Wahl Stadtpräsidium Grenchen – «Entmachtete» Stadtpräsidentin Susanne Sahli erneut gewählt

Susanne Sahli (FDP) ist wieder Stadtpräsidentin von Grenchen. Sie holte 3255 Stimmen, Herausforderer Elias Vogt (parteilos) 751 Stimmen. Aussergewöhnlich viele Wahlzettel wurden leer eingelegt (308), bei einer Stimmbeteiligung von gut 45 Prozent.
Sahli werde ihr Amt voraussichtlich am 1. November antreten, nachdem die Wahl validiert und sie vom Oberamt Solothurn vereidigt wurde, teilte die Stadt Grenchen mit.
Nochmals eine Wahl
Es unterliefen «schwerwiegende Fehler» bei der Stimmenauszählung im letzten Herbst in Grenchen, als das Stadtpräsidium neu besetzt wurde. So urteilte das Bundesgericht. Es hiess eine Aufsichtsbeschwerde gut und annullierte die Wahl, bei der sich Sahli mit nur 25 Stimmen Unterschied gegen den heutigen Vize-Stadtpräsidenten Patrick Crausaz (GLP) durchgesetzt hatte.
Deshalb wählte Grenchen nun erneut. Zur Auswahl standen die vom Bundesgericht abgesetzte ehemalige Amtsinhaberin Susanne Sahli und der parteilose Elias Vogt.
Erst Beschwerdeführer, jetzt Kandidat
Der 30‑jährige Vogt ist Eigentümer des Hotels auf dem Chasseral und betreibt ein Büro, das Beratungen erbringt und Projekte durchführt. Er ist bekannt als Windkraftgegner.
Es war seine Aufsichtsbeschwerde, welche diese erneuten Wahlen überhaupt ausgelöst hat. Er kandidierte bereits vor neun Jahren für das Stadtpräsidium.
Abstimmungsdossier
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Hier finden Sie News und Hintergründe zu den Abstimmungen vom 27. September 2026.
Regionaljournal Aargau Solothurn, 25.9.2026, 17:30 Uhr ; heir;matb;vonb
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