The Jerusalem PostNew records put Hitler at center of renewed questions over his niece’s 1931 deathESPN DeportesKane falla un penalti y España aprovecha para empatarESPN🔴 Live updates: Sullivan among four earning first caps as USMNT faces PeruRTP DesportoMundiais Ciclismo. Demi Vollering chegou finalmente ao arco-íris한겨레화려한 의전 뒤 제한된 성과…트럼프·시진핑, ‘빅딜’ 대신 ‘관리된 휴전’VanguardIreland squad vote to play Israel tie despite Gaza uneaseVarietyChris Hansen Reacts to ‘Primetime’ and Robert Pattinson’s Portrayal of Him: ‘So Bizarre’ and ‘Detached From Reality’The South AfricanWeather: Severe thunderstorms to lash ONE province with heavy rain and hailRadio-CanadaQuatre personnes sont mortes dans l’écrasement d’un hélicoptère en MontérégieSouth China Morning PostThousands march in Spain over eviction of 87-year-old woman Maricarmen AbascalABC News (Australia)Victoria considers 'emergency extractions' of wildlife as bird flu spreadsThe Hollywood ReporterReba McEntire Reveals She Missed a Call From Dolly Parton Before Her Death: “I’ll Never Know Why She Called”
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, September 26, 2026

Top 10: Das beste ferngesteuerte Boot im Test – Speedboot, Yacht oder Katamaran?

Translate

Ferngesteuerte Boote machen einfach Spaß. Wir zeigen die besten RC-Boote für Einsteiger – vom schnellen Speedboot bis zur gemütlichen Yacht.

Bei Sonnenschein zieht es Technikfans nach draußen – und RC-Boote sorgen für rasanten Fahrspaß auf dem Wasser. Schnelle Speedboote fordern Reaktion und Geschick: mit flottem Tempo, präziser Steuerung und spritzigem Handling. Vor dem ersten Einsatz sind aber einige Fragen wichtig: Wie weit reicht die Funkverbindung? Wie lange hält der Akku? Und wie stabil liegt das Boot im Wasser – auch bei Wellengang?

Wir zeigen die besten RC-Boote unter 100 Euro aus unseren Tests. Die Modelle werden als RTR-Versionen weitgehend fahrfertig geliefert. Vor der ersten Fahrt müssen meist nur der Akku geladen und gegebenenfalls Batterien in die Fernsteuerung eingesetzt werden. Für kleine Kinder sind die meisten Speedboote weniger geeignet. Außerdem klären wir, wo das Fahren mit RC-Booten erlaubt ist. Profirennboote bleiben außen vor.

Welches ist das beste RC-Boot im Test?

Testsieger ist die Amewi Rising Sun Cruise Yacht für 50 Euro. Sie fährt schnell genug, um nicht zu langweilen – aber nicht so schnell, dass Anfänger überfordert sind. Das macht sie zu einer guten Wahl für das erste RC-Boot.

Technologiesieger ist das rasante Speedboot Revell Control X-Treme Hurricane für rund 68 Euro (eBay). Es fährt beeindruckend schnell, liegt stabil im Wasser und bietet bei der Pistolen-Fernsteuerung eine hohe Reichweite. Hier ist für Action gesorgt. Eine preiswerte Speedboot-Alternative ist der Amewi Rennkatamaran 7014 RTR für 50 Euro.

Preis-Leistungs-Sieger ist das Revell Control Sundancer ab 30 Euro. Das Boot fährt deutlich langsamer und eignet sich damit gut für Anfänger und Kinder ab 8 Jahren.

Designsieger ist die Jamara Venezia ab 54 Euro: Das batteriebetriebene Motorboot bietet eine liebevolle und detaillierte Gestaltung nach historischem Vorbild und lange Akkulaufzeit, ist technisch allerdings nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

KURZÜBERSICHT

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

Die Amewi Rising Sun Cruise Yacht ist für rund 50 Euro ein gelungenes Einsteigerboot. Sie lässt sich präzise genug steuern und fährt flott, ohne zu überfordern. Abstriche gibt es bei der Verarbeitung und der Ergonomie der Fernsteuerung.

VORTEILE

  • günstig
  • einfach zu steuern
  • ordentliche Laufzeit
  • ab 8 Jahren

NACHTEILE

  • Boot drosselt an der Reichweitengrenze nicht
  • Pistolenfernsteuerung wenig ergonomisch 
  • einfache Verarbeitung

Revell Control X-Treme Speedboat Hurricane

Eine Fahrt mit dem Revell Control X-Treme Speedboat Hurricane auf einem Teich oder See macht immens viel Spaß. Die Geschwindigkeit ist beeindruckend, die Lenkung reagiert trotzdem präzise und schnell. Es erfordert jedoch auch ein wenig Übung. Deshalb liegt die Altersfreigabe bei 14 Jahren. Ab 68 Euro bekommt man ein rasant schnelles RC-Boot mit hohem Spaßfaktor.

VORTEILE

  • sehr schnell
  • präzise Steuerung
  • hohe Funkreichweite 

NACHTEILE

  • einfache Verarbeitung
  • nicht für kleine Gewässer geeignet
  • Fahrtzeit von nur 12 Minuten 

Revell Control Sundancer

Der Revell Control Sundancer ist ideal für Anfänger. Zwar fährt das RC-Boot deutlich langsamer als andere von uns getestete Speedboote, ist dafür aber preiswert und einfach zu steuern. Der Preis liegt derzeit bei knapp 28 Euro.

VORTEILE

  • Schutzschaltung gegen Unfälle
  • einfache Handhabung
  • gute Funk-Reichweite 

NACHTEILE

  • das Boot fährt nicht wirklich geradeaus
  • lange Ladezeit
  • einfache Verarbeitung 

Jamara Venezia

Die Jamara Venezia ist ein optischer Hingucker im Riva-Stil mit starker Laufzeit von 50 Minuten, aber betagter 40-MHz-Funktechnik und geringer Reichweite. Für gemütliches Cruisen ab rund 54 Euro eine schöne Wahl – für Tempofans nicht.

VORTEILE

  • schönes und detailliertes Design
  • lange Fahrzeit
  • fährt gut rückwärts

NACHTEILE

  • schwache Reichweite der Fernsteuerung
  • Fernsteuerung mit 40 MHz
  • Steuerung stottert gelegentlich

Ratgeber

Wo darf man ein ferngesteuertes Boot fahren?

Bevor man ein RC-Boot zu Wasser lässt, sollte man prüfen, ob das Gewässer dafür freigegeben ist. Ob RC-Boote auf einem öffentlichen Teich erlaubt sind, richtet sich nach dem Landesrecht, dem rechtlichen Status des Gewässers und den örtlichen Vorschriften. Eine bundesweite Einheitsregel gibt es nicht. Das Wasserhaushaltsgesetz setzt nur den Rahmen, der konkret zulässige Gemeingebrauch richtet sich nach Landesrecht und wird durch örtliche Regelungen, Schutzgebietsverordnungen sowie Vorgaben von Eigentümern oder Betreibern ergänzt. Im Zweifel helfen Beschilderung vor Ort oder eine Nachfrage bei Stadt, Gemeinde oder Parkverwaltung.

In Bayern darf man Modellboote ohne Verbrennungsmotor grundsätzlich fahren lassen – als Teil des Gemeingebrauchs. Das gilt aber nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und weder örtliche Regeln noch der Naturschutz dagegensprechen. Wie sehr es auf den Ort ankommt, zeigt der Münchner Westpark: Am Mollsee gibt es einen eigenen Platz für Modellboote. Ein paar Schritte weiter kann das Fahren schon verboten sein.

Auf öffentlichen Teichen können RC-Boote etwa erlaubt sein, während Speedboote hingegen ausdrücklich untersagt sind. Eine einheitliche rechtliche Definition, was ein Speedboot ist, gibt es allerdings nicht. Maßgeblich sind meist Motorart, Lautstärke, Geschwindigkeit und die konkreten örtlichen Vorgaben.

In Wasserschutzgebieten können besondere Beschränkungen oder gar Verbote gelten. Welche Regeln konkret greifen, regelt die jeweilige Schutzgebietsverordnung. Wer regelmäßig mit einem RC-Boot unterwegs ist, sollte außerdem prüfen, ob die private Haftpflichtversicherung Schäden durch Modellwasserfahrzeuge abdeckt. Das ist je nach Vertrag unterschiedlich geregelt.

Ein Schild am Mollsee im Münchner Westpark informiert über die Regeln für Modellboote: RC-Boote dürfen auf dem Teich fahren, Boote mit Verbrennungsmotor, Speedboote und Signaltöne sind nicht erlaubt.

Ein Schild am Mollsee im Münchner Westpark informiert über die Regeln für Modellboote: RC-Boote dürfen auf dem Teich fahren, Boote mit Verbrennungsmotor, Speedboote und Signaltöne sind nicht erlaubt. heise bestenlisten

Welche Reichweite hat ein ferngesteuertes Boot?

Die Reichweite eines RC-Boots hängt vom Funksystem und Modell ab. Einfache Einsteigermodelle schaffen oft nur 15 bis 20 m. Je nach Sender, Empfänger und Modell beträgt die Reichweite bei den getesteten Booten zwischen 15 und 80 m. Auch ein 2,4-GHz-System garantiert nicht automatisch eine besonders große Reichweite. Wichtig ist, das Boot stets im Sichtbereich zu halten und die angegebene Reichweite nicht auszureizen. Wird die Verbindung instabil, sollte man sofort umkehren. Störungen durch Hindernisse oder andere Funksignale können die Reichweite zusätzlich verringern.

Wie lange fährt ein RC-Boot mit einer Akkuladung?

Die typische Fahrzeit liegt bei vielen Einsteigerbooten bei etwa 10 bis 20 Minuten, leistungsstärkere Modelle können bei dauerhaftem Vollgas auch in weniger als 10 Minuten leer sein. Das hängt stark von Akkukapazität, Bootsgewicht, Motor, Wasserbedingungen und Fahrweise ab: Häufiges Beschleunigen und hohe Geschwindigkeit verbrauchen deutlich mehr Energie. Ein oder zwei Ersatzakkus verlängern den Fahrspaß spürbar.

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane heise bestenlisten

Wie lange dauert das Laden eines RC-Boots?

Je nach Akku und Ladegerät dauert das Laden größtenteils ungefähr ein bis drei Stunden. Bei einfachen USB-Ladegeräten kann es länger dauern, bei passenden Schnellladegeräten kürzer. Maßgeblich sind Kapazität und erlaubter Ladestrom – deshalb immer die Anleitung beachten und insbesondere LiPo-Akkus nur unter Aufsicht auf einer nicht brennbaren Unterlage laden.

Welches RC-Boot eignet sich für Kinder?

Für Kinder eignen sich kleine, robuste Elektroboote mit einfacher Steuerung, begrenzter Geschwindigkeit und idealerweise einer geschützten Schraube. Einige Modelle aus dieser Bestenliste sind ab 8 Jahren freigegeben. Am besten für Kinder eignet sich unserer Erfahrung nach das Revell Control Spring Tide 40. Die Carson RC Yacht Hurikan wäre ebenfalls eine gute Option. Vom Modell gibt es zudem eine Variante namens Spring Tide Pink, die bereits ab 6 Jahren freigegeben ist – und auf 2,4 GHz setzt.

Welches RC-Boot ist für den Pool geeignet?

Das Revell Control RC-Boat Spring Tide 40 ist kompakt und langsam genug, um es auch in einem privaten Swimming-Pool zu nutzen. Es gibt aber auch RC-Boote im Miniaturformat. Diese bieten sich für eine Spritztour im Swimming Pool (Ratgeber) oder in einem kleinen Teich im Garten an. Besonders kleine, ferngesteuerte Boote gibt es von Revell Control aus der Reihe Mini RC Boat ab 20 Euro.

Getestet haben wir das winzige RC-Speedboat Storm von Banggood für knapp 14 Euro. Es ist gerade einmal 11 cm lang und 3 cm breit, damit passt es noch in eine Hosentasche. Selbst eine Fahrt in der Badewanne ist damit möglich.

Mini-RC-Boot

Mini-RC-Boot heise bestenlisten

Das Boot aktiviert sich automatisch beim Einlegen ins Wasser – ein Sensor auf der Unterseite erkennt den Kontakt. Nach dem Einschalten der Fernsteuerung signalisieren eine blinkende LED und ein Piepton die Kopplung, konstantes Leuchten bestätigt die Verbindung. Klappt das nicht auf Anhieb, hilft es, das Boot kurz aus dem Wasser zu nehmen und die Fernbedienung neu zu starten.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 5 km/h – bei den kompakten Maßen wirkt das flott. Beschleunigt wird mit dem linken Hebel, gelenkt mit dem rechten, der jeweils nur eine der beiden Schrauben aktiviert. Exakte Geradeausfahrt gelingt dabei nicht immer zuverlässig.

Einen Akku-Warnton gibt es nicht: Die drohende Entladung zeigt sich nur durch nachlassende Schubkraft. Das Boot sollte deshalb stets in Ufernähe bleiben. Strömungen und starker Wind überfordern das Modell – ideal ist ein ruhiger Teich oder Pool.

Was tun, wenn das RC-Boot kentert?

Kentert das Boot, sollte man sofort das Gas wegnehmen. Hat es eine Selbstaufrichtungs- oder Flip-Funktion, sollte man diese zuerst ausprobieren. Gelingt das nicht, lässt sich das Boot vom Ufer aus mit einer Wurfleine, einem langen Stab oder einem Bergungsboot holen – ins Wasser springen sollte niemand unüberlegt. Anschließend den Akku abstecken, Wasser aus dem Rumpf entfernen und das Boot vollständig trocknen lassen. Vor dem nächsten Einsatz Elektronik und Steckverbindungen kontrollieren.

