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Thursday, October 22, 2026

Unternimmt Booking genug gegen Betrüger? EU ermittelt

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Die EU-Kommission prüft, ob Booking.com genug gegen gefälschte Unterkunftsangebote und Identitätsbetrug unternimmt.

21.10.2026 | 0:36 min

Die Europäische Kommission ermittelt gegen das Reiseportal Booking.com. Grund sind mögliche Verstöße gegen Verbraucherschutzvorschriften. Die Plattform steht unter anderem im Verdacht, nicht genug gegen Betrüger auf der Plattform getan zu haben, wie aus einer Mitteilung der Brüsseler Behörde hervorgeht.

Demnach geht es dabei etwa um gefälschte Unterkunftsangebote, Identitätsbetrug oder andere Maschen zum Nachteil von Verbrauchern. Konkret will die EU-Kommission prüfen, ob sich das Online-Portal mit niederländischem Firmensitz ausreichend bemüht, diese regelwidrigen Angebote zu entfernen.

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13.08.2026 | 2:35 min

Anstieg der Betrugsfälle

Verbraucherschützer warnen vor einer wachsenden Zahl von Online-Betrugsfällen. Booking.com selbst berichte von einem Anstieg der Betrugsfälle auf seiner Plattform um 500 Prozent weltweit, hieß es von Kommissionsbeamten.

Im ersten Halbjahr 2026 sind demnach 1.072 Betrugsmeldungen eingegangen, die zu einem Schaden in Höhe von 82.000 Euro führten. Dies entspreche einer Verzehnfachung im Vergleich zum Vorjahr, so die EU-Kommission.

Im Fokus der Ermittelungen stehen auch Phishing-Versuche - eine der häufigsten Betrugsmaschen im Internet. Dabei versuchen Cyber-Kriminelle, durch Antworten auf gefälschte Nachrichten an sensible Daten wie Passwörter oder Bankinformationen zu gelangen.

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01.10.2023 | 1:26 min

Hat die Plattform gegen EU-Regeln verstoßen?

Die EU-Kommission untersucht in den Ermittlungen, wie die Plattform Reservierungs- und Gästedaten an Unterkunftsbetreiber weitergibt und wie das Schreiben von Nachrichten auf der Plattform funktioniert. Insbesondere soll dabei geprüft werden, ob das Unternehmen ausreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat, um zu verhindern, dass Daten der Nutzerinnen und Nutzer missbraucht werden.

Die Brüsseler Behörde betonte, dass die Eröffnung des Verfahrens noch nichts darüber aussage, ob Booking.com tatsächlich gegen geltende Regeln der EU verstoßen hat.

Die Europäer sollten ihren Urlaub buchen können, ohne Angst vor Betrug haben zu müssen.

Henna Virkkunen, EU-Digitalkommissarin

Das Unternehmen selbst teilte mit, man arbeite uneingeschränkt mit der EU-Kommission zusammen. Man setze sich weiterhin dafür ein, gemeinsam mit den zuständigen Behörden Online-Betrug zu bekämpfen und Reisende sowie Partner zu schützen.

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12.05.2026 | 1:33 min

EU prüft auch Transparenz bei bezahlter Werbung

Die Brüsseler Internetwächter wollen sich darüber hinaus auch ansehen, wie transparent Booking.com mit bezahlter Werbung umgeht. Konkret geht es darum, welche Suchergebnisse für einen Aufpreis auf der Buchungsplattform weiter oben erscheinen und ob diese klar als Werbung gekennzeichnet sind.

Anbieter von Unterkünften könnten ihre Angebote in den Suchergebnissen von Booking.com besser sichtbar machen, indem sie eine höhere Provision zahlten, teilte die EU-Kommission mit. Nutzer sollten klar erkennen können, dass es sich bei diesen "hervorgehobenen Angeboten" tatsächlich um Werbung handele. Die Verbraucher müssten zudem ausreichend Informationen dazu haben, wie sie die Einstellungen zur Werbung selbst ändern können.

Das Reiseportal Booking.com sieht sich einer Sammelklage ausgesetzt. Mehr als 10.000 europäische Hotels fordern Schadenersatz für erzwungene Preisbindungen.

08.08.2025 | 5:06 min

Quelle: dpa, AFP

Über dieses Thema berichtete ZDFheute am 21.10.2026 um 14:41 Uhr in dem Beitrag "EU ermittelt gegen Booking.com".

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