heise+ | Japanischer Aktienindex auf Rekordkurs: Wie Anleger davon profitieren
Mehr als drei Jahrzehnte galt Japan als Mahnmal für geplatzte Börsenblasen, das Anleger lieber meiden sollten. Doch im Jahr 2026 gehört der Aktienmarkt zu den stärksten der Welt und lässt selbst den US-amerikanischen Leitindex S&P 500 alt aussehen. Ein Grund für den Boom: milliardenschwere Investitionen von Warren Buffett.
Zwischen Januar und Ende Oktober 2026 konnte der Nikkei um rund 20 Prozent zulegen, der dann einsetzende Ausverkauf bei KI-Aktien verhinderte ein noch größeres Plus. Der S&P 500 brachte es im selben Zeitraum nur auf 14 Prozent. Anleger mussten 34 Jahren warten, bis die Rekorde von 1989 fielen – kaum ein anderer großer Aktienmarkt hat eine ähnlich lange Durststrecke erlebt.
- Mitverantwortlich für die Kursgewinne der vergangenen Jahre ist auch in Japan die KI-Branche mit ihren größtenteils eher unbekannten, aber sehr erfolgreichen Unternehmen.
- Zahlreiche Reformen haben den japanischen Aktienmarkt für internationale Investoren attraktiver gemacht.
- Anleger sollten angesichts der Yen-Entwicklung der letzten Jahre sorgfältig prüfen, ob sie ihr Geld in Produkte mit (hedged) oder ohne Währungssicherung investieren wollen.
Doch was steckt wirklich hinter dem Comeback, welche Unternehmen gehören zu den großen Gewinnern und wie sieht es mit den Chancen sowie Risiken nach der starken Rally aus? Wer nicht gezielt in Aktien investieren möchte: Wir stellen außerdem interessante Japan-ETFs und aktive gemanagte Fonds vor – einschließlich ihrer Performance, Kosten und wichtigsten Positionen.
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