Sind RC-Boote wasserdicht?

RC-Boote sind in der Regel spritzwassergeschützt, aber nicht vollständig wasserdicht. Unsere Testerfahrung zeigt: Besonders schnelle Boote bekommen gelegentlich Wasser ins Innere. Anfällig sind vor allem Dichtungen, Kabeldurchführungen und die Elektronik. Vor jeder Fahrt sollte man prüfen, ob der Deckel sauber schließt und die Dichtung intakt ist. Nach der Fahrt raten wir dazu, den Akku herauszunehmen und eingedrungenes Wasser zu entfernen.

Welche Geschwindigkeit ist für Anfänger sinnvoll?

Für Einsteiger sind etwa 10 bis 15 km/h meist vollkommen ausreichend: Das Boot bleibt gut beherrschbar, Fehler lassen sich noch leicht korrigieren. Erst wenn Kurvenfahren, Distanzgefühl und das Bergen eines Boots sicher klappen, lohnt sich der Schritt zu 20 bis 30 km/h oder mehr. Besonders auf kleinen Gewässern ist eine niedrigere Geschwindigkeit deutlich entspannter und sicherer.

Carrera Profi RC Speedray Boat

Carrera Profi RC Speedray Boat heise bestenlisten

Bürstenmotor oder Brushless: Was ist besser?

Für günstige Einsteigerboote und Kinder genügt ein Bürstenmotor als Antriebsart. Er hält Preis und Tempo niedrig, ist unkompliziert und reicht für Fahrten auf Teich oder Pool aus. Brushless-Motoren sind Bürstenantrieben technisch überlegen: Sie arbeiten effizienter, verschleißen weniger und liefern mehr Leistung. Dafür sind sie teurer, benötigen einen passenden Regler, leistungsfähige Akkus und bei schnellen Booten oft eine zuverlässige Wasserkühlung.

Benötige ich eine Versicherung für ein RC-Boot?

Für übliche RC-Boote besteht grundsätzlich keine mit dem Modellflug vergleichbare allgemeine Pflichtversicherung. Dennoch sollte man prüfen, ob der eigene Haftpflichtvertrag Schäden durch Modellwasserfahrzeuge abdeckt. Nicht jeder Tarif deckt Schäden durch ferngesteuerte Schiffsmodelle ab. Wer größere oder schnelle Boote regelmäßig nutzt, sollte eine spezielle Modellhalter-Haftpflicht in Betracht ziehen, die RC-Boote ausdrücklich einschließt. Zusätzlich können am jeweiligen Gewässer eigene Regeln des Betreibers oder der Gemeinde gelten.

Können ferngesteuerte Boote in Salzwasser fahren?

RC-Boote sollten nur dann im Salzwasser eingesetzt werden, wenn der Hersteller dies ausdrücklich erlaubt. Eine Abdichtung allein schützt Antrieb, Lager, Schrauben und Kontakte nicht zuverlässig vor Korrosion. Nach jedem Einsatz im Meer sollte das RC-Boot gründlich mit klarem Wasser abgespült werden, um Korrosion an der Elektronik und dem Antrieb zu vermeiden. Salzwasser ist aggressiver und kann Bauteile schneller beschädigen. Wer häufig im Meer fahren möchte, sollte auf salzwassertaugliche Modelle achten.

Ein deutlich größeres Problem dürften die Wellen auf dem Meer sein – gerade bei kleineren RC-Booten. Unserer Erfahrung nach funktionieren ferngesteuerte Boote daher am besten auf einem Teich.

Was macht ein RC-Speedboot aus?

Was unterscheidet ein Speedboot von einem herkömmlichen Motorboot? Neben einem deutlich stärkeren Antrieb ist primär die stromlinienförmige Bauweise entscheidend. Dabei lassen sich verschiedene Rumpftypen unterscheiden: Einrumpfboote (auch Mono-Hull genannt) und Mehrrumpfboote wie Katamarane.

Bei schnellen Rennkatamaranen kann die Rumpfkonstruktion im Gleitzustand die benetzte Fläche und damit den Widerstand reduzieren. Fahrstabilität und Kurvenverhalten hängen jedoch stark von Rumpfform, Antrieb und Abstimmung ab. Allerdings ist der Wendekreis bei hoher Geschwindigkeit in der Regel größer als bei Einrumpfbooten.

Schnelle Einrumpfboote setzen häufig auf einen sogenannten Deep-V-Rumpf, also eine tief nach unten gezogene V-Form. Diese Bauweise – auch als V-Boot bekannt – durchschneidet Wellen effizient und verbessert so die Fahrstabilität und Manövrierfähigkeit. Allerdings benötigen solche Boote mehr Leistung, um ins Gleiten zu kommen, was eine entsprechend starke Motorisierung erfordert.

Die besten RC-Boote

Die besten RC-Boote heise bestenlisten

Als Motor kommt meist ein wassergekühlter Bürstenmotor zum Einsatz. In höherpreisigen Modellen werden dagegen oft leistungsstärkere Brushless-Motoren verbaut, die effizienter arbeiten und höhere Geschwindigkeiten ermöglichen. Eine Sonderform sind Luftpropellerboote (Airboats): Ihr Propeller sitzt oberhalb des Wassers und erzeugt den Vortrieb ähnlich wie bei einem Flugzeug. Diese Konstruktion sorgt für spektakuläre Beschleunigung, ist aber eher etwas für erfahrene RC-Piloten.

Für die Funkverbindung sind 2,4 GHz mittlerweile der Standard. Sender und Empfänger sind hier genau aufeinander abgestimmt. Die digitale Bindung von Sender und Empfänger reduziert gegenseitige Störungen und ermöglicht den parallelen Betrieb mehrerer Modelle.

Als Stromquelle dient meistens ein Li-Ion- oder LiPo-Akku. Der Fahrspaß ist allerdings in der Regel von kurzer Dauer. So halten die Akkus meistens nur zwischen 10 und 20 Minuten. Hier bietet es sich an, einen Ersatzakku zu besorgen, den man in der Regel herausnehmen kann. Viele Modelle werden über ein mitgeliefertes USB-Ladekabel geladen.

Ab welchem Alter sind RC-Speedboote sinnvoll?

Wirklich schnelle Speedboote sind eher etwas für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, weil die Reaktionszeit, die Einschätzung von Entfernungen und ein verantwortungsvoller Umgang am Wasser wichtiger werden. Entscheidend ist deshalb weniger nur das Alter als ein ruhiger Übungsort und die Begleitung durch Erwachsene.

Was ist das weltweit schnellste ferngesteuerte Boot?

Der deutsche Elektro-Prototyp L8 Rigger von Jörg Mrkwitschka gilt in der SAW-Szene als eines der schnellsten RC-Boote überhaupt. Für das Outrigger-Modell werden ein Durchschnittswert von 314 km/h über zwei Läufe sowie ein Spitzenwert von 331 km/h genannt. Es handelt sich um einen speziell für Rekordfahrten gebauten Prototypen mit Brushless-Antrieb und LiPo-Akkus – nicht um ein Modell für den normalen Fahrbetrieb.

Auch Hochleistungsmodelle aus dem Handel erreichen weit höhere Geschwindigkeiten als typische Einsteigerboote. Für den Oxidean Marine Animal Twin Cat nennt der Hersteller bis zu 204 km/h unter Rekordbedingungen. Beim TFL 41" Zonda handelt es sich dagegen um ein ARR-Modell (Almost Ready to Run), das je nach Ausstattung und Akkus deutlich über 100 km/h schaffen kann. Beide Klassen richten sich an erfahrene Modellbootfahrer und verlangen große, freigegebene Gewässer sowie einen sicheren Umgang mit leistungsstarken LiPo-Akkus

So haben wir die RC-Boote getestet

Unsere RC-Boote haben wir am Mollsee im Münchner Westpark unter praxisnahen Bedingungen auf Herz und Nieren geprüft. Bewertet haben wir Geschwindigkeit und Beschleunigung, das Fahrverhalten auf ruhigem Wasser und bei kleinen Wellen sowie Reichweite und Zuverlässigkeit der Fernsteuerung. Hinzu kamen Akkulaufzeit und Ladezeit, Verarbeitung und Wasserdichtigkeit sowie – bei geeigneten Modellen – die Selbstaufrichtfunktion nach einer Kenterung.

Fazit

Ferngesteuerte Boote bieten abwechslungsreichen Fahrspaß und eignen sich gut für den Einstieg ins RC-Hobby. Beim Kauf zählen vor allem eine einfache Steuerung, eine ausreichende Akkulaufzeit und eine Geschwindigkeit, die zum eigenen Können passt.

Speedboot, Yacht oder Katamaran – welches RC-Boot passt zu wem? RC-Yachten fahren ruhiger und sind damit ideal für Anfänger und Kinder. Speedboote bieten mehr Tempo und Action, verlangen aber schnelle Reaktionen – geeignet eher für Jugendliche und erfahrene Fahrer. Katamarane liegen dank Doppelrumpf auch bei hohem Tempo stabil im Wasser und eignen sich für sportlichen Fahrspaß. Wichtig: „Katamaran“ beschreibt nur die Rumpfform – ein Katamaran kann also ebenso ein Speedboot sein. Zudem sind Schnellboote nicht auf jedem Gewässer erlaubt – vor der ersten Fahrt empfiehlt sich deshalb ein Blick in die örtlichen Vorschriften.

Die Altersempfehlung für RC-Boote hängt vom jeweiligen Modell ab: Langsamere Boote eignen sich laut Hersteller teilweise schon für Kinder ab 8 Jahren, leistungsstärkere Speedboote häufig erst ab 14 Jahren. Kinder sollten RC-Boote am Wasser grundsätzlich nur unter Aufsicht nutzen. Der Einstieg muss nicht teuer sein: Bereits für unter 100 Euro gibt es weitgehend fahrfertige RTR-Boote (Ready to Run), die viel Fahrspaß bieten.

BESTENLISTE

Testsieger

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

Luxus-Yacht für Jung und Alt: Die Amewi Rising Sun Cruise Yacht eignet sich bestens für Einsteiger – und macht als günstiges RC-Boot trotzdem richtig Spaß.

VORTEILE

  • günstig
  • einfach zu steuern
  • ordentliche Laufzeit
  • ab 8 Jahren

NACHTEILE

  • Boot drosselt an der Reichweitengrenze nicht
  • Pistolenfernsteuerung wenig ergonomisch 
  • einfache Verarbeitung

Amewi Rising Sun Cruise Yacht im Test: Ferngesteuertes Boot ab 50 Euro überzeugt

Luxus-Yacht für Jung und Alt: Die Amewi Rising Sun Cruise Yacht eignet sich bestens für Einsteiger – und macht als günstiges RC-Boot trotzdem richtig Spaß.

Mit der Amewi Rising Sun Cruise Yacht wird der Traum vom eigenen Kapitänsposten wahr. Das ferngesteuerte Boot richtet sich an Einsteiger und ist mit rund 50 Euro auch erschwinglich. Es fährt schnell genug, um nicht zu langweilen, bleibt aber gut beherrschbar – auch für Kinder ab 8 Jahren. Wie sich die RC-Yacht in der Praxis schlägt, klären wir in diesem Test. Das ferngesteuerte Boot hat uns Mindfactory kostenlos zur Verfügung gestellt.

Design und Ausstattung

Als Vorbild dient eine typische kompakte Luxus-Yacht. Details wie eine Reling sind angedeutet, bei näherem Hinsehen bleibt die Gestaltung aber recht schlicht. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und wirkt einfach verarbeitet. Gröbere Spaltmaße gibt es jedoch nicht. Zudem ist das Boot spritzwassergeschützt.

Das Oberteil ist abnehmbar. Darunter befindet sich noch eine zweite Klappe, die man ebenfalls herausnehmen kann. Sie führt zu einem Fach für den Akku mit Elektronik und Antriebseinheit. Im Test blieb das Innere trocken.

Zum Lieferumfang gehören neben der Pistolenfernsteuerung ein Akku, ein USB-Ladekabel mit USB-A-Stecker, ein Bootsständer, Wellenfett, zwei Ersatzpropeller, ein Montageschlüssel und die Anleitung. Zwei AA-Batterien für die Fernsteuerung muss man zusätzlich besorgen. Mit Abmessungen von 380 × 115 × 120 mm und einem Gewicht von 452 g wirkt das Boot nicht winzig, lässt sich aber noch gut in einem Rucksack transportieren.

Amewi Rising Sun Cruise Yacht: Bilder aus dem Test

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Amewi Rising Sun Cruise Yacht

heise bestenlisten

Akku und Antrieb

Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 800 mAh bei 7,4 V. Vor der ersten Fahrt sollte man ihn mit dem USB-Ladekabel aufladen, was knapp unter 3 Stunden dauert. Laut Hersteller reicht eine Ladung für 15 Minuten. Im Test kamen wir sogar auf etwas mehr als 20 Minuten, bevor die Fernsteuerung mit einem Piepen vor dem niedrigen Akkustand warnte. Das Boot fuhr nach dem Alarm mit unverminderter Leistung weiter. Im Test blieb ausreichend Zeit, um zum Ufer zurückzukehren.

