Gallego wurde nur 24 Jahre: Spanische Athletin stirbt bei tragischem Zugunglück

Mindestens 69 Menschen sterben bei dem tragischen Zugunglück am Mittwoch. Unter ihnen ist auch Julieta Gallego. Die 24-jährige Weitspringerin reiste zum Besuch nach Spanien.
Bei dem tragischen Zugunglück in Spanien ist auch eine spanische Athletin gestorben. Wie der spanische Rundfunk rtve berichtet