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Sunday, October 25, 2026

Kunstturn-WM in Rotterdam – Seifert bei Zou-Dominanz Letzter – Nemour doppelt nach

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  • Noe Seifert muss an der Kunstturn-WM in Rotterdam im Barrenfinal mit dem 8. und letzten Platz Vorlieb nehmen.
  • Dem Aargauer unterläuft früh ein grober Fehler – am Ende sammelt er nur 12,500 Punkte.
  • Gold am Barren geht an den überragenden Chinesen Jingyuan Zou.

Er musste eine schwierige Übung auspacken, um im namhaften Barrenfeld in Rotterdam zu bestehen. Und Noe Seifert konnte nicht wie gewünscht liefern. Gleich beim zweiten Element knickte der 27-Jährige mit dem rechten Arm ein – eine gute Note war damit futsch. Zum Abschluss erlaubte sich Seifert bei der Landung auch noch einen riesigen Ausfallschritt.

In der Endabrechnung wurde der Aargauer mit 12,500 Punkten regelrecht abgestraft. Der mit Abstand letzte Platz im achtköpfigen Finalfeld war unausweichlich. Über 1,3 Zähler fehlten Seifert nur schon auf Platz 7 (David Rumbutis/SWE).

Zou-Dominanz ungebrochen

Mit ähnlichem grossem Abstand auf die Konkurrenz reihte sich Titelverteidiger Jingyuan Zou ein – allerdings an der Spitze. Der Chinese holte sich seinen 5. WM-Titel am Barren hochüberlegen. Eine perfekt ausgeführte und gleichzeitig hochschwierige Übung wurde mit sensationellen 15,733 Punkten belohnt. Die Dominanz des 28-Jährigen an diesem Gerät geht nach den Olympiasiegen 2021 und 2024 weiter.

Silbergewinner Illia Kovtun (CRO) lag mit seinen 14,900 Zählern bereits eine halbe Weltreise hinter Zou. Platz 3 holte sich Daniel Marinov aus Russland (14,866).

Die weiteren Entscheidungen des Sonntags:

  • Schwebebalken Frauen: Kaylia Nemour

Nach ihrem Goldgewinn an ihrem Paradegerät Stufenbarren am Samstag doppelte Kaylia Nemour nach. Die Algerierin holte sich am Schwebebalken nach Silber 2025 erstmals den Titel. Die Entscheidung fiel allerdings knapp aus: Die zweitplatzierte Chinesin Qingying Zhang kam wie Nemour auf 14,566 Punkte, musste aber aufgrund der schlechteren Ausführung mit Silber Vorlieb nehmen. Bronze ging an die Brasilianerin Flavia Saraiva (14,300).

  • Sprung Männer: Artur Davtyan

Mit starken 14,850 Punkten wurde Artur Davtyan für seine beiden Sprünge belohnt. Herausragend dabei: Der Armenier brachte es fertig, zwei Mal nach der Landung bockstill stehen zu bleiben. Den zweitplatzierten Briten Jake Jarman distanzierte Davtyan um zwei Zehntel. Bronze ging an Sebastian Sponevik aus Norwegen.

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