Barça kassiert Mini-Busse im Fall Álvarez

Verein geht dagegen vor
Barça kassiert Mini-Busse im Fall Álvarez
Nachdem Atlético Ende Juli 2026 Beschwerde im Fall Julián Álvarez einreichte, folgt nun die Strafe. Diese fällt jedoch glimpflich aus.
Publiziert: vor 23 Minuten
- Barcelona muss im Fall Julián Álvarez 602 Euro Busse zahlen
- Der spanische Fussballverband wertete den Verstoss nur als leichtes Vergehen
- Barça fechtet die Strafe trotzdem an
Der FC Barcelona hat vom spanischen Fussballverband (RFEF) eine Geldstrafe von lediglich 602 Euro erhalten. Grund dafür ist der Fall Julián Álvarez, bei dem der Verein gegen Reglemente verstossen haben soll. Der Klub soll den Spieler kontaktiert haben, obwohl dieser noch unter Vertrag stand. Atlético Madrid reichte Ende Juli 2026 eine offizielle Beschwerde ein, was zu einem ausserordentlichen Disziplinarverfahren führte. Die Fifa konnte den Fall nicht prüfen, da sie keine Zuständigkeit für diese Angelegenheit besass. Die Entscheidung lag daher allein beim RFEF.
Atlético Madrid berief sich dabei auf das aktuelle Wettbewerbsreglement der Liga. Dieses schreibt klar vor: «Der Klub, der beabsichtigt, eine/n Profifussballer/in zu verpflichten, muss seine Absicht dem Klub, bei dem die Person registriert ist, schriftlich mitteilen, bevor Verhandlungen aufgenommen werden.» Der RFEF entschied schliesslich, Artikel 133 des Regelwerks anzuwenden. Dieser besagt: «Das Nichteinhalten von Anordnungen, Anweisungen, Vereinbarungen oder regelmässigen Verpflichtungen durch die zuständigen föderalen Organe wird, ausgenommen schwerwiegende Verstösse, als leichtes Vergehen geahndet.»
Die Konsequenz: eine Geldstrafe von bis zu 602 Euro oder eine kurzzeitige Suspendierung. Die Strafe von nur 602 Euro sorgt für Kopfschütteln. Besonders brisant: Es ist nicht das erste Mal, dass Barcelona durch ähnliche Vorwürfe auffällt. Bereits im Sommer 2019 musste der Verein eine Geldstrafe von 300 Euro zahlen, nachdem Atlético eine Beschwerde wegen der Vertragsverhandlungen mit Antoine Griezmann eingereicht hatte. Die aktuelle Busse ist somit kaum mehr als ein symbolischer Klaps auf die Finger.
Barcelona legt Berufung ein
Wie die «Marca» schreibt, soll die Vereinsführung von Barça die Geldstrafe anfechten. Dabei gehe es nicht um die Höhe der Strafe, sondern um die prinzipielle Haltung des Vereins sowie um den Beweis, dass keinerlei Regelverstösse vorliegen.
Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Barcelona | 10 | 29 | 27 | |
2 | Atletico Madrid | 10 | 12 | 25 | |
3 | Real Madrid | 10 | 15 | 24 | |
4 | Real Betis Balompie | 10 | 2 | 20 | |
5 | Real Sociedad | 10 | 1 | 19 | |
6 | Sevilla FC | 10 | 0 | 17 | |
7 | Deportivo Alaves | 10 | 3 | 12 | |
8 | Athletic Bilbao | 9 | 3 | 12 | |
9 | RC Celta de Vigo | 10 | 3 | 12 | |
10 | Villarreal CF | 10 | 1 | 12 | |
11 | RC Deportivo La Coruna | 10 | 0 | 11 | |
12 | CA Osasuna | 10 | -10 | 11 | |
13 | Racing Santander | 10 | -11 | 11 | |
14 | Levante UD | 10 | -3 | 10 | |
15 | Elche CF | 10 | -3 | 10 | |
16 | Rayo Vallecano | 9 | -8 | 9 | |
17 | Getafe CF | 10 | -10 | 9 | |
18 | RCD Espanyol Barcelona | 10 | -2 | 8 | |
19 | Valencia CF | 10 | -10 | 6 | |
20 | FC Malaga | 10 | -12 | 5 |
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