in der Nähe des Stützpunkts evakuiert.
- Mehrere Männer seien festgenommen worden – wegen des Verdachts auf Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz.
- Der Vorfall ist offenbar mittlerweile unter Kontrolle.
Anwohnerinnen und Anwohner in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts in Gloucestershire (RAF Fairford) mussten ihre Häuser verlassen. Zahlreiche Einsatzkräfte waren den Angaben zufolge vor Ort, darunter auch Expertinnen und Experten für Kampfmittelbeseitigung der Streitkräfte. Diese untersuchten mehrere Fahrzeuge, hiess es.
Nach Einschätzung der Polizei war der Vorfall am Vormittag unter Kontrolle. Dies meldete auch die Abgeordnete für den Wahlkreis South Cotswolds, Roz Savage. In einem Beitrag auf X bezeichnete sie die Lage als «besorgniserregend». «Ich habe die Polizei um weitere Informationen gebeten und mir wurde mitgeteilt, dass der Vorfall vermutlich unter Kontrolle ist», schrieb Savage weiter.
Der Verteidigungsminister Wes Streeting dankte den Rettungskräften in einem Beitrag auf X für ihren «raschen» Einsatz bei dem Vorfall in der Nähe der RAF Fairford.
«Genau deshalb stehen unsere Notfallteams und die Armee rund um die Uhr bereit», schrieb Streeting.
US‑Personal bleibt wachsam
Ein Sprecher der US-Luftwaffe erklärte gegenüber der BBC, das in RAF Fairford stationierte Personal «bleibe wachsam». Er fügte hinzu, man sei sich zwar der aktuellen Lage in Fairford bewusst, werde jedoch keine Einzelheiten zu den Massnahmen zum Schutz der Truppen preisgeben.
«Der 501st Combat Support Wing und unsere anderen in Grossbritannien stationierten Flügel bleiben wachsam und werden geeignete Massnahmen ergreifen, um die Sicherheit unserer US-Militärangehörigen, Zivilisten, Auftragnehmer und ihrer Familien zu gewährleisten», sagte der Sprecher.
Erst im März hatten die US-Streitkräfte Langstreckenbomber an die RAF-Basis Fairford verlegt. Das Verteidigungsministerium in London hatte in dem Zusammenhang bestätigt, dass die USA britische Stützpunkte für «spezifische Verteidigungsoperationen» im Iran-Krieg nutzten. Die US-Nutzung war zu Beginn des Krieges hitzig diskutiert worden.
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