The Jerusalem PostCouncil of Torah Sages meeting over Shas party chair Arye Deri's future in party postponedSky TG24Midterm, cosa cambia con la maggioranza dem al CongressoPunch2027: ADC inaugurates 63-member campaign team in Cross RiverZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioVanguardState Police: 30 states approve bill, six yet to respondNOSMeer dan 1,7 miljoen neppe Pokémon-kaarten onderschept in Rotterdamse havenAntara NewsIndonesia reports 401,586 respiratory cases linked to forest firesRai NewsMasters di Parigi: Musetti sfida Zverev, stasera Berrettini-HumbertSportstarIndia vs Korea LIVE Score, Asian Champions Trophy semifinal: IND 0-0 KOR; Match is underway, Harmanpreet leads sideESPNCFP top 25: What flaw keeps each team from the title20 MinutenMit Ariel kann nun ganz Deutschland Schweizerdeutsch lernen7sur7Le Monténégro aux portes de l’UE: une adhésion possible dès 2028
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, November 4, 2026

Inflation im Euroraum steigt auf 4,0 Prozent

Translate
Nahaufnahme eines Kassenbons.

Höchster Stand seit drei Jahren Inflation im Euroraum knackt Vier-Prozent-Marke

Stand: 04.11.2026 • 12:12 Uhr

Die Teuerung in der Eurozone ist im Oktober auf 4,0 Prozent gestiegen. Das ist die höchste Inflationsrate seit September 2023. Besonders die hohen Energiepreise sind Treiber der aktuellen Entwicklung.

Die Inflationsrate im Euroraum ist im Oktober auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 4,0 Prozent zu, wie das EU-Statistikamt Eurostat auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten ebenfalls mit einem Wert von 4,0 Prozent gerechnet. Im September waren es noch 3,8 Prozent.

Preistreiber ​Nummer eins ist die Energie: Sie verteuerte sich in der Eurozone gegenüber dem Vorjahresmonat um 20,8 Prozent. Im September hatte die Steigerungsrate noch bei 18,9 Prozent gelegen. Dienstleistungen stiegen nun um 3,3 Prozent, die Preise für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Nachlassen der Teuerung erst ab April 2027?

Inflationsraten von vier Prozent könnten uns angesichts des ungelösten Iran-Konflikts in nächsten Monaten weiter begleiten, kommentiert Stephanie Schoenwald von der staatlichen KfW-Bank. "Erst im zweiten Quartal 2027 ist mit einem spürbaren Nachlassen des Preisauftriebs zu rechnen, da dann niedrige Preise für Energiegüter aus Vergleichsbasis fallen", so Schoenwald.

In Deutschland hatte sich die Inflation wegen des Tankrabatt an den Zapfsäulen zuletzt etwas abgeschwächt. In Europas größter Volkswirtschaft kosteten Waren und Dienstleistungen für Verbraucher im Oktober 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mit der höchsten Inflationsrate in der Eurozone hat derzeit Litauen zu kämpfen. Hier lag die Teuerung im Oktober laut der EU-Statistikern bei 6,1 Prozent.

Weit entfernt vom Zwei-Prozent-Ziel

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig für den Euroraum eine Inflationsrate von 2,0 Prozent an. Vergangene Woche noch haben die Notenbanker um Präsidentin Christine Lagarde auf eine weitere Zinserhöhung verzichtet. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins liegt aktuell bei 2,5 Prozent. Börsenprofis gehen aber davon aus, dass auf der letzten Sitzung der EZB-Spitze kurz vor Weihnachten die Leitzinsen steigen könnten.

Signale in diese Richtung kamen jüngst auch von Bundesbankchef Joachim Nagel. "Eine Zinserhöhung im ‌Dezember ist aus heutiger ​Sicht sehr wahrscheinlich notwendig", sagte er am Dienstagabend in einer Rede in Berlin.

Zwar habe der EZB-Rat bei seiner Sitzung vergangene Woche auf einen weiteren Zinsschritt verzichtet, da es bislang wenig Anzeichen für Zweitrundeneffekte wie stark steigende Lohnforderungen gebe. Der Inflationsausblick habe sich zuletzt jedoch verschlechtert, so Nagel. Grund für den Anstieg der Verbraucherpreise seien vor allem die durch die Konflikte im Nahen Osten gestiegenen Energiepreise.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.