Für den Antrieb sorgen zwei Bürstenmotoren, die jeweils eine Schiffsschraube drehen. Der Hersteller nennt eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h. Nachmessen konnten wir das nicht, vom Fahreindruck her erscheint der Wert aber plausibel. Das Tempo bietet genug Fahrspaß, bleibt für Anfänger aber gut beherrschbar. Eine Schutzschaltung verhindert, dass die Motoren außerhalb des Wassers anlaufen.

Steuerung und Handling

Ein klassisches Ruder besitzt das Boot nicht. Die kleine verstellbare Finne unter dem Rumpf dient nur dazu, den Geradeauslauf zu korrigieren. Gelenkt wird über die beiden Antriebe. Die zur Kurve innere Schraube läuft langsamer oder stoppt, während die äußere weiterdreht. Einen Rückwärtsgang gibt es ebenfalls, viel Strecke macht die Yacht damit aber nicht.

Insgesamt reagiert die Steuerung ordentlich. Bei Vollgas fällt der Wendekreis recht groß aus. Wer enger um die Kurve fahren will, nimmt Gas weg und lenkt mit dem Drehrad. Das Tempo ist gut gewählt. Langweilig wird die Fahrt nicht, Anfänger werden aber auch nicht überfordert. Amewi empfiehlt das Boot für Kinder ab 8 Jahren.

Da sich das Boot nicht selbst aufrichtet, sollte man außerdem riskante Manöver vermeiden. Angesichts der Rumpfform und des moderaten Tempos halten wir ein Kentern ohne Fremdeinwirkung aber ohnehin für recht unwahrscheinlich. Zu Wasservögeln und Fischen sollte man reichlich Abstand halten.

Gesteuert wird über eine typische Pistolenfernsteuerung. Mit dem Rad lenkt man, mit dem Abzug gibt man Gas. Bei der Ergonomie bleibt Luft nach oben. Die Fernsteuerung wirkt billig verarbeitet. Nach längerem Vollgas beginnt zudem der Zeigefinger zu schmerzen. Das Boot macht dennoch Spaß und lässt sich einfach steuern.

Die Reichweite gibt der Hersteller mit 50 m an, was uns nach dem Test realistisch erscheint. An der Grenze zur Reichweite piept die Fernsteuerung kurz. Im Test kam diese Warnung allerdings zu spät. Als wir reagierten, war die Verbindung bereits abgerissen. Zur Bergung mussten wir dann um den Teich herumlaufen. Zunächst reagierte das Boot nicht mehr. Erst nachdem wir die Fernsteuerung in Ufernähe aus- und wieder eingeschaltet hatten, ließ sich die Yacht erneut steuern.

Für mittelgroße Teiche reicht die Funkverbindung in der Praxis aus. Zu weit hinausfahren sollte man trotzdem nicht. Sobald das Boot kaum noch zu erkennen ist, ist es zu weit weg.

Preis

Die UVP beträgt 59 Euro, die Straßenpreise liegen bei knapp unter 50 Euro.

Fazit

Die Amewi Rising Sun Cruise Yacht bietet ein gutes Gesamtpaket für Einsteiger. Sie lässt sich ordentlich steuern, fährt schnell genug und bleibt dabei gut beherrschbar. Die Akkulaufzeit von gut 20 Minuten geht mehr als in Ordnung. Positiv ist auch die Warnung bei niedrigem Akkustand: Im Test blieb genug Zeit für die Rückfahrt zum Ufer. Der Preis von knapp 50 Euro ist fair.

Abstriche gibt es bei der einfachen Verarbeitung und der unbequemen Pistolenfernsteuerung. Die kurze Warnung an der Reichweitengrenze kam im Test zudem zu spät: Wir verloren die Funkverbindung zum Boot. Deshalb sollte man vorsichtig sein, wenn das Boot weiter entfernt ist, und rechtzeitig umkehren. Für Anfänger und gelegentliche Fahrten auf dem Teich ist die Yacht dennoch eine empfehlenswerte Wahl.

Technologiesieger

Revell Control X-Treme Speedboat Hurricane

Das Speedboat „Hurricane“ von Revell Control setzt dem Fahrspaß die Krone auf. Wir haben das schnelle RC-Boot getestet und zeigen, wie spektakulär es sich bei einer Spritztour fährt.

VORTEILE

  • sehr schnell
  • präzise Steuerung
  • hohe Funkreichweite 

NACHTEILE

  • einfache Verarbeitung
  • nicht für kleine Gewässer geeignet
  • Fahrtzeit von nur 12 Minuten 

Revell Control X-Treme Speedboat Hurricane im Test: RC-Boot rast mit 45 km/h

Das Speedboat „Hurricane“ von Revell Control setzt dem Fahrspaß die Krone auf. Wir haben das schnelle RC-Boot getestet und zeigen, wie spektakulär es sich bei einer Spritztour fährt.

Das Revell Control X-Treme Speedboat „Hurricane“ ist rasant unterwegs. Der Hersteller gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h an. Damit lässt das ferngesteuerte Speedboot andere RTF-Modelle wie das Revell Control Sundancer (Testbericht) alt und langsam aussehen.

Die Produktlinie „X-Treme“ von Revell umfasst neben der „Hurricane“ noch die zwei ferngesteuerten Offroad-Fahrzeuge „Cross Thunder“ und „Cross Storm“. Die Modellreihe steht laut Angaben des Herstellers für RC-Fahrzeuge, die besonders leistungsstark, zuverlässig und langlebig sein sollen. Wir haben das Speedboat „Hurricane“ getestet und zeigen in diesem Test, was das RC-Boot alles kann.

Design und Ausstattung

Den „extremen“ Charakter sieht man der „Hurricane“ schon auf den ersten Blick an. Die Lackierung in Giftgrün soll einen ersten Ausblick darauf geben, dass mit diesem Boot nicht zu spaßen ist. Der stromlinienförmige Rumpf lässt bereits erahnen, dass dieses RC-Boot schnell unterwegs sein könnte.

Mit einer Länge von 46 Zentimeter und einer Breite von 12 Zentimeter überragt es das kleine RC-Boot von Revell um 15 Zentimeter. Damit passt es aber noch immer gut in einen üblichen Rucksack. Ein Stoßfänger aus Gummi bewahrt die Nase des Bootes vor Schäden bei einem Zusammenprall. Trotzdem macht die Verarbeitung des aus Kunststoff gefertigten Bootes insgesamt einen einfachen Eindruck. Am Heck befindet sich die Schiffsschraube, das Steuerruder und zwei Finnen für zusätzliche Stabilisierung.

Sollte sich das Boot doch mal überschlagen, sorgt das wasserdichte Gehäuse für den nötigen Schutz von Elektronik und Akku. Über drei Verschlüsse ist die Abdeckung auf der Oberseite gesichert. Diese kann man entfernen, um an den Akku zu gelangen. Zum Lieferumfang gehört außerdem eine pistolenförmige Fernbedienung, der Akku sowie ein Ladekabel mit USB-A-Anschluss. Ein Netzteil gehört nicht dazu. Daneben findet sich neben der Anleitung noch ein Modellständer sowie Ersatzpropeller für das Boot.

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane

heise bestenlisten

Akku und Antrieb

Der LiPo-Akku mit einer Spannung von 7,4 V hat eine Kapazität von 2000 mAh/14,8 Wh. Zum Aufladen muss man ihn aus dem Boot herausnehmen und mit dem Ladegerät über den USB-A-Stecker an ein Netzteil oder den PC stöpseln. Der Ladevorgang dauert etwa 3 Stunden. Ein Batteriewarnsystem teilt über einen Piepton der Fernsteuerung mit, wenn der Akku des Bootes nahezu leer ist. So bleibt dem Nutzer noch Zeit, das Wasserfahrzeug zurück zum Ufer zu bringen.

Ein wassergekühlter Elektromotor beschleunigt die Hurricane laut Herstellerangaben auf bis 45 km/h. Das ist so schnell wie ein Motorroller mit 50 Kubikzentimetern. Wir haben die Geschwindigkeit nicht überprüfen können, halten die Angabe aber für glaubwürdig. Das Boot ist wirklich verdammt schnell. Top Speed frisst allerdings Energie: Revell gibt eine Fahrtzeit von 12 Minuten an – das kommt auch in etwa hin. Bei uns ging im Test nach weniger als einer Viertelstunde der Warnton in der Fernbedienung an. Wer nicht permanent Vollgas gibt, holt ein paar Minuten mehr raus. Zum Vergleich: Das langsamere RC-Boot Sundancer von Revell hält im Vergleich aber bis zu 20 Minuten durch.

Steuerung und Handling

Die pistolenförmige Fernsteuerung funkt auf zwei Kanälen mit 2,4 GHz. Für den Betrieb braucht die Fernsteuerung vier AA-Batterien, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Die Reichweite der Funkverbindung liegt bis etwa 50 Meter. Bei dieser Frequenz besteht keine Gefahr, dass ein anderes Boot mit gleicher Bandbreite das Funksignal stört. Ein Abzug für den Zeigefinger sorgt für die Beschleunigung nach vorn oder hinten, das Drehrad an der Seite dient zum Lenken. Für die präzise Steuerung sorgt eine proportionale Lenkung – das bedeutet, bewegt man das Steuerrad zum Lenken nur leicht, dann schlägt auch das Ruder nur minimal ein. Zusätzlich ist über vier Schalter an der Fernbedienung die Trimmung der Bootsteuerung möglich.

Das RC-Boot verwendet eine Schutzschaltung. Diese verhindert, dass der Propeller sich dreht, wenn das Motorboot an Land ist. Das verringert die Verletzungsgefahr. Nur, wenn das Fahrzeug im Wasser liegt, kann es fahren. Das Rennboot beschleunigte nach dem Start rasant auf seine Höchstgeschwindigkeit. Das stellt den Fahrer vor einige Herausforderungen. Bei engen Kurven hält es meistens sicher die Spur und reagiert sehr flott und wendig auf Eingaben. Sollte sich das Boot dennoch überschlagen, verfügt es über ein System zur automatischen Aufrichtung: Per Knopfdruck auf der Fernbedienung richtet sich das Boot dann von allein wieder auf.

Das Schnellboot macht wahnsinnig Spaß bei der Spritztour auf einem Teich oder See. Hier sollten Fahrer jedoch mit viel Vorsicht unterwegs sein, denn bei dem hohen Tempo können Unfälle mit anderen Booten zu Schäden und Zusammenstöße mit Badegästen zu Verletzungen führen. Am besten sorgt man immer für genügend Abstand zu anderen Booten, etwaigen Personen oder Wasservögeln.

In jedem Fall sollten Nutzer des ferngesteuerten Bootes sich kundig machen, ob der Einsatz im jeweiligen Gewässer für ferngesteuerte Fahrzeuge zugelassen ist. Handelt es sich um Badegewässer, raten wir von dem Einsatz der Hurricane ab. Aufgrund des hohen Tempos eignet es sich weniger für einen kleinen Teich oder Swimming Pool.

Preis

Das Revell Control X-Treme Speedboat Hurricane hat eine UVP von 87,50 Euro. Es lohnt jedoch ein Blick in den Preisvergleich, denn andere Händler bieten das funkgesteuerte Schnellboot bereits ab 68 Euro an. Um den Fahrspaß mit dem Boot zu verlängern, ist der Kauf eines Ersatzakkus empfehlenswert.

Fazit

Die Fahrt mit der Hurricane ist ein echtes Highlight für RC-Fans: Sie überzeugt mit hoher Geschwindigkeit und reaktionsschneller Lenkung – ideal für actionreiche Runden auf größeren Gewässern. Allerdings erfordert das flinke Handling etwas Übung, weshalb Kinder das Boot nur unter Aufsicht steuern sollten. Für kleine Teiche ist das Modell eher ungeeignet, kommt aber auf Seen oder größeren Wasserflächen voll zur Geltung. Nachteil: Der Akku ist nach knapp 15 Minuten leer. Der Fahrspaß ist trotzdem groß.

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR im Test: RC-Boot für rasanten Fahrspaß ab 55 Euro

Schnell und wendig: Der Amewi Rennkatamaran ist ein günstiger Einstieg in die Welt der RC-Speedboote – mit kurzer Fahrzeit, aber viel Fahrspaß.

VORTEILE

  • schnell und wendig
  • hohe Funkreichweite
  • Piepton warnt vor leerem Akku
  • günstig

NACHTEILE

  • sehr kurze Akkulaufzeit
  • Wasser drang im Test ein
  • nicht für jeden Teich geeignet

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR im Test: RC-Boot für rasanten Fahrspaß ab 55 Euro

Schnell und wendig: Der Amewi Rennkatamaran ist ein günstiger Einstieg in die Welt der RC-Speedboote – mit kurzer Fahrzeit, aber viel Fahrspaß.

Wer zügig über den heimischen Teich pflügen möchte, findet im Amewi Rennkatamaran 7014 RTR ein preiswertes RC-Speedboot. Für rund 55 Euro verspricht das ferngesteuerte Modell bis zu 25 km/h – genug für ordentliches Spritzwasser und überraschend viel Fahrspaß, ohne Einsteiger gleich zu überfordern.

Ganz ohne Kompromisse geht der günstige Katamaran allerdings nicht an den Start: Die Fahrzeit fällt eher knapp aus. Wie sich das flinke Boot auf dem Wasser schlägt und ob der Spaß trotz kurzer Akkulaufzeit trägt, klären wir im Test. Das Testmuster haben wir selbst gekauft.

