US-Präsident wütet in Wahlnacht: Fox-Moderator verliest in Live-Sendung SMS von fuchsteufelswildem Trump

US-Präsident wütet in WahlnachtFox-Moderator verliest in Live-Sendung SMS von fuchsteufelswildem Trump
04.11.2026, 07:40 Uhr

Das einst so enge Verhältnis zwischen Donald Trump und seinem Lieblingssender Fox News bekommt weitere Risse. Die Berichterstattung über die Zwischenwahlen passt dem US-Präsidenten überhaupt nicht. Der Republikaner lässt sich daraufhin zu mehreren Tiraden hinreißen.
US-Präsident Donald Trump hat in der Wahlnacht mehrfach gegen seinen Lieblingssender Fox News gewütet. Er machte diesen unter anderem für das gute Abschneiden der Demokraten verantwortlich und beleidigte eine Moderatorin. Trump prophezeite zudem den Zusammenbruch von Fox News, weil der Sender gegen ihn sei.
Der US-Präsident schoss sich beim Ansehen der für die Republikaner äußerst ernüchternden Wahlergebnisse auf die progressive Co-Moderatorin Jessica Tarlov ein. Er könne ihre Stimme nicht ausstehen, schrieb der Trump auf Truth Social. Zudem sei sie so "dumm wie ein Stein" und eine "Verliererin". Er müsse deswegen "woanders hin" - also umschalten. In späteren Tweets ließ der US-Präsident sich weiter über Fox News aus.
Co-Moderator Greg Gutfeld schickte Trump eine Beschwerde per SMS. Dieser verlas die Nachricht daraufhin live. Laut "The Daily Beast" hieß es darin: "Greg, sag Tarlov, dass sie die Schlechteste ist. Die Benzinpreise sind niedriger als unter Biden und Obama, und die wollten, dass der Iran eine Atombombe bekommt. Außerdem habe ich von Sleepy Joe die schlimmsten Preise und die höchste Inflation der Geschichte geerbt! Die Preise sinken schnell. Genau wie alle anderen Preise sinkt auch die Inflation, die in den letzten drei Monaten bei 1,75 Prozent lag. Und es wird keine Atombombe geben. Präsident DJT."
"Meine Zahlen sind besser als je zuvor"
Auch über die Umfragen bei Fox News beschwerte sich Trump. Diese seien immer die schlechtesten und die Fragen einfach nur beleidigend. "Jede Frage ist eine Hetzkampagne und jede Antwort lautet: 'Blödsinn!' Das geht schon seit Jahren so."
Der US-Präsident behauptete zudem, die Einschaltquoten seien um 27 Prozent gesunken, weil Fox News zu viel Zeit damit verbringe, über die "Trump-verrückten Demokraten" zu berichten. "All jene, die früher Fox geschaut haben und es jetzt nicht mehr tun, haben das verstanden. An ihnen liegt es, nicht an mir - meine Zahlen sind besser als je zuvor."
Der konservative Sender ist eigentlich Trumps Favorit, weil er dem US-Präsidenten und seiner Partei in der Regel wohlgesinnt ist und die Demokraten ins Visier nimmt. In den vergangenen Jahren hatte es mitunter jedoch auch Unstimmigkeiten zwischen Trump und Fox News gegeben.
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