Alisha Lehmann ist zurück bei der Nati – zwei Namen fehlen

Darum gehts
- Die Schweizer Frauen-Nati greift in der ersten Playoff-Runde für die WM 2027 an – die Gegner sind Israel.
- Navarro nominiert 23 Spielerinnen, darunter drei Rückkehrerinnen: Lehmann, Fölmli und Bienz.
- Nati-Star Ramona Bachmann fehlt, weil sie laut Navarro noch nicht bei 100 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit ist. Auch Alayah Pilgrim ist nicht dabei.
Der Schweizer Nationaltrainer Rafel Navarro hat das Kader des Frauen-Nationalteams für die erste Playoff-Runde für die Weltmeisterschaft 2027 nominiert. 23 Spielerinnen sind für die beiden Partien gegen Israel (9. Oktober in Mezőkövesd und 13. Oktober in Sion) aufgeboten.
Mit Alena Bienz, Svenja Fölmli und Alisha Lehmann gibt es im Vergleich mit dem vorherigen Zusammenzug drei Änderungen. «Wir haben in den vergangenen Wochen viel trainiert, verschiedene Dinge ausprobiert und an unserem Spiel gearbeitet. Jetzt ist der Moment gekommen, das Erarbeitete auf dem Platz umzusetzen. Wir möchten mutig auftreten und unsere eigene Identität auf den Platz bringen. Unser Ziel ist klar», sagt Navarro.
Rückkehr nach über einem Jahr
Für sämtliche drei Spielerinnen ist es eine Rückkehr ins Nationalteam. Alena Bienz ist erstmals seit März 2025 wieder Teil der Landesauswahl. Die Luzernerin hat in der vergangenen Saison nach ihrem Wechsel innerhalb der Bundesliga vom 1. FC Köln zum SC Freiburg mit regelmässigen Einsätzen auf sich aufmerksam gemacht.
Sowohl für Svenja Fölmli als auch für Alisha Lehmann ist es eine Rückkehr, nachdem Verletzungen sie zu einer Pause gezwungen hatten. Fölmli hat sich pünktlich zum Saisonstart wieder fit gemeldet und hat sich nach ihrem Wechsel zur TSG Hoffenheim als Stammspielerin etabliert. Auch Alisha Lehmann konnte sich nach ihrer Rückkehr in die Stammelf bei Leicester City in der englischen Women’s Super League 2 spielen.
Schweizer Programm WM-Qualifikation
Nicht mit dabei sind zwei grosse Namen: Alayah Pilgrim und Nati-Star Ramona Bachmann. Die Roma-Akteurin fühlt sich nach Angaben des Nati-Trainers nicht bei 100 Prozent und muss auf die Israel-Spiele verzichten. Er hoffe aber auf ein baldiges Comeback der 23-Jährigen.
Angesprochen auf Bachmann, sagt Navarro: «Ihre Zeit ist noch nicht zu Ende.» Derzeit stehe Bachmann aber noch nicht bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens.
Start in Zürich vor der Abreise nach Ungarn
Das Schweizer Team wird am Montag, 5. Oktober, in Zürich zusammenkommen, bevor es am Donnerstagnachmittag die Reise nach Ungarn antritt. Am Samstag kehrt die Nati wieder in die Schweiz zurück, wo sie in Saillon die Vorbereitung für das Rückspiel in Sitten absolviert.
Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredaktor und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.
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