Design und Ausstattung

Der Amewi Rennkatamaran 7014 RTR steht auf zwei schmalen, parallel verlaufenden Rümpfen statt auf einem einzelnen Bootskörper. Das senkt den Wasserwiderstand und sorgt bei höherem Tempo für einen stabilen Geradeauslauf. Mit 350 × 95 × 55 mm und 300 g passt das Boot problemlos in einen kleinen Rucksack. Am Heck sitzt ein echtes, per Fernsteuerung bewegliches Ruder.

Zum Lieferumfang gehören die Pistolenfernsteuerung, ein Lithium-Ionen-Akku samt USB-A-Ladegerät sowie ein einfacher Ständer, um das Boot im Regal zu verstauen. Die obere Rumpfschale lässt sich abnehmen, um den Akku einzulegen und den Motor zu erreichen. Der Kunststoff wirkt nicht besonders hochwertig, ist aber sauber verarbeitet.

Nach der ersten Probefahrt fanden wir etwas Wasser im Rumpf. Bei schnellen RC-Booten lässt sich das nicht immer vollständig vermeiden. Einzelne Tropfen sind noch kein Grund zur Sorge. Tritt Wasser jedoch wiederholt oder in merklicher Menge ein, sollte man die Abdichtung und den korrekten Sitz der Abdeckung prüfen. Feuchtigkeit kann Anschlüsse und Elektronik langfristig beschädigen.

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR: Bilder aus dem Test

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Amewi Rennkatamaran 7014 RTR

heise bestenlisten

Akku und Antrieb

Für den Antrieb sorgt ein Elektro-Bürstenmotor, der seine Kraft über eine Schiffsschraube ins Wasser bringt. Laut Hersteller erreicht das Boot bis zu 25 km/h – auf dem Wasser fühlt sich das deutlich rasanter an, als die Zahl vermuten lässt. Der Katamaran durchquert einen kleinen Teich in wenigen Sekunden. Entsprechend sollte man Schwäne, Enten und andere Boote im Blick behalten: Das Modell ist klein, aber alles andere als gemütlich unterwegs. Leise ist es ebenfalls nicht – der charakteristische Motorsound gehört aber zum Spaß dazu.

Der Lithium-Ionen-Akku bietet 650 mAh. Das reicht leider nur für kurze Ausfahrten: Amewi nennt rund sechs Minuten Fahrzeit, im Test waren mit kurzen Pausen etwa acht Minuten drin. Danach warnt die Fernsteuerung mit Pieptönen und einer leuchtenden LED, dass der Akku zur Neige geht – und das Boot drosselt gleichzeitig die Leistung. Ein sinnvolles Signal, rechtzeitig Kurs aufs Ufer zu nehmen.

Steuerung und Handling

Gesteuert wird der RC-Katamaran über eine pistolenförmige 2,4-GHz-Fernsteuerung. Das Drehrad bewegt das Ruder am Heck, der Gashebel beschleunigt per Zeigefinger. Das Boot reagiert direkt und ohne spürbare Verzögerung. Amewi gibt die Funkreichweite mit bis zu 80 m an. Im Test ließ sich der Katamaran über den gesamten Teich am Modellbau-Hafen am Mollsee im Westpark zuverlässig steuern und sicher ans Ufer zurückholen.

Der Katamaran kommt schnell ins Gleiten, statt sich durchs Wasser zu pflügen. Bei Wellen und hektisch gefahrenen Kurven reagiert die Bauform allerdings etwas nervöser als ein breiteres Einrumpfboot. Während der Testfahrt kenterte das Boot einmal – zum Glück in Ufernähe. Eine Aufrichtfunktion gibt es nicht. Für schnelle Geraden und sauber gefahrene, weite Kurven eignet sich der Rennkatamaran dagegen gut.

Für Kinder ist das RC-Boot weniger geeignet: Amewi empfiehlt das Modell zwar ab 8 Jahren, Kinder unter 14 Jahren sollten es laut Anleitung nur unter Aufsicht eines Erwachsenen fahren. Etwas Übung braucht es, als günstiger Einstieg eignet sich der Rennkatamaran aber gut, um den Umgang mit einem schnellen Modellboot zu lernen.

Achtung: Für ferngesteuerte Modellboote gelten je nach Bundesland unterschiedliche Wasser-, Natur- und Kommunalvorschriften. Ob der Betrieb erlaubt ist, hängt von Gewässertyp, Eigentümer, Schutzstatus und örtlichen Regeln ab – in Parkanlagen, Badebereichen und Schutzgebieten kann er eingeschränkt oder verboten sein.

In Bayern sind etwa Elektro-Modellboote grundsätzlich als Gemeingebrauch erlaubt; der Mollsee im Münchner Westpark hat sogar einen ausgewiesenen Modellboothafen. Für Speedboote gilt das dennoch nicht pauschal: Schnelle Modelle dürfen nur im vorgesehenen Bereich und nach örtlichen Vorgaben betrieben werden. Vor dem Start daher immer Schilder und lokale Regelungen prüfen – im Zweifel bei Stadt, Gemeinde oder Gewässereigentümer nachfragen.

Preis

Die UVP liegt bei rund 73 Euro, im Handel ist der RC-Katamaran aber bereits ab etwa 55 Euro zu haben – ein fairer Preis für das flotte Boot.

Fazit

Der Amewi Rennkatamaran macht viel Spaß und ist ein preiswerter Einstieg in die Welt der RC-Speedboote. Das Boot beschleunigt flott, lässt sich direkt steuern und vermittelt auf dem Wasser mehr Tempo-Feeling, als sein Preis erwarten lässt.

Der größte Nachteil ist die kurze Akkulaufzeit: Nach knapp acht Minuten ist Schluss. Zudem verlangt das schnelle, bei unruhigem Wasser teils nervöse Boot etwas Übung – und einen geeigneten, ausdrücklich erlaubten Fahrort. Wer damit leben kann, bekommt einen günstigen RC-Renner mit hohem Spaßfaktor.

Preis-Leistungs-Sieger

Revell Control Sundancer

Schon für knapp 30 Euro bietet die Sundancer von Revell Control ordentlich Fahrspaß auf dem Wasser. Wir haben das RC-Boot getestet und zeigen, was es kann.

VORTEILE

  • Schutzschaltung gegen Unfälle
  • einfache Handhabung
  • gute Funk-Reichweite 

NACHTEILE

  • das Boot fährt nicht wirklich geradeaus
  • lange Ladezeit
  • einfache Verarbeitung 

Revell Control Sundancer im Test: Leichtes RC-Boot für Einsteiger

Schon für knapp 30 Euro bietet die Sundancer von Revell Control ordentlich Fahrspaß auf dem Wasser. Wir haben das RC-Boot getestet und zeigen, was es kann.

Das Revell Control RC Boot „Sundancer“ eignet sich gut für Anfänger und Einsteiger, die schon immer mal mit einem ferngesteuerten Boot fahren wollten. Die Mini-Jacht ist zudem günstig und eignet sich gut als Spielzeug für Kinder oder Erwachsene.

Design und Ausstattung

Die Sundancer von Revell Control ist ein kleines ferngesteuertes Boot aus Kunststoff. Die Länge beträgt 31 cm, die Breite 9,5 cm. Es wiegt nur etwa 230 g. Damit passt es noch gut in eine kleine Tasche oder einen Rucksack für die nächste Spritztour am örtlichen Teich oder See. Das Boot hat ein sportliches Design und ist in Weiß mit einem roten Rennstreifen lackiert.

Eine Fernsteuerung in Pistolenform gehört dazu, diese benötigt zwei AA-Batterien, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Zusätzlich liefert Revell das RC Boot mit einem USB-A-Ladekabel aus. Ein Netzteil ist nicht dabei. Das RC Boot ist „ready to run“ (RTR) – das bedeutet, es handelt sich nicht um einen Bausatz. Sobald das Boot aufgeladen und die Fernbedienung mit Batterien befüllt ist, kann man es direkt zu Wasser lassen und losfahren.

Akku und Antrieb

Als Antrieb nutzt das Boot zwei elektrische Motoren. Für die Energie sorgt ein integrierter Li-Ion-Akku mit einer Kapazität von 1200 mAh. Für den vollständigen Ladevorgang sollte man sich Zeit nehmen – dieser dauert etwa 2,5 Stunden. Entweder man stöpselt das Boot per USB-Kabel in den PC oder nutzt ein Netzteil von einem Handyladegerät mit passendem USB-A-Anschluss.

Revell gibt eine Betriebsdauer für den Akku von bis zu 20 Minuten an. Das entspricht weitgehend der Realität, wir haben mit kürzeren Pausen sogar fast eine halbe Stunde damit auf dem Wasser verbracht. Die Höchstgeschwindigkeit ist nicht übermäßig hoch. Nähere Angaben dazu macht Revell nicht.

Steuerung und Handling

Bei der Fernbedienung handelt es sich um eine ergonomisch geformte Pistolen-Fernsteuerung. Für die Funkübertragung nutzt diese eine Frequenz von 2,4 GHz auf zwei Kanälen. Dadurch ist es möglich, mehrere Boote gleichzeitig zu steuern, ohne einander zu stören. Die Reichweite beträgt laut Angaben von Revell etwa 35 Meter.

Die Sundancer verfügt darüber hinaus über eine Schutzschaltung. Diese verhindert, dass die Propeller sich bewegen, wenn das Boot an Land ist. Erst, wenn die kleine Jacht im Wasser ist, kann man die Schiffsschrauben einschalten. Die Elektronik des Bootes ist komplett gegen eindringendes Wasser geschützt. Das erlaubt auch wilde Manöver. Die Steuerung ist einfach und reagiert präzise auf Eingaben. Allerdings ist das leichte Boot empfindlich für Strömungen und fährt deshalb selten wirklich geradeaus. Zum Gegensteuern ist es möglich, das Heckruder zu trimmen. Die Position des Ruders legt man mit einem Pfeil am Heck manuell fest. Die Bedienung ist einfach, damit eignet sich das Boot auch für ein Kind.

Bevor die Sundancer in See sticht, muss ein geeignetes Gewässer her. Nicht überall ist das erlaubt. Der Einsatz eines ferngesteuerten Fahrzeuges ist im Wasserhaushaltsgesetz nach § 2 Abs. 1 geregelt. Häufig finden sich in Parks Schilder bei einem Teich oder See, wenn die Nutzung eines RC-Bootes erlaubt ist. Im Zweifelsfall hilft eine Anfrage beim jeweiligen Landratsamt. Für das RC-Boot von Revell empfiehlt sich eher ein ruhiges Gewässer ohne Strömungen, also ein Teich, Tümpel oder kleiner See – aber kein Fluss. Bei starken Strömungen kann man das leichte Boot nur schwer steuern.

Revell Control RC Boot Sundancer - Bilderstrecke

Revell Control RC Boot Sundancer

heise bestenlisten

Revell Control RC Boot Sundancer

Techstage

Revell Control RC Boot Sundancer

Techstage

Revell Control RC Boot Sundancer

Techstage

Revell Control RC Boot Sundancer

heise bestenlisten

Revell Control RC Boot Sundancer

Techstage

Revell Control RC Boot Sundancer

Techstage

Revell Control RC Boot Sundancer

heise bestenlisten

Revell Control RC Boot Sundancer

Techstage

Revell Control RC Boot Sundancer

heise bestenlisten

Preis

Der UVP für die Sundancer liegt bei 33 Euro. Das RC-Boot gibt es bei Händlern bereits ab knapp 28 Euro, allerdings ist mit Versandkosten in Höhe von mindestens 5 Euro zu rechnen.

Fazit

Eine Fahrt mit der Sundancer von Revell Control macht wirklich eine Menge Spaß. Die Steuerung ist einfach und auch für ein Kind geeignet, einmal aufgeladen ist das Boot „ready to run“ (RTR). Die Akkulaufzeit von knapp 20 Minuten geht in Ordnung. Jedoch erscheint die Ladezeit von fast 2,5 Stunden lang im Vergleich zur Fahrtdauer. Wirklich gerade fährt das Boot allerdings je nach Strömung selten.

Carson RC Yacht Hurikan

Ferngesteuertes Boot Carson RC Yacht Hurikan im Test: für Kinder und Anfänger

Schiff fahren für jedermann: Die Carson RC Yacht Hurikan verspricht eine einfache Bedienung und eine ordentliche Fahrzeit zu einem günstigen Preis.

VORTEILE

  • einfache Steuerung
  • schnell eingerichtet (RTR)
  • relativ lange Fahrzeit
  • günstig

NACHTEILE

  • fährt selten geradeaus
  • Akku nicht austauschbar
  • relativ langsam

Ferngesteuertes Boot Carson RC Yacht Hurikan im Test: für Kinder und Anfänger

Schiff fahren für jedermann: Die Carson RC Yacht Hurikan verspricht eine einfache Bedienung und eine ordentliche Fahrzeit zu einem günstigen Preis.

Die Carson RC Yacht Hurikan für unter 40 Euro richtet sich an Einsteiger und Kinder ab acht Jahren. Optisch erinnert das ferngesteuerte Boot an eine klassische Yacht. Die Steuerung erfolgt per 2,4-GHz-Fernbedienung, der Akku ist fest eingebaut.

Mit seinem gemäßigten Tempo und der einfachen Steuerung verspricht das Modell unkomplizierten Fahrspaß. Auch die Laufzeit von etwas mehr als 30 Minuten klingt alltagstauglich. Wie sich die RC Yacht Hurikan auf dem Wasser schlägt, klären wir im Test.

