CNN TürkBorsa'da düşüş trendi sürüyor: Gözler enflasyondaThe Jerusalem PostTrump yet to give final decision on Russia tariffs, sanctions, as Rubio says more time neededInquirerAFP modernization needs sustained funding amid threats — EjercitoPunchEPL: I”ll be back in few weeks, says Chelsea goal keeper MartinezESPN DeportesPredicciones Semana 6 NFL: Apuestas, fantasy, anotadores y másESPNTop CFP contenders after an upset-filled Saturday? Here's our best playoff guessDaily MaverickWatch — How a narrow court ruling became a week of anti-foreigner posts한겨레‘상금 순위 56위’ 마서영, KLPGA 데뷔 3년 만에 첫 우승ZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioUOLLubrificante e atenção às preliminares melhoram o sexo na menopausaBBC NewsSeveral dead or injured in major fire at Canada military baseRai NewsHegseth: Iran abbandoni nucleare o devastazione. Araghchi: non cediamo a pressioni ma ok a dialogo
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 18, 2026

Einen Tag nach Klinik-Entlassung: Papst will Gebet vor Zehntausenden Gläubigen sprechen

Translate

Einen Tag nach Klinik-EntlassungPapst will Gebet vor Zehntausenden Gläubigen sprechen

18.10.2026, 07:35 Uhr

626128525
Am Samstag verließ Papst Leo die Gemelli-Klinik in Rom - seine Lungen-OP scheint er gut überstanden zu haben. (Foto: picture alliance/Sipa USA | SOPA Images)

Erst am Dienstag wird Papst Leo XIV. ein bösartiger Tumor aus der Lunge entfernt. Nun will sich das Kirchenoberhaupt bereits wieder öffentlich zeigen und ein traditionelles Gebet sprechen. Wie es medizinisch mit ihm weitergeht, ist offen.

Papst Leo XIV. hat nach seiner Krebs-Operation die erste Nacht wieder in seiner Wohnung im Vatikan verbracht. Am Mittag will das Oberhaupt der katholischen Kirche dann schon wieder das traditionelle Angelus-Gebet vor Zehntausenden Gläubigen aus aller Welt sprechen. Er werde dies wie üblich am Fenster seines Arbeitszimmers im dritten Stock des Apostolischen Palastes am Petersplatz tun, hatte der Pressedienst des Vatikans am Vortag mitgeteilt.

Leo hatte die Gemelli-Klinik in Rom am Vortag unter dem Applaus des Krankenhauspersonals verlassen. In Fernsehbildern wirkte der 71-Jährige dabei fit wie zuvor, grüßte die Menschen lächelnd und entspannt. Vor dem Hospital sprach er auch kurz mit dort wartenden Gläubigen, die ihm kleine, selbst gemachte Geschenke überreichten. Dann wurde er in einer der Limousinen des Vatikans zurück in seine Wohnung gefahren.

Erst vergangenen Dienstag entfernten Ärzte Papst Leo den unteren Lappen seines rechten Lungenflügels, in dem sich der Tumor befand. Weitere Angaben machten die Mediziner bisher nicht. Noch unklar ist, ob der Papst nach dem 90-minütigen Eingriff nun krebsfrei ist. Welche weitere Behandlung nach der Entlassung erforderlich ist, wird vermutlich erst nach weiteren Befunden klar. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob sich in der Lunge oder anderen Organen Metastasen gebildet haben.

Am vergangenen Sonntag hatte Leo das Angelus-Gebet dazu genutzt, vor den Gläubigen auf dem Petersplatz überraschend bekannt zu machen, dass bei ihm ein "Knoten in der Lunge" entdeckt worden sei, der sich im Anfangsstadium befinde. Damals blieb noch offen, ob es sich um gutartiges Gewebe, eine Vorstufe von Krebs oder doch um einen bösartigen Tumor handelt, wie die Ärzte nach der OP mitteilten.

Für viele Menschen kam die Nachricht wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Der aus Chicago stammende Papst, der bei seiner Wahl 2025 erst 69 Jahre alt war, galt als gesundheitlich sehr robust. Berichten zufolge hält er sich mit Tennis, Schwimmen und regelmäßigen Übungen fit. Bis zur Ankündigung der Lungenoperation waren keinerlei gesundheitliche Probleme Leos bekannt.

Gesundheitszustand verbessert sich

Am Samstag hatte der Pressedienst des Vatikans mitgeteilt, die Entscheidung zur Entlassung des Papstes beruhe auf neuen von seinen Ärzten vorgelegten Untersuchungsergebnissen. Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass Leo erst am Dienstag die Klinik verlassen könne. Schon zuvor waren die Mitteilungen zur Genesung Leos sehr positiv gewesen.

Er habe sich am Freitag einer Blutuntersuchung und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs unterzogen, teilte der Vatikan mit. Dabei sei "eine anhaltende Verbesserung seines Gesundheitszustands" festgestellt worden. Der gebürtige US-Amerikaner habe sich beim gesamten Personal der Klinik für deren Arbeit bedankt, hieß es.

In der Gemelli-Klinik wurde bis kurz vor seinem Tod auch Leos Vorgänger Franziskus behandelt. Dem Argentinier fehlte bereits seit jungen Jahren ein Teil seiner Lunge.

Leo bekommt inzwischen Physiotherapie, was ihm nach der Entfernung des unteren Lappens seines rechten Lungenflügels beim Atmen helfen soll. Ansonsten kann er dem Bulletin zufolge "seine normalen täglichen Aktivitäten völlig selbstständig ausführen". Weitere Angaben machten die Ärzte bisher nicht. Bei dem entfernten Knoten handelte es sich um ein sogenanntes Lungenadenokarzinom. Experten zufolge ist dies die häufigste Form von Lungenkrebs.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.