Punch2027: Rainbow coalition won’t win votes in Kwara — Accord PartyInquirerTagum diocese: Refrain from sexualized comments about ‘handsome’ priestESPNTransfer rumors, news: Could Viktor Gyökeres leave Arsenal in January?The Jerusalem Post'You are the real target': Netanyahu warns Iran developing ICBMs, nuclear weapons to target US한겨레고립·은둔 청년 담은 쿠키·라면·도시락… 천안에서 특별한 편의점 열린다UOLPapa Leão 14 reaparece no Vaticano um dia depois de receber alta hospitalar após cirurgia no pulmão.Collider19 Years Later, Marvel’s New Doctor Doom Is Officially Conquering Streaming With a 10/10 ThrillerSky TG24Selma Blair dopo l'incidente in volo: “Non volevo fare del male a nessuno”South China Morning PostHong Kong excels at medical research. So what is holding it back?ZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioThe Straits TimesPSI forecast to be between 100 and 190 on Oct 19, says NEAn-tvPeking will Vormacht sichern : China will Export wichtiger KI- und Solartechnologien einschränken
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 18, 2026

Ukraine-Krieg: Drohnenattacke setzt Öllager in St. Petersburg in Brand

Translate

Behörden in Russland haben einen massiven ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Sankt Petersburg gemeldet. Der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, teilte mit, 126 Drohnen seien abgeschossen worden. Ein Mensch sei bei dem Angriff getötet worden. Fünf weitere Personen seien verletzt.

Trümmer seien auf Wohnhäuser, Autos und Stromleitungen gestürzt und hätten Stromausfälle verursacht. Es sei ein "großangelegter Angriff mit UAVs", also mit unbemannten Luftfahrzeugen, "der weiterhin abgewehrt" werde, so Drosdenko.

Der Gouverneur der russischen Metropole an der Ostsee, Alexander Beglow, teilte mit, der ukrainische Angriff habe ein Feuer im Öllager von Sankt Petersburg ausgelöst, das bereits im Juni getroffen worden war. "Die Luftverteidigungssysteme sind im Einsatz", so Beglow.

"Aus Sicherheitsgründen" sei der Betrieb am Petersburger Flughafen Pulkowo eingeschränkt worden. Passagiere und Mitarbeiter wurden an sichere Orte gebracht.

Demnach brachen auch in Industriehallen Brände aus. Der russische Online-Händler Ozon teilte mit, dass sein Logistikzentrum in der Stadt brenne. Das Internetunternehmen VK meldet, sein Rechenzentrum in der Region Leningrad sei von Drohnen angegriffen worden. Der Betrieb laufe jedoch normal weiter. VK betreibt ein in Russland beliebtes soziales Netzwerk.

Offenbar gab es auch in anderen Landesteilen Luftangriffe. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau fing die russische Luftabwehr in der Nacht 1015 ukrainische Drohnen über verschiedenen Regionen des Landes ab.

Erneut russische Angriffe auf die Ukraine

Auch die Ukraine wurde wieder attackiert. Russische Angriffe, vor allem mit Drohnen, verursachten in mehreren ukrainischen Landesteilen Schäden. Erneut ist auch die Stromversorgung betroffen. Mindestens zwei Menschen starben.

Bei Attacken auf die Stadt Saporischschja im Südosten des Landes wurde der Militärverwaltung zufolge eine Frau getötet und eine weitere Frau sowie ein kleines Mädchen verletzt. Den Angaben nach wurden zwei Mehrfamilienhäuser, 18 Autos und eine Bildungseinrichtung beschädigt. Zum eingesetzten Waffentyp machten die Behörden keine Angaben.

Ukraine Saporischschja 2026 | Ein brennendes Auto steht auf einer nächtlichen Straße (17.10.2026)
Wohngebiet von Saporischschja nach russischem Luftangriff (am Samstag)Bild: Kateryna Klochko/AP Photo/dpa/picture alliance

In der zentralukrainischen Großstadt Poltawa gab es nach Behördenangaben Drohnenangriffe. Eine Frau sei getötet und vier weitere Menschen verletzt worden, teilte Militärverwaltungschef Witalij Djakiwnytsch mit. Demnach wurden in der Stadt neun Wohnhäuser beschädigt, teils durch abgestürzte Drohnentrümmer.

Der Militärverwaltung zufolge führten in der westukrainischen Region Winnyzja russische Drohnenangriffe auf die kritische Infrastruktur zudem zu Stromausfällen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte das russische Militär insgesamt bei seinen Angriffen 180 Kampfdrohnen ein, von denen 152 abgefangen werden konnten. Einschläge habe es an 20 Orten gegeben.

Luftalarm im Baltikum

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat auch erneut Auswirkungen im Baltikum, also auf dem Gebiet von Mitgliedstaaten von EU und NATO. Litauen hat die Bewohner im Zentrum ⁠und Norden des ⁠Landes wegen eines unbekannten Flugobjekts vorübergehend in die Schutzräume gerufen. Während der Luftwarnung seien NATO-Abfangjäger aufgestiegen und der Flughafen Kaunas geschlossen worden, wie die litauische Armee und das nationale Krisenzentrum mitteilten.

Das nördliche Nachbarland Lettland gab für einige Grenzregionen vorübergehend ebenfalls eine Warnung heraus. Begründet wurde dies mit einer "möglichen Bedrohung".

In den vergangenen Monaten sind wiederholt ukrainische Drohnen in den Luftraum der baltischen Staaten eingedrungen. Der Regierung in Kyjiw zufolge werden sie durch russische Störsender vom Kurs abgebracht. Dies schürt Sorgen vor einer Ausweitung des russischen Krieges ⁠in der Ukraine auf das NATO-Gebiet.

Ende von Trumps "Energie-Waffenruhe"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die von US-Präsident Donald Trump vor einer Woche verkündete "Energie-Waffenruhe" für beendet erklärt. In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der britischen Zeitung "Financial Times" hatte Selenskyj gesagt, die von Trump angekündigte Einstellung der beiderseitigen Angriffe auf Energieinfrastruktur sei für ihn "aufgehoben". Die Angriffe würden wieder aufgenommen.

Großbritannien London 2026 | Wolodymyr Selenskyj (14.10.2026)
Präsident Selenskyj (am Mittwoch in London): "Einstellung der Angriffe aufgehoben"Bild: Henry Nicholls/PA Wire/dpa/picture alliance

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als viereinhalb Jahren mit westlicher Unterstützung gegen den russischen Angriffskrieg. Das ukrainische Militär greift dabei auch immer wieder Ziele in Russland fernab der Front an, um der Führung in Moskau die Fortsetzung des Kriegs zu erschweren.

View the original on DW Deutsch →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.