Design und Ausstattung

Das RC-Boot ist einer luxuriösen, aber kompakten Yacht nachempfunden. In Größe und Bauart erinnert es stark an das Revell Control RC Boat Police, wirkt in seiner Gestaltung jedoch etwas verspielter. Die Verarbeitung bleibt schlicht: Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, auf allzu viele Details verzichtet Carson.

Der Akku ist fest im Gehäuse integriert und lässt sich daher nicht ohne Weiteres austauschen. Geladen wird über einen Anschluss am Heck, ein passendes USB-A-Ladekabel liegt bei. Ebenfalls am Heck sitzt ein Regler, mit dem sich das starre Ruder zur Trimmung justieren lässt.

Mit 350 × 95 × 105 mm und einem Gewicht von 270 g ist die Yacht kompakt genug für den Transport im Rucksack. Zum Lieferumfang gehören neben dem Boot, zwei Ersatzschrauben, eine pistolenförmige Fernsteuerung samt zwei AA-Batterien – keine Selbstverständlichkeit – sowie das erwähnte USB-Ladekabel. Zum Laden genügt ein USB-A-Netzteil. Alternativ lässt sich das Kabel an einen PC mit USB-A-Anschluss anschließen.

Carson RC Yacht Hurikan: Bilder aus dem Test

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Carson RC Yacht Hurikan

heise bestenlisten

Akku und Antrieb

Der fest integrierte Akku hat eine Kapazität von rund 1200 mAh und ist mit dem beiliegenden Ladekabel in etwa 90 bis 120 Minuten wieder aufgeladen. Der Hersteller verspricht eine Fahrzeit von bis zu 40 Minuten.

Im Test fuhr das Boot knapp über 30 Minuten, bevor das Tempo merklich nachließ. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Akku fast leer ist und man besser zurück zum Ufer fahren sollte. Ein Warnsignal oder einen Alarm gibt es nicht. Einige Minuten Restlaufzeit bleiben dann noch. Die Herstellerangabe wird damit nicht ganz erreicht, die Laufzeit fällt für ein Einsteigerboot aber dennoch ordentlich aus.

Für den Antrieb sorgen zwei elektrische Bürstenmotoren, die zwei Schiffsschrauben antreiben. Eine Sicherheitsschaltung verhindert zudem, dass die Schrauben an Land anlaufen. Das Boot fährt erst los, wenn es im Wasser liegt. Im Test funktionierte diese Schutzfunktion zuverlässig.

Steuerung und Handling

Die pistolenförmige 2,4-GHz-Fernsteuerung soll eine Reichweite von bis zu 50 m bieten. Das deckt sich mit unseren Eindrücken am Testteich. Auf kleineren Gewässern bleibt das Boot damit gut unter Kontrolle. Die 2,4-GHz-Technik reduziert zudem das Risiko von Störungen, wenn andere RC-Boote in der Nähe unterwegs sind.

Vorwärts- und Rückwärtsfahrt steuert man über den Abzug für den Zeigefinger, gelenkt wird mit dem Drehrad an der Seite. Dabei kommt das Ruder nicht zum Einsatz. Stattdessen lenkt das Boot über die beiden Schiffsschrauben. Geradeaus drehen sich beide, in Kurven treibt die Elektronik nur die jeweils äußere Schraube an.

Das geringe Gewicht macht sich auf dem Wasser bemerkbar. Wind und kleine Strömungen beeinflussen die Yacht schnell, sodass sie nicht immer sauber geradeaus fährt. Mit dem Trimmregler am Heck lässt sich etwas gegensteuern. Ganz vermeiden lässt sich aber nicht, dass das Boot je nach Bedingungen leicht zu einer Seite zieht.

Der Hersteller gibt keine Höchstgeschwindigkeit an, das Boot fährt insgesamt sehr gemächlich. Das ist für Anfänger ideal, weil sich das Boot gut kontrollieren lässt. Erfahrenen Nutzern könnte das Tempo allerdings schnell zu langweilig werden. Wer mehr Action will, muss zu einem echten Speedboot greifen. Dafür bleibt die Yacht vergleichsweise leise. Zu Wasservögeln und anderen Tieren sollte man dennoch ausreichend Abstand halten.

Preis

Die Carson RC Yacht Hurikan kostet laut Hersteller knapp 40 Euro. Im Handel ist sie meist nur wenig günstiger erhältlich. Das günstigste Angebot liegt zum Testzeitpunkt bei etwa 37 Euro zuzüglich Versandkosten. Amazon verkauft das Boot für rund 40 Euro, Prime-Mitglieder erhalten es aber versandkostenfrei. Damit gehört die Hurikan zu den günstigeren RC-Booten und eignet sich vor allem für Kinder und Einsteiger. Alternativ gibt es die Carson RC Boot Rescue im auffälligen Rettungsboot-Design in Rot-Gelb für rund 36 Euro.

Fazit

Wer ein günstiges RC-Boot für den Einstieg sucht, ist mit der Carson RC Yacht Hurikan gut bedient. Das Boot eignet sich für Anfänger oder als Spielzeug für Kinder ab acht Jahren, denn es ist einfach zu steuern und fährt gut 30 Minuten am Stück. Das gemächliche Tempo kommt Einsteigern entgegen. Auch die Inbetriebnahme geht schnell: auspacken, per USB-A-Ladekabel laden, Batterien in die Fernsteuerung legen und losfahren.

Schwächen gibt es dennoch. Der fest verbaute Akku lässt sich nicht ohne Weiteres austauschen, was die Reparierbarkeit einschränkt. Außerdem fährt die Yacht nicht ganz sauber geradeaus. Und auf Dauer kann das niedrige Tempo langweilig werden – wer flotten Fahrspaß sucht, greift besser zum Speedboot. Für den aufgerufenen Preis stimmt das Gesamtpaket aber.

Carrera Profi RC Speedray Boat

Carrera Profi RC Speedray Boat im Test: Mit Katamaran über den See flitzen

Der Carrera Speedray ist ein schicker, wendiger RC-Katamaran für Einsteiger – gut steuerbar, aber kein Tempowunder. Mehr dazu im Test.

VORTEILE

  • fairer Preis
  • wendig und gut zu steuern
  • schickes Design

NACHTEILE

  • kein Warnton, wenn der Akku leer geht
  • kurze Akkulaufzeit von maximal 10 Minuten
  • nicht sonderlich schnell

Carrera Profi RC Speedray Boat im Test: Mit Katamaran über den See flitzen

Der Carrera Speedray ist ein schicker, wendiger RC-Katamaran für Einsteiger – gut steuerbar, aber kein Tempowunder. Mehr dazu im Test.

Mit dem Profi RC Speedray bringt Carrera einen schick designten Katamaran in auffälligem Gelb ins Wasser. Das Modell wirkt sportlich, richtet sich aber mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h eher an Einsteiger als an erfahrene RC-Piloten. Gesteuert wird das Boot über eine 2,4-GHz-Funkfernbedienung, die solide in der Hand liegt. Trotz des gemäßigten Tempos empfiehlt der Hersteller den Einsatz erst ab 14 Jahren – ob das gerechtfertigt ist, zeigt der Test.

Design & Ausstattung

Der Carrera Profi RC Speedray fällt sofort durch seine knallgelbe Lackierung und die sportliche Linienführung auf. Mit Abmessungen von 45 × 18 × 8,5 cm und einem Gewicht von rund einem Kilogramm ist der Katamaran im Maßstab 1:16 handlich, aber dennoch stabil. Die Doppelrumpf-Bauweise sorgt für gute Spurtreue und hohe Kippstabilität – typische Vorteile eines Katamarans, insbesondere bei Geradeausfahrt und leichten Kurven.

Im Test blieb das Innenleben trocken, allerdings berichten mehrere Käufer auf Amazon von eindringendem Wasser, das bei ihnen zu Antriebsschäden führte. Zur Ausstattung gehören eine 2,4-GHz-Fernsteuerung, ein wiederaufladbarer Akku, ein USB-Ladekabel (1 A) sowie passende Batterien für die Fernbedienung.

Carrera Profi RC Speedray Boat

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Carrera Profi RC Speedray Boat

heise bestenlisten

Akku & Antrieb

Für den Vortrieb sorgt ein wassergekühlter Elektromotor, der über eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LiFePO4) mit Energie versorgt wird. Diese Akkutechnologie gilt als sicher und langlebig, bietet im Fall des Speedray aber nur rund zehn Minuten Fahrzeit. Kurz bevor der Akku leer ist, reduziert das Boot automatisch die Geschwindigkeit deutlich – einen akustischen Warnhinweis gibt es leider nicht. Im Test führte das beinahe zum Verlust des Gefährts auf dem Wasser. Der Ladevorgang erfolgt per USB-A-Kabel und dauert etwa 90 Minuten.

Steuerung & Handling

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gehört der Carrera Speedray nicht zu den schnellsten RC-Booten im Testfeld – das macht ihn aber gerade für Einsteiger beherrschbar. Die proportionale 2,4-GHz-Steuerung reagiert präzise und ermöglicht enge Kurvenmanöver, ohne dass das Boot ins Schlingern gerät. Dank der Katamaran-Bauweise liegt der Speedray stabil im Wasser und zeigt sich auch bei flotter Fahrt wendig und kontrollierbar. Für rasante Action ist das Tempo zwar etwas zahm, dafür überzeugt das Boot mit einem ruhigen Fahrverhalten und einfacher Handhabung – ideal für erste Ausflüge auf Teich oder See.

Preis

Die UVP für den Carrera Profi RC Speedray liegt bei 110 Euro. Mittlerweile bekommt man den Katamaran schon ab knapp über 85 Euro.

Fazit

Der Carrera Profi RC Speedray überzeugt im Test mit seinem auffälligen Design, stabilem Fahrverhalten und einer einfach zu handhabenden Steuerung – ideal für Einsteiger ab 14 Jahren. Besonders positiv fallen die präzise Lenkung, die gute Wendigkeit und das robuste Gehäuse auf. Auch der Preis ist angesichts der gebotenen Leistung fair.

Abstriche muss man bei der Akkulaufzeit und der fehlenden Akku-Warnung machen – hier ist Aufmerksamkeit gefragt, um das Boot nicht zu verlieren. Zudem ist die Höchstgeschwindigkeit eher moderat. Insgesamt eignet sich der Speedray vorwiegend für Jugendliche und RC-Neulinge, die ein zuverlässiges, gut kontrollierbares und preiswertes Boot suchen.

Revell Control RC Boat Police

Revell RC Boat Police im Test: Ferngesteuertes Boot für Anfänger ab 29 Euro

Revells RC-Boot für Einsteiger kommt ohne Bastelaufwand aus und hält bis zu eine halbe Stunde auf dem Wasser durch. Lohnt sich das günstige Polizeiboot?

VORTEILE

  • einfache Steuerung
  • optisch ansprechend
  • günstig

NACHTEILE

  • Akku nicht austauschbar
  • kurze Funk-Reichweite
  • Schutzschaltung greift nicht immer beim Herausnehmen

Revell RC Boat Police im Test: Ferngesteuertes Boot für Anfänger ab 29 Euro

Revells RC-Boot für Einsteiger kommt ohne Bastelaufwand aus und hält bis zu eine halbe Stunde auf dem Wasser durch. Lohnt sich das günstige Polizeiboot?

Ein Polizeiboot auf dem Teich – das macht Kindern genauso viel Spaß wie junggebliebenen Erwachsenen. Das Revell RC Boat Police ist ein kompaktes Einsteigermodell ab 8 Jahren, das ohne Bastelaufwand direkt ins Wasser gehen kann. Wir haben das RC-Boot für knapp 29 Euro getestet und klären, ob es den Ausflug an den See – im Sommer wie im Herbst – zum echten Wasserspaß macht. Das Modell hat uns Revell kostenlos zur Verfügung gestellt.

Design und Ausstattung

Das Revell RC Boat Police orientiert sich optisch an einer Yacht – trägt aber die Aufschrift der Polizei. Einem konkreten, realen Vorbild ist das Modell offenbar nicht nachempfunden. Das Design greift aber typische Elemente von Polizeibooten auf. Mit Abmessungen von 350 × 100 × 111 mm fällt das RC-Boot kompakt genug aus, um bequem in einen kleinen Rucksack zu passen.

Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff und kann nicht geöffnet werden – ein separates Akkufach sucht man vergebens. Geladen wird über ein beiliegendes USB-A-Ladegerät, das in eine Buchse am Heck gesteckt wird. Die Verarbeitung ist schlicht, aber insgesamt sauber.

Zum Lieferumfang gehört neben dem USB-A-Ladegerät ein Standfuß, der das Boot im Regal in Szene setzt. Die Fernbedienung wird mit zwei AA-Batterien betrieben, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Um die Batteriefachklappe zu öffnen, ist jedes Mal ein Kreuzschraubendreher erforderlich – ein kleiner, aber unnötiger Umstand.

Revell Control RC Boat Police: Bilder

Revell Control RC Boat Police mit Fernsteuerung

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police: Ladegerät

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police: Fernsteuerung

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police: Fernsteuerung

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police

heise bestenlisten

Revell Control RC Boat Police

heise bestenlisten

Akku und Antrieb

Der Lithium-Ionen-Akku ist fest im Gehäuse verbaut. Ein vollständiger Ladevorgang über das beiliegende USB-A-Ladegerät dauert rund 150 Minuten – das geschieht direkt an einem USB-A-Anschluss oder mit einem handelsüblichen Netzteil mit USB-A-Ausgang.

