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Saturday, October 31, 2026

Drohendes "Blutbad" bei Midterms: Ted Cruz warnt Republikaner vor Horrorszenario

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Drohendes "Blutbad" bei MidtermsTed Cruz warnt Republikaner vor Horrorszenario

31.10.2026, 16:41 Uhr

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Donald Trump mit Ted Cruz bei einem Termin vor dem Weißen Haus. (Foto: picture alliance / Captital Pictures)

Für die Republikaner könnten die US-Zwischenwahlen am 3. November Umfragen zufolge in einem Desaster enden. Die Trump-Partei könnte die Mehrheit in beiden Kongresskammern verlieren. Senator Ted Cruz warnt mit drastischen Worten.

Der republikanische Senator Ted Cruz hat seine Partei vor einer drohenden Niederlage bei den Midterms am 3. November gewarnt. "Die Wahl steht in wenigen Tagen bevor, und im ganzen Land gibt es Senatswahlkämpfe, die unglaublich knapp sind. Es gibt landesweit acht bis zehn Senatswahlkämpfe, bei denen es praktisch unentschieden steht", sagte der Texaner in seinem Podcast "The Verdict with Ted Cruz".

"Wenn wir am Wahltag einen guten Abend haben, könnten wir ein fantastisches Ergebnis erzielen. Wir könnten am Ende 53 Republikaner im Senat haben. Wir könnten unsere Mehrheit im Senat ausbauen", so Cruz. Aber er warnte auch vor einem Horrorszenario, welches die Trump-Partei bei den Zwischenwahlen erleben könnte. "Wenn wir einen schlechten Tag haben", könnten die Republikaner "am Tag nach der Wahl statt mit 53 Republikanern nur noch mit 45 aufwachen".

Bei den Midterms am 3. November stehen alle 435 Sitze des Repräsentantenhauses sowie 35 Senatorenposten zur Wahl. Trump und seine Partei stecken vor dem anstehenden Urnengang im Umfragetief. Beobachtern zufolge dürften die Demokraten im Repräsentantenhaus die Mehrheit erobern.

Cruz: Demokraten "hassen, hassen, hassen Donald Trump"

Im Senat kann sich die Partei ebenfalls gute Chancen ausrechnen, genug Sitze zu erlangen, um dort eine Mehrheit zu erreichen. Die Demokraten könnten womöglich auch in traditionell von den Republikanern dominierten Staaten - beispielsweise in Iowa, Kansas oder Texas - Senatssitze erobern.

Der Republikaner Cruz warnte seine Partei auch vor der Mobilisierungstärke der Demokraten. Es werde bei den Zwischenwahlen eine "massive Wahlbeteiligung der Demokraten" geben, so der Senator. Den Republikanern drohe ein "Blutbad", sollten sie nicht in großer Zahl an die Urnen gehen. "Was wir landesweit beobachten, ist eine massive Wahlbeteiligung der Demokraten."

Die Demokraten haben seiner Ansicht nach ein Motiv, welches für eine hohe Beteiligung sorgt. "Die Demokraten kommen in Scharen, sie sind voller Tatendrang, sie hassen, hassen, hassen Donald Trump", sagte Cruz. "Wenn die Wahl heute vorbei wäre und man nur die bisher abgegebenen vorzeitigen Stimmen zählen würde, würden die Republikaner eine vernichtende Niederlage erleiden."

Für seinen eigenen Bundesstaat sieht er nicht nur den Senatssitz in Gefahr. "In Texas ist es unglaublich knapp. Man muss sich klarmachen, dass wir Texas verlieren könnten", warnte er. "Nicht nur die Senatswahl. Wir könnten jede einzelne landesweite Wahl in Texas verlieren. So knapp liegen die Zahlen beieinander." Bei der Senatswahl konkurrieren der Republikaner Ken Paxton und der Demokrat James Talarico. In Umfragen liegen beide gleichauf. Neben der Senatswahl wird in dem Bundesstaat unter anderem auch der Gouverneur gewählt. Diesen Posten halten die Republikaner bisher in Person von Greg Abbott.

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