Nach Huthi-Angriffen auf Flughafen: 5 Schwerverletzte

- Der Flughafen Riad ist gesperrt: Flüge werden umgeleitet, Fluggesellschaften streichen ihre Verbindungen.
- Die Huthi-Miliz hat den Flughafen King Khalid erneut angegriffen und dabei ein Passagierterminal getroffen.
- Bereits am Mittwoch hatte ein Huthi-Angriff auf den Flughafen einen Sudanesen getötet und acht weitere Menschen verletzt.
Der Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad ist nach Angaben von zwei Vertretern der Region erneut angegriffen worden. Beide erklärten, der Flughafen sei am Samstag geräumt worden. Einer sagte, ein Passagierterminal sei getroffen worden, und viele Menschen hätten Verletzungen erlitten. Derzeit gibt es Berichte über fünf Schwerverletzte. Beide Quellen wollten anonym bleiben, weil sie nicht befugt waren, mit den Medien zu sprechen. Rettungswagen fuhren zum Flughafen. Bei den Opfern handelt es sich nach aktuellem Stand ausschliesslich um saudiarabische Staatsangehörige.
Wie die Plattform Flightradar24 meldete, wurden Flüge nach Riad an andere Orte umgeleitet. Die letzte Maschine landete um 14.05 Uhr (Ortszeit). Die Airlines der Lufthansa Group setzen ihre Flüge in die saudi-arabische Hauptstadt Riad bis einschliesslich 16. Oktober aus.
Huthi bekennt sich zu weiteren Angriffen
Der internationale Flughafen King Khalid war in der vergangenen Woche Ziel einer Serie von Angriffen, nachdem eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition eine militärische Offensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im benachbarten Jemen gestartet hatte.
Die Huthi bekannten sich zu vorangegangenen Angriffen, auch zu einem weiteren am Mittwoch, bei dem ein sudanesischer Staatsangehöriger getötet und acht weitere Menschen verletzt wurden. Am Samstag lag zunächst keine Stellungnahme der Huthi-Miliz vor.
Ein Einwohner von Riad, Ahmed Sajed, sagte der Nachrichtenagentur AP, er habe mindestens zwei Explosionen gehört. Der Flughafen gab eine knappe Warnung heraus, in der Passagiere aufgefordert wurden, vor der Anreise zum Flughafen ihren Flugstatus bei den Fluggesellschaften zu überprüfen.
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Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
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