Die vom Hersteller angegebene Fahrzeit von 15 Minuten erwies sich im Test als deutlich zu konservativ: Das Boot hielt gut 30 Minuten durch – ohne dauerhaften Volllastbetrieb. Einziger Wermutstropfen: Der Akku kann nicht getauscht werden – weder um die Fahrzeit durch einen Ersatzakku zu verlängern, noch um ihn nach Jahren der Nutzung zu ersetzen.

Als Antrieb dienen zwei elektrische Bürstenmotoren. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h ist das Boot kein Rennboot – für Einsteiger ist das jedoch ein klarer Vorteil. Zu langsam, um langweilig zu werden, ist es trotzdem nicht. Das moderate Tempo passt gut zu Gewässern, die für den Einsatz von ferngesteuerten Booten freigegeben sind. Das vergleichsweise moderate Tempo und der geringe Geräuschpegel wirken im Test weniger aufdringlich als bei schnelleren RC-Booten. Tiere und sensible Uferbereiche sollte man dennoch grundsätzlich meiden.

In Deutschland sind für ferngesteuerte Boote in der Regel ausgewiesene Modellbootgewässer oder private Teiche geeignet. Ob RC-Boote erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Gewässer ab. Vor dem Einsatz sollte man die örtlichen Regeln, Naturschutzauflagen und gegebenenfalls die Hausordnung prüfen. Auf Badeflächen sowie in Schutz- und Rückzugsbereichen für Tiere gehören sie nicht.

Revell Control RC Boat Police

Revell Control RC Boat Police heise bestenlisten

Steuerung und Handling

Die Fernsteuerung funkt im 2,4-GHz-Band. Gegenüber älteren quarzgesteuerten Fernsteuerungen im 27- oder 40-MHz-Band erleichtert das den parallelen Betrieb mehrerer Modelle. Vor der Abfahrt schaltet man zunächst die Fernsteuerung ein. Eine Sicherheitsschaltung verhindert, dass die Motoren aktiviert werden können, solange sich das Boot nicht im Wasser befindet.

Achtung: Wird das Boot direkt aus dem Wasser genommen, lassen sich die Motoren dennoch kurzzeitig ansprechen – zumindest war uns das im Test so passiert. Es empfiehlt sich daher, die Fernsteuerung nach dem Einsatz vorsorglich auszuschalten, um die Motoren zu schonen.

Die Bedienung ist intuitiv: Mit dem Drehrad wird gelenkt, mit dem Gashebel beschleunigt man per Zeigefinger oder fährt rückwärts. Gelenkt wird nicht über ein fernsteuerbares Ruder, sondern durch unterschiedlich schnell drehende Propeller. Am Heck sitzt jedoch ein festes, manuell justierbares Ruder für die Geradeauskorrektur.

Zum Vorwärtsfahren drehen beide gleichzeitig, zum Lenken nach rechts übernimmt die linke Schraube die Führung – und umgekehrt. Die Elektronik übersetzt die Steuerbefehle dabei automatisch und transparent im Hintergrund. Im Test fuhr das Boot allerdings selten geradeaus – für die Feinabstimmung lässt sich das Ruder am Heck des Boots zusätzlich trimmen.

Die vom Hersteller angegebene Reichweite von 15 m konnten wir im Test bestätigen – allerdings ist das für ein 2,4-GHz-Gerät enttäuschend wenig. Sobald das Boot die 15-m-Marke überschreitet, ruckelt es beim Gasgeben spürbar. Vergleichbare Boote mit 2,4-GHz-Technik erreichen problemlos größere Reichweiten – da bleibt Revell hinter den Möglichkeiten zurück.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 40 Euro, im Handel ist das Boot jedoch in der Regel für knapp unter 30 Euro zu haben – ein fairer Preis für das Gebotene. Das macht es zu einem soliden Einsteigermodell zum attraktiven Preis – wer erste Erfahrungen mit ferngesteuerten Booten sammeln möchte, ist hier gut aufgehoben.

Technisch ist das Revell RC Boat Police dem Schwestermodell Sundancer von Revell sehr ähnlich, wenn auch optisch auf andere Art gestaltet und minimal größer.

Fazit

Das Revell RC Boat Police richtet sich an Einsteiger, die gelegentlich auf einem dafür vorgesehenen Gewässer mit einem RC-Boot fahren wollen. Der Preis ist fair, das Handling denkbar einfach. Das moderate Tempo bleibt gut beherrschbar. Rücksicht auf Badende, Tiere und sensible Uferbereiche sollte man dennoch nehmen.

Der fest verbaute Akku erspart das Wechseln von Akkuzellen im Boot. Für die Fernbedienung werden allerdings weiterhin zwei AA-Batterien benötigt. Die vom Hersteller angegebene Fahrtzeit von 15 Minuten übertraf das Boot im Test mit knapp einer halben Stunde deutlich. Allerdings kann man den Akku nicht ohne Weiteres austauschen. Das Modell eignet sich gleichermaßen für junggebliebene Erwachsene wie für Kinder ab 8 Jahren – eine Kaufempfehlung können wir aussprechen.

Ein kleiner Vorbehalt bleibt: Trotz Schutzschaltung drehten die Schrauben einmal weiter, als wir das Boot bereits in der Hand hielten – beim Herausnehmen aus dem Wasser sollte man die Fernsteuerung zuerst ausschalten.

Designsieger

Jamara Venezia

Elegante Holzoptik, langer Fahrspaß und Cruisen im Riva-Stil: Die Jamara Venezia ist das schönste RC-Boot aus unseren Tests. Wie gut fährt sie?

VORTEILE

  • schönes und detailliertes Design
  • lange Fahrzeit
  • fährt gut rückwärts

NACHTEILE

  • schwache Reichweite der Fernsteuerung
  • Fernsteuerung mit 40 MHz
  • Steuerung stottert gelegentlich

Jamara Venezia im Test: Ein ferngesteuertes Boot mit Stil

Elegante Holzoptik, langer Fahrspaß und Cruisen im Riva-Stil: Die Jamara Venezia ist das schönste RC-Boot aus unseren Tests. Wie gut fährt sie?

Viele ferngesteuerte Boote setzen auf Tempo: Speedboote mit aggressiver Optik, die möglichst schnell über den Teich schießen. Andere Modellboote wiederum sind modernen Motoryachten nachempfunden.

Die Jamara Venezia geht einen ganz anderen Weg. Das Modell orientiert sich an einem klassischen italienischen Runabout im Stil der legendären Riva-Boote und richtet sich an alle, die lieber stilvoll cruisen als Rekorde jagen. Mit Holzoptik, verchromten Zierelementen und liebevollen Details wie Windschutzscheibe, Sitzen und Steuerrad macht die Venezia auch im Regal eine gute Figur.

Doch wie schlägt sich das Boot auf dem Wasser? Wir haben es getestet. Das Muster hat uns der Hersteller unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Design und Ausstattung

Die Jamara Venezia ist etwas für Liebhaber. Optisches Vorbild ist ein klassischer italienischer Runabout aus Edelholz im Stil der legendären Riva-Modelle der 1950er-Jahre, die bis heute bei Kennern als „Rolls-Royce der Meere“ gelten.

Genau diese Ära zitiert die Venezia: Das ferngesteuerte Boot ist sehr detailliert gestaltet, mit Windschutzscheibe, Sitzen, Steuerrad und weiteren verspielten Details. Damit geht es auch als reines Standmodell fürs Regal durch.

Der Rumpf besteht aus Kunststoff, ist aber in Holzoptik gehalten – ein Verweis auf die tiefrote Mahagonibeplankung der klassischen Riva-Motorboote. Für zusätzliche Wertigkeit sorgen verchromte Zierelemente, die allerdings ebenfalls aus Kunststoff gefertigt sind. Das Boot misst 460 × 142 × 110 mm und wiegt 690 g.

Unter einer Klappe im Heck befindet sich das Fach für den Batterieträger, der per Steckverbindung angeschlossen wird. Zum Öffnen muss man lediglich zwei Sicherungsstifte zur Seite drehen – Werkzeug ist dafür nicht nötig.

Ein Modellständer liegt bei, sodass man das Boot ins Regal stellen kann. Dazu kommen die Fernsteuerung, ein Antennenröhrchen, ein Träger für bis zu acht AA-Batterien, zwei Ersatzschiffsschrauben und die Anleitung.

Jamara Venezia: Bilder aus dem Test

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Jamara Venezia

heise bestenlisten

Akku und Antrieb

Einen integrierten Akku gibt es nicht. Stattdessen liegt ein Träger für acht AA-Batterien bei. Wer häufig mit dem Boot fährt, kann wiederaufladbare AA-Akkus verwenden, muss dabei aber mit einer geringeren Leistung rechnen. Die Fernsteuerung benötigt zusätzlich einen 9-V-Block. Batterien gehören nicht zum Lieferumfang.

Der Hersteller gibt nur eine Fahrzeit von rund 10 Minuten an, im Test hielt das Boot aber gut 50 Minuten durch – und das, obwohl wir die meiste Zeit Vollgas fuhren, abgesehen von einigen Lenkmanövern. Wir haben hierzu frische AA-Batterien aus dem lokalen Discounter genutzt. In den letzten Minuten reagierte das Boot träger und fuhr spürbar langsamer. Das ist ein deutliches Zeichen, ans Ufer zurückzukehren, denn eine Warnfunktion gibt es nicht. Für den regelmäßigen Einsatz bieten sich wiederaufladbare AA-Akkus an.

Für den Antrieb sorgen zwei elektrische Bürstenmotoren, die jeweils eine Schiffsschraube antreiben. Sonderlich schnell ist das Boot damit nicht, hier wird eher stilvoll gecruist. Angaben zum Tempo macht der Hersteller nicht. Nach unserem Eindruck liegt die Geschwindigkeit im einstelligen bis niedrigen zweistelligen km/h-Bereich.

Steuerung und Handling

Anders als die meisten RC-Boote aus unseren Tests bietet die Fernsteuerung kein Drehrad zum Lenken. Stattdessen gibt es zwei Hebel – einen für jeden Motor –, die sich jeweils nach vorne und hinten bewegen lassen. Um geradeaus zu fahren, drückt man beide Hebel nach vorne. Für eine Kurve nach rechts schiebt man nur den linken Hebel nach vorne und umgekehrt. Zusätzlich lässt sich der andere Hebel nach hinten ziehen, sodass die Schraube gegenläufig arbeitet – das sorgt für einen engeren Wendekreis.

Anders als die meisten Modelle aus unseren Tests fährt das Boot erstaunlich gut rückwärts. Beim Lenken zickte allerdings die rechte Schiffsschraube etwas und stotterte bisweilen.

Die Fernsteuerung nutzt das 40-MHz-Band und bietet zwei Steuerkanäle. Andere Modelle auf derselben Frequenz können die Verbindung stören. Moderne 2,4-GHz-Technik wäre hier klar im Vorteil. Auch die Reichweite fällt mit ungefähr 12 bis 15 m gering aus. Ab dieser Distanz stockte die Steuerung deutlich, sodass wir uns stets in der Nähe des Boots aufhalten mussten. Auf Dauer nervt das.

Preis

Die UVP für die Jamara Venezia liegt bei 57 Euro. Die Straßenpreise beginnen bei rund 54 Euro.

Fazit

Die Jamara Venezia ist das schönste ferngesteuerte Boot aus unseren Tests. Ein ansprechendes Design und viele Details machen das Modell zum echten Hingucker – der mitgelieferte Ständer ist deshalb keine überflüssige Dreingabe. Wer ein Boot sucht, das auch im Regal etwas hermacht, liegt hier richtig.

Auf dem Wasser überzeugt vor allem die Laufzeit: Statt der angegebenen 10 Minuten hielt die Venezia im Test gut 50 Minuten durch – ein Top-Wert. Auch das Manövrieren über die beiden getrennten Motorhebel klappt gut, und das Boot fährt sauber rückwärts.

Technisch ist die Venezia allerdings nicht auf der Höhe der Zeit. Die 40-MHz-Fernsteuerung ist störanfällig und reicht nur rund 15 m weit, sodass man stets in Ufernähe bleiben muss. Ein Akku fehlt, stattdessen sind acht AA-Batterien nötig. Und schnell ist das Boot ebenfalls nicht.

Für Tempofans ist die Venezia damit nichts. Wer aber ein schön gestaltetes Modellboot zum gemütlichen Cruisen sucht und mit der betagten Funktechnik leben kann, bekommt viel Boot fürs Geld.

Revell Control RC-Boat Spring Tide 40

Revell Spring Tide 40 im Test: Ferngesteuertes Boot für Pool & Co. ab 15 Euro

Perfekt für Anfänger und Kinder ab 8 Jahren: Das Revell Control RC-Boat Spring Tide 40 ist günstig, kompakt und einfach zu steuern.

VORTEILE

  • günstig
  • handlich
  • lange Fahrzeit

NACHTEILE

  • langsam
  • kurze Funkreichweite
  • 27- und 40-MHz-Band

Revell Spring Tide 40 im Test: Ferngesteuertes Boot für Pool & Co. ab 15 Euro

Perfekt für Anfänger und Kinder ab 8 Jahren: Das Revell Control RC-Boat Spring Tide 40 ist günstig, kompakt und einfach zu steuern.

Als kompaktes ferngesteuertes Boot eignet sich die Spring Tide 40 von Revell für Anfänger, Kinder ab 8 Jahren und alle, die preiswert in die Welt der RC-Boote hineinschnuppern möchten. Wie sich das kleine Boot in der Praxis schlägt, klären wir im Test. Der Hersteller hat uns das Testmuster kostenlos zur Verfügung gestellt.

Design und Ausstattung

Die Spring Tide 40 ist ein kompaktes Boot im Stil eines Schnellboots. Mit Abmessungen von 235 × 75 × 75 mm und einem Gewicht von 170 g fällt es angenehm handlich aus. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff – die Verarbeitung ist schlicht, aber sauber.

Die Antenne besteht aus einem frei hängenden Draht, der seitlich am Rumpf verläuft. Ein Kunststoffröhrchen, das an einen Strohhalm erinnert, dient als optionale Führung zum Durchfädeln und Fixieren am Gehäuse. Das ist dem analogen 40-MHz-Band geschuldet, wirkt aber wenig ansprechend. Unter dem abnehmbaren Deckel verbirgt sich das per Kreuzschlitz gesicherte Batteriefach für drei AA-Zellen.

Die beiliegende Fernsteuerung benötigt zwei AA-Batterien – dem Boot liegen allerdings keine Batterien bei. Wegen des analogen Funkbands muss zudem eine Teleskopantenne aus Metall angeschraubt werden.

Batterien und Antrieb

Einen Akku gibt es nicht. Stattdessen legt man drei AA-Batterien ein: Dazu nimmt man den Deckel ab und löst eine Platte mit Kreuzschlitz. Das hat einen klaren Vorteil: Leere Batterien lassen sich schnell tauschen. Wer allerdings keine wiederaufladbaren AA-Akkuzellen verwendet, handelt wenig nachhaltig.

Der Hersteller gibt eine Fahrzeit von bis zu 40 Minuten an. Im Test lief das Boot jedoch mehr als eine Stunde, ohne dass die Batterien vollständig erschöpft waren. Damit hielt es mehr als doppelt so lange durch als die übrigen von uns getesteten Modelle.

Als Antrieb dienen zwei Bürstenmotoren, die jeweils direkt eine Schiffsschraube antreiben. Eine Sicherheitsfunktion sorgt dafür, dass die Motoren nur anlaufen, wenn sich das Boot im Wasser befindet. Einen Ein/Aus-Schalter gibt es weder am Boot noch an der Fernsteuerung.

Das Tempo ist gemächlich: Mit 7 km/h Höchstgeschwindigkeit ist die Spring Tide 40 kein Rennboot – für Einsteiger und Kinder ab 8 Jahren ist das jedoch ein klarer Vorteil. Das moderate Tempo macht das Boot für den Einsatz auf einem privaten Teich oder Pool ebenso geeignet wie auf Gewässern, auf denen ferngesteuerte Boote erlaubt sind.

Steuerung und Handling

Ein separates Ruder besitzt die Spring Tide 40 nicht – die Lenkung erfolgt ausschließlich über die beiden Motoren. Eine Trimmfunktion zur Geradeauskorrektur gibt es nicht.

Die Fernsteuerung arbeitet im analogen 40-MHz-Band – ein Nachteil gegenüber modernen 2,4-GHz-Systemen: Bei analogen Funksystemen können Störungen durch andere Sender auf derselben oder einer benachbarten Frequenz auftreten. Mehrere Modelle können nicht gleichzeitig auf demselben Funkkanal betrieben werden.

Statt eines klassischen Lenkrads verfügt die Fernsteuerung über zwei separate Gashebel – einen für den linken, einen für den rechten Motor. Wer nach rechts fahren möchte, gibt mit dem linken Motor Gas – und umgekehrt. Das erfordert etwas Übung, ist aber schnell gelernt. Besonders praktisch: Laufen die Motoren in entgegengesetzte Richtungen, kann das Boot fast auf der Stelle drehen – hilfreich in engen Gewässern.

Die angegebene Reichweite von 15 m erwies sich im Test als optimistisch: Schon nach wenigen Metern reagierte das Boot beim Beschleunigen spürbar verzögert oder setzte kurz aus. Man sollte sich daher stets in Ufernähe aufhalten.

Das gemächliche Tempo macht das Fahren trotz der etwas gewöhnungsbedürftigen Steuerung angenehm entspannt. Dank des moderaten Tempos lassen sich Hindernisse gut umfahren. Tiere im und am Wasser sollten jedoch grundsätzlich nicht gestört werden. Zu ihnen und zu anderen Personen ist stets großer Abstand zu halten. Insgesamt ist die Spring Tide 40 eine gute Option, um sich mit einem RC-Boot vertraut zu machen.

RC-Boote sind nicht überall erlaubt. Geeignet sind ausgewiesene Modellbootgewässer oder private Teiche – vorausgesetzt, die örtlichen Regeln und Naturschutzauflagen lassen es zu. Auf öffentlichen Badeflächen und in Rückzugsbereichen für Tiere sollte man nicht damit fahren.

Preis

Die UVP liegt bei 20 Euro, im Handel ist die Spring Tide 40 jedoch bereits ab 15 Euro zu haben.

Fazit

Mit seinem günstigen Preis ist das Revell Control RC-Boat Spring Tide 40 ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der ferngesteuerten Boote. Es ist handlich, leicht zu transportieren und dank des gemächlichen Tempos auch für Kinder ab 8 Jahren geeignet – selbstverständlich nur unter Aufsicht. Auch die lange Fahrzeit von über einer Stunde ist ein klares Plus.

Technisch ist das Modell allerdings in die Jahre gekommen: Das analoge 40-MHz-Band ist störanfällig und die Reichweite der Fernsteuerung gering, weshalb man stets in Ufernähe bleiben sollte. Wer das akzeptiert, bekommt ein robustes Einsteiger-Boot zum attraktiven Preis.

Jamara Atlantique

Jamara Atlantique im Test: Wie viel Segelschiff steckt im ferngesteuerten Boot?

Ein echtes ferngesteuertes Segelboot für den Teich? Die Jamara Atlantique kommt im Design einer Segelyacht – für den Antrieb braucht sie dennoch zwei Motoren.

VORTEILE

  • schickes Design
  • günstig
  • mit Ständer fürs Regal

NACHTEILE

  • kein echtes Segelboot
  • schwer zu lenken
  • neigt sich bei Wind sehr stark
  • kein integrierter Akku

Jamara Atlantique im Test: Wie viel Segelschiff steckt im ferngesteuerten Boot?

Ein echtes ferngesteuertes Segelboot für den Teich? Die Jamara Atlantique kommt im Design einer Segelyacht – für den Antrieb braucht sie dennoch zwei Motoren.

Die Jamara Atlantique ist das bislang ungewöhnlichste ferngesteuerte Boot in unseren Tests. Als vermeintliches Segelboot bietet sie ein anderes Design als die bisher getesteten Yachten und Speedboote. Optisch macht sie einiges her und verspricht entschleunigtes Fahren über das Wasser. Nach der Inbetriebnahme macht sich allerdings Ernüchterung breit – denn ein richtiges Segelboot ist sie nicht. Für den Antrieb ist sie auf die beiden Schiffsschrauben und Batterien angewiesen. Wie sie sich fährt, klären wir in diesem Test.

Design und Ausstattung

Die Jamara Atlantique ist einer Segelyacht nachempfunden und fällt mit ihrem hohen Mast sowie der großen Segelfläche sofort auf. Das Segel aus Kunststoffgewebe ist am Mast befestigt und kann bewegt werden, bietet aber keine Steuerfunktion. Streng genommen ist die Atlantique damit kein echtes Segelboot, denn für den Antrieb braucht sie die beiden Schiffsschrauben mit Propellerschutz unter dem Rumpf.

Das Schiff ist detailliert gestaltet. Ein Ständer liegt bei, falls man es ins Regal stellen möchte. Die Abdeckung am Heck für die drei Batterien kann entfernt werden – dazu muss man eine Schraube lösen. Ein Kreuzschlitzschraubendreher gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Enthalten ist zudem eine Fernsteuerung im ungewöhnlichen Design.

Jamara Atlantique: Bilder aus dem Test

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Jamara Atlantique

heise bestenlisten

Energieversorgung und Antrieb

Einen Akku hat die Atlantique nicht – als Energiequelle dienen drei AA-Batterien, die Fernsteuerung benötigt einen 9-V-Block. Die Batterien gehören nicht zum Lieferumfang. Im Test hielten sie gut 25 Minuten, bevor das Boot anfing zu stocken. Wir raten daher, ab 20 Minuten nur noch in Ufernähe zu fahren – sonst droht das Segelboot mitten auf dem Teich liegen zu bleiben.

Für den Antrieb sorgen zwei Schrauben, das Segel hat eine rein optische Funktion. Das Tempo ist sehr gemütlich und dürfte im einstelligen km/h-Bereich liegen – Angaben dazu macht der Hersteller nicht.

Einen Sicherheitsschalter für die Propeller gibt es nicht – sie drehen sich also auch an Land, sobald man die Fernsteuerung betätigt. Immerhin sind die Propeller von zwei Ringen ummantelt, was einen rudimentären Schutz bietet.

Steuerung und Handling

Die Fernsteuerung ist einem klassischen Steuerrad nachempfunden. Es gibt vier Tasten: je eine für die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt sowie zwei zum Lenken. Dabei schaltet sich der kurveninnere Propeller ab, damit das Boot die Richtung ändern kann. Der Wendekreis bleibt allerdings ziemlich groß – nicht selten mussten wir anhalten und rückwärtsfahren, um zu korrigieren.

Die Fernsteuerung arbeitet auf zwei Kanälen und funkt im 27-MHz-Band – das bringt Nachteile mit sich: Das Frequenzband ist vergleichsweise störanfällig, insbesondere wenn andere Modelle denselben Kanal nutzen. Fahren mehrere Boote gleichzeitig auf dem Teich, kann es also zu Interferenzen kommen. Auch die Reichweite fällt gering aus: Nach knapp 20 m stockte die Steuerung. Man sollte daher in der Nähe des Boots bleiben und nicht zu weit hinausfahren.

Erschwerend kommt das Segel hinzu: Schon ein leichter Windstoß lässt das Boot stark zur Seite kippen. Der Ballast im Kiel verhindert in der Regel ein Kentern, doch bisweilen war es knapp. Das erschwert das ohnehin zähe Lenken zusätzlich. Immerhin fährt das Boot rückwärts fast genauso gut wie vorwärts. Die Tasten der Fernsteuerung reagieren jedoch teilweise deutlich verzögert. Dadurch ist das Boot nicht einfach zu steuern, was den Fahrspaß spürbar schmälert.

Preis

Die UVP liegt bei 47 Euro. Die Straßenpreise sind deutlich niedriger – die Jamara Atlantique ist bereits ab rund 34 Euro zu haben.

Fazit

Die Jamara Atlantique ist preiswert und optisch auf jeden Fall ein Hingucker. Alle, die ein echtes Segelboot suchen, müssen wir allerdings enttäuschen: Der Look mit Segel ist mehr Zierde als Nutzen – für Antrieb und Steuerung ist das Modell auf zwei Elektromotoren und Batterien angewiesen.

In der Praxis zieht das ferngesteuerte Boot zwar Blicke auf sich, das Fahren ist aber relativ ernüchternd. Der Wendekreis ist groß, das Tempo sehr gemütlich, und wegen des Segels neigt das Boot zum Kippen – entsprechend mäßig lässt es sich steuern. Wer auf die Segelboot-Optik verzichten kann, findet bessere Alternativen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Revell Control X-Treme Boat Catamaran

Revell Control X-Treme Boat Catamaran

Revell Control X-Treme Boat Catamaran im Test: Rasanter Wasserspaß auf dem Teich

Der Revell Control X-treme Catamaran ist schnell und wendig – doch bei hoher Geschwindigkeit wird das Handling zur Herausforderung, wie der Test zeigt.

VORTEILE

  • schnell
  • wendig
  • Aufrichtsystem

NACHTEILE

  • unstabil bei hohem Tempo
  • Reichweite der Fernsteuerung

Revell Control X-Treme Boat Catamaran im Test: Rasanter Wasserspaß auf dem Teich

Der Revell Control X-treme Catamaran ist schnell und wendig – doch bei hoher Geschwindigkeit wird das Handling zur Herausforderung, wie der Test zeigt.

Auf den ersten Blick hebt sich das Revell Control X-treme Boat Catamaran durch seine besondere Bauform von anderen RC-Booten ab. Im Gegensatz zu klassischen Monorumpf-Booten setzt Revell hier auf einen Katamaran, der laut Hersteller bis zu 45 km/h erreicht. Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren – damit richtet sich das Boot an ambitionierte Einsteiger und Jugendliche, die Lust auf Geschwindigkeit und präzises Handling haben. Wie es sich fährt, zeigt der Testbericht.

Design & Ausstattung

Der Revell Control X-treme Boat Catamaran ist – wie der Name schon verrät – ein Katamaran. Diese Bauweise mit zwei schmalen Rümpfen sorgt für hohe Stabilität auf dem Wasser und ermöglicht enge Kurven bei hoher Geschwindigkeit. Der Vorteil: Katamarane neigen weniger zum Kentern und bieten ein ruhigeres Fahrverhalten – zumindest theoretisch. Allerdings sind sie bei Seitenwind etwas anfälliger als tief liegende Monorumpf-Boote.

Mit kompakten Abmessungen von 440 × 125 × 115 mm ist das Boot handlich und leicht zu transportieren. Positiv fällt das robuste, wasserdichte Gehäuse auf – trotz Überschlägen blieb das Innere des Boots trocken.

Das wasserdichte Gehäuse und der robuste, stromlinienförmige Rumpf wirken solide verarbeitet. Die 2,4-GHz-Fernsteuerung liegt gut in der Hand, benötigt allerdings vier AA-Batterien, die separat zu beschaffen sind. Der mitgelieferte Akku wird per USB-A in rund drei Stunden geladen.

Revell Control X-treme Boat Catamaran - Bilder

Revell Control X-treme Boat Catamaran

heise bestenlisten

Revell Control X-treme Boat Catamaran

heise bestenlisten

Revell Control X-treme Boat Catamaran

heise bestenlisten

Revell Control X-treme Boat Catamaran

heise bestenlisten

Revell Control X-treme Boat Catamaran

heise bestenlisten

Revell Control X-treme Boat Catamaran

heise bestenlisten

Revell Control X-treme Boat Catamaran

heise bestenlisten

Revel Control X-treme Boat Catamaran

heise bestenlisten

Akku & Antrieb

Der wassergekühlte Elektromotor ist kräftig und erlaubt so ordentliches Tempo. Für die Fernsteuerung benötigt man vier Mignon-Batterien. Zum Einsatz kommt ein LiPo-Akku mit 7,4 V bei 2000 mAh. Nach knapp 10 Minuten ist der Akku in der Regel leer, das Boot gibt dann einen Warnton per Fernsteuerung ab und drosselt das Tempo. Jetzt ist es Zeit, zum Ufer zurückzukehren, wenn man nicht nach dem Katamaran schwimmen will. Zum Laden muss man den Akku aus dem Boot entnehmen und per USB-A-Ladegerät an ein Netzteil oder einen PC anschließen. Der Vorgang dauert rund drei Stunden.

Steuerung & Handling

Mit einer vom Hersteller angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h gehört das X-treme Boat zu den schnelleren RC-Booten seiner Preisklasse. In der Praxis wirkte das Tempo eher wie 30 bis 35 km/h – das ist dennoch schnell genug, um für einen Adrenalinkick zu sorgen, aber auch herausfordernd bei der Steuerung. Im Vergleich zum deutlich massiver wirkenden Hurricane-Modell fühlt sich das X-treme Boat leichter und filigraner an – das hat aber den Haken, dass es bei hohen Geschwindigkeiten auf der Wasseroberfläche stärker hüpft. Es ist also nicht einfach, die Maximalgeschwindigkeit kontrolliert zu halten.

Auch die Lenkung zeigt sich weniger präzise. Zwar lässt sich das Ruder trimmen, in der Praxis reagiert das System aber nicht immer wie gewünscht. Besonders bei starken Lenkbewegungen bei Vollgas kann es problematisch werden: Das Ruder greift abrupt, sodass sich das Boot regelrecht herumwirft – Überschläge sind keine Seltenheit. Immerhin besitzt das X-treme Boat ein Aufrichtsystem, das per Fernsteuerung aktiviert wird, doch es muss deutlich häufiger eingesetzt werden als beim Hurricane.

Ein weiteres Manko: Die 2,4-GHz-Fernsteuerung zeigte im Test eine geringere Reichweite als bei anderen Revell-Modellen. Zweimal verloren wir während der Testfahrten den Funkkontakt – an Stellen, an denen andere Boote problemlos weiter kontrollierbar waren.

Preis

Das Revell Control X-treme Boat Catamaran hat eine UVP von 99 Euro, ist derzeit aber leider vergriffen.

Fazit

Der Revell Control X-treme Boat Catamaran ist ein schnelles und wendiges Boot, mit dem man eine Menge Spaß auf dem Wasser hat. Bei hoher Geschwindigkeit leidet jedoch das kontrollierte Fahrverhalten ein wenig. Das Boot hüpft unruhig auf dem Wasser und lässt sich schwer beherrschen. Es eignet sich daher nicht als Spielzeug für Kinder, sondern eher für Jugendliche und Erwachsene.

Die Lenkung ist teilweise unpräzise, Überschläge kommen häufiger vor. Ein Aufrichtsystem hilft hier aber. Auch die begrenzte Reichweite der Fernsteuerung beeinträchtigt das Fahrerlebnis. Wer Spaß an schnellen Runden hat und bereit ist, die Schwächen in Kauf zu nehmen, erhält dennoch ein RC-Boot für viel Action.

Ty Xin 725 Jet-Boat

Ty Xin 725 Jet-Boat

Ty Xin 725 Jet-Boat im Test: Günstiges RC-Boot mit starkem Antrieb

Das RC-Boot Ty Xin 725 Jet-Boat begeistert uns im Test mit Düsenantrieb, stabilem Handling und stylishem Design – für kleines Geld und großen Fahrspaß.

VORTEILE

  • günstig
  • gutes Handling mit Düsenantrieb
  • weiter Reichweite
  • gute Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • etwas Wasser gelangt in den Innenraum
  • mittelmäßiges Tempo

Ty Xin 725 Jet-Boat im Test: Günstiges RC-Boot mit starkem Antrieb

Das RC-Boot Ty Xin 725 Jet-Boat begeistert uns im Test mit Düsenantrieb, stabilem Handling und stylishem Design – für kleines Geld und großen Fahrspaß.

Mit dem Ty Xin 725 Jet-Boat bringt ein weiteres chinesisches RC-Boot frischen Wind auf den Teich. Der kleine Flitzer setzt auf Jet-Antrieb statt klassischem Propeller, fährt sich angenehm präzise und punktet mit liebevoller Gestaltung – auch wenn es nicht zu den allerschnellsten Booten gehört.

Design & Ausstattung

Das Ty Xin 725 Jet-Boat misst kompakte 34 × 10 × 11,5 cm und fällt durch sein detailverliebtes Design auf. Besonders auffällig: Im Cockpit sitzen zwei angedeutete Piloten, was dem Boot einen Hauch von Sci-Fi-Look verleiht. Es ist in Rot oder Grün erhältlich. Die Verarbeitung geht für den Preis in Ordnung, auch wenn sich bei unserem Testmodell nach der Fahrt vereinzelt Wasser im Innenraum gesammelt hat. Der Lieferumfang enthält das Boot, eine Fernsteuerung (benötigt 4 × AA-Batterien, nicht enthalten), einen Li-Ion-Akku mit 7,4 V und 1500 mAh sowie ein USB-Ladekabel.

Ty Xin RC Jet Airship Storm - Bilder

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Ty Xin RC Jet Airship Storm

heise bestenlisten

Antrieb & Akku

Der Antrieb erfolgt über einen elektrischen Bürstenmotor, der über eine Jetdüse arbeitet. Das ist nicht nur leiser als klassische Schiffsschrauben, sondern auch sicherer für Kinderhände. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 30 km/h – realistisch ist etwas weniger. Der mitgelieferte Akku liefert 15 bis 20 Minuten Fahrspaß, geladen wird per mitgeliefertem USB-A-Kabel in etwa zwei Stunden.

Handling

Dank Jet-Antrieb und präziser Steuerung fährt sich das Ty Xin RC-Boot ausgesprochen wendig und stabil. Es richtet sich bei einem Überschlag automatisch wieder auf, was es besonders anfängerfreundlich macht. Umkippen? Fehlanzeige – das Boot bleibt durch seine Bauweise stets aufrecht. Die Reichweite der Fernsteuerung beträgt bis zu 200 Meter – im Alltag mehr als ausreichend. Die Geschwindigkeit ist solide, aber nicht rasant – dafür punktet das Boot mit hohem Fahrspaß und guter Kontrolle.

Preis

Mit rund 54 Euro bei Banggood ist das Ty Xin 725 Jet-Boat ein preiswerter Einstieg in die Welt der RC-Boote mit Jet-Antrieb. Für das Gebotene – inklusive Akku – ein sehr faires Angebot. Als Farben gibt es Grün und Rot. Der Versand erfolgt allerdings aus China, was längere Lieferzeiten und Einschränkungen bei der Garantie mit sich bringt.

Fazit

Das Ty Xin 725 Jet-Boat ist ein gelungenes Einsteiger-Boot mit stylishem Design, sicherem Handling und ausreichend Power. Der Jet-Antrieb macht Spaß, die Steuerung ist präzise und die Aufrichtautomatik sorgt für stressfreies Fahren. Nur die mäßige Wasserdichtigkeit des Innenraums trübt das Bild etwas, auch wenn Motor und Servos wasserdicht sind. Wer damit leben kann, bekommt für kleines Geld viel Fahrfreude.

Ty Xin 768 Jet Speedboat

Ty Xin 768 Jet Speedboat

Ty Xin 768 Jet Speedboat im Test: Rasant übers Wasser düsen

Der Ty Xin 768 Jet Speedboat kombiniert Jet-Antrieb mit Katamaran-Design für präzises Handling und Tempo für Actionfans mit Erfahrung, wie der Test zeigt.

VORTEILE

  • schnell und wendig, ohne umzukippen
  • hohe Reichweite der Fernsteuerung
  • Wasserdüse statt Propeller

NACHTEILE

  • nicht wirklich wasserdicht
  • Versand aus China
  • dicker Akku lädt 4 Stunden

Ty Xin 768 Jet Speedboat im Test: Rasant übers Wasser düsen

Der Ty Xin 768 Jet Speedboat kombiniert Jet-Antrieb mit Katamaran-Design für präzises Handling und Tempo für Actionfans mit Erfahrung, wie der Test zeigt.

Mit dem768 Jet Speedboat bringt Ty Xin ein ungewöhnliches RC-Boot ins Wasser. Statt eines klassischen Propellers nutzt das Modell einen eingebetteten Jet-Antrieb – ähnlich wie bei einem Jetski. Das sorgt nicht nur für hohe Geschwindigkeiten, sondern reduziert auch die Gefahr, dass sich Wasserpflanzen im Antrieb verfangen. Im Test überzeugt der kleine Katamaran vor allem durch sein präzises Handling und starke Beschleunigung.

Design & Ausstattung

Optisch fällt das Ty Xin 768 Jet Speedboat sofort auf: Der schlanke Katamaran kommt in einem sportlichen Blau und misst 40 × 13 × 9,5 cm. Die Bauweise mit zwei Rümpfen sorgt für hohe Kippstabilität und gute Spurtreue – ideal für schnelle Kurven und ruhiges Fahrverhalten auch bei höherem Tempo.

Leider scheint das Gehäuse nicht zu 100 Prozent wasserdicht zu sein. Nach dem Test haben wir Wasser im Inneren gefunden, rund um den Motor und die Elektronik. Zwar hat das Gefährt keinen Schaden genommen, dennoch besteht hier ein großes Risiko, dass es kaputtgeht. Immerhin sind die Servos und der Motor wasserdicht.

Die 2,4-GHz-Fernsteuerung liegt gut in der Hand und bietet laut Hersteller eine Reichweite von über 200 Metern. In unserem Test auf einem größeren Teich blieb die Verbindung jederzeit stabil.

Ty Xin Jet Speedboat Super Dino - Bilder

Ty Xin Jet Speedboat Super Dino

heise bestenlisten

Ty Xin Jet Speedboat Super Dino

heise bestenlisten

Ty Xin Jet Speedboat Super Dino

heise bestenlisten

Ty Xin Jet Speedboat Super Dino

heise bestenlisten

Ty Xin Jet Speedboat Super Dino

heise bestenlisten

Ty Xin Jet Speedboat Super Dino

heise bestenlisten

Ty Xin Jet Speedboat Super Dino

heise bestenlisten

Antrieb & Akku

Angetrieben wird das Boot von einem bürstenlosen Elektromotor mit Wasserkühlung, der seine Kraft über eine Düse ins Wasser abgibt. Das bringt nicht nur ordentlich Schub, sondern ist auch deutlich wartungsärmer als klassische Außenpropeller.

Als Energiequelle dient eine 11,1-V-Li-Ionen-Batterie mit 2000 mAh – im Lieferumfang enthalten. Die Fahrzeit liegt bei rund zehn Minuten, geladen wird per USB-A-Netzteil in etwa vier Stunden. Kurz vor dem Ende der Akkulaufzeit warnt ein akustisches Signal über die Fernsteuerung.

Steuerung

Im Wasser zeigt sich das Ty Xin 768 Jet Speedboat von seiner besten Seite. Der Jet-Antrieb ermöglicht eine präzise, direkte Steuerung – das Boot reagiert schnell, dreht eng und bleibt dabei stabil. Kentergefahr besteht kaum, selbst bei engen Kurvenmanövern mit hoher Geschwindigkeit. Im Vergleich mit anderen Modellen im Testfeld fährt das Boot souverän mit – das gefühlte Tempo liegt bei weit über 30 km/h und macht ordentlich Laune.

Preis

Das Ty Xin 768 Jet Speedboat kostet bei Banggood 99 Euro. Die Lieferung erfolgt aus China. Das hat Einschränkungen bei Garantie oder Umtauschrecht zur Folge.

Fazit

Das Ty Xin 768 Jet Speedboat überzeugt mit starkem Jet-Antrieb, präziser Steuerung und hoher Stabilität dank Katamaran-Design. Schwächen zeigt das flotte RC-Boot bei der begrenzten Wasserdichtigkeit und der kurzen Akkulaufzeit. Für Jugendliche ab 14 Jahren ist es ein ideales Einstiegsmodell in die Welt der ferngesteuerten Speedboote – besonders für alle, die ein schnelles, wendiges Boot mit ungewöhnlichem Antrieb suchen.

Wichtig: Der Innenraum sollte nach Gebrauch regelmäßig auf Feuchtigkeit kontrolliert werden. Der Versand aus China bringt zudem gewisse Nachteile mit sich, etwa längere Lieferzeiten und eingeschränkten Gewährleistungsservice im Vergleich zum EU-Standard.

Weiteres RC-Spielzeug zeigen wir in diesen Artikeln:

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.