Minuten vor Aufprall: Pilot setzt panischen Notruf bei Absturz von Kampfjet ab

Minuten vor AufprallPilot setzt panischen Notruf bei Absturz von Kampfjet ab
24.09.2026, 10:25 Uhr

Ein Militärjet stürzt bei einer Übung in den Pazifik. Der Pilot hat vor dem Aufprall nur wenig Zeit. Er versucht noch den Absturz zu stoppen.
Ein Kampfjet ist am Dienstagabend vor der Küste Kaliforniens in den Pazifik gestürzt, nachdem der Pilot plötzlich Probleme mit dem Triebwerk hatte. Das berichtet die "New York Post". Die Hawker Hunter befand sich in einer Flughöhe von etwa 10 Kilometern, als es plötzlich zu einer Fehlfunktion kam. Das Flugzeug stürzte innerhalb weniger Minuten mit einer Geschwindigkeit von 3 Kilometern pro Minute in Richtung Ozean.
Dann kam der erschreckende Funkspruch des Piloten: "Mayday, Mayday, Mayday, ich habe Schubkraft in meinem Triebwerk verloren". Ein Fluglotse versuchte noch, ihn in Richtung des nächstgelegenen Flughafens zu navigieren. Das Flugzeug stürzte aber schließlich gegen 18:49 Uhr nordwestlich von Morro Bay ab. Sein Signal erlosch kurz vor der Meeresoberfläche.
Der Pilot, der unter dem Rufzeichen Snake4 flog, rettete sich mit dem Schleudersitz vor dem Aufprall auf das Wasser. Ein UH-60-Hubschrauber, mit einem Rettungsschwimmer an Bord, konnte ihn später aus dem Ozean bergen und brachte ihn ins Krankenhaus. Ein Vertreter des Militärunternehmens ATAC, das den Kampfjet bereitgestellt hatte, teilte mit, dass es dem Piloten gut gehe und er untersucht werde.
Bergung noch unklar
ATAC ist ein privates Militärunternehmen, das Flugzeuge für Übungen der US Navy, Air Force und des Marine Corps bereitstellt. Laut FlightRadar24 flog das Unglücksflugzeug zusammen mit mindestens drei anderen Maschinen Übungen vor der Küste. Dem Vertreter zufolge sei die Mission von der Marine und dem Marine Corps durchgeführt worden. Das Ziel der Piloten gab er nicht preis.
Die Hawker Hunter ist ein vielseitiges Trainingsflugzeug, das bei Luft-Luft, Luft-Boden- und Flottenübungen eingesetzt wird. Ermittler beraten derzeit das weitere Vorgehen. Es ist unklar, ob das Flugzeug geborgen werden kann, da noch nicht klar ist, in welcher Tiefe es liegt. Auch wie hoch die Kosten einer Bergungsaktion ausfallen muss noch ermittelt werden.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.