Suche nach Lisa: Vermisste 13-Jährige ist tot
Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf wird die 13-jährige Schülerin Lisa T. gesucht. Die Polizei geht davon aus, dass sie sich nicht freiwillig aus ihrem Umfeld entfernt hat.
07.11.2026 | 0:23 minBei der Suche nach der vermissten Schülerin aus Berlin-Marzahn ist eine Leiche gefunden worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich um das gesuchte Mädchen. Lisa T. wurde seit Dienstag vermisst. Die Ermittler gehen von einem Kapitalverbrechen aus. Als Kapitalverbrechen werden besonders schwere Verbrechen wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung oder schwere Sexualdelikte bezeichnet.
Verdächtiger verletzte sich selbst schwer
Im Zusammenhang mit dem Tod der 13-Jährigen wurde laut Staatsanwaltschaft auch ein Verdächtiger gefasst. Der Mann habe sich selbst schwer verletzt und befinde sich in einem kritischen Zustand, teilte Behördensprecher Michael Petzold mit.
Lisa hatte ihr Wohnhaus am Dienstag gegen 7.20 Uhr verlassen, um gegen 7.30 Uhr vom Barnimplatz zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-Straße zu fahren. Dort kam sie jedoch nicht an. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Behörden davon aus, dass Lisa nicht freiwillig ihr familiäres Umfeld verließ.
Die Polizei startete am Freitag eine großangelegte Suche mit Hunderten Beamten. Die Ermittler gingen von Tür zu Tür, sprachen mit Anwohnern, verteilen Zeugenaufrufe und suchten die Umgebung ab. Auch Spürhunde, ein Hubschrauber und eine Unterwasserdrohne kamen zum Einsatz.
Suche im Umfeld von Marzahn
Der Schwerpunkt der Ermittlungen lag laut Staatsanwaltschaft auf dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Nord-Osten Berlins, wo das Mädchen wohnte. Abgesucht wurden auch umliegende Grünanlagen und die Umgebung des Kaufparks Eiche, einem großen Einkaufszentrum. Die Ermittler waren laut Polizei zum einen im direkten Wohnumfeld unterwegs, aber auch auf Wegen und Strecken, die die Schülerin in ihrer Freizeit und im Schulalltag nutzte.
Für die Suche nach Lisa T. bat die Polizei immer wieder die Bevölkerung um Mithilfe. Die Beamten richteten ein Hinweistelefon ein und baten mögliche Zeugen, sich telefonisch oder per Hinweis-Mailadresse des Landeskriminalamts zu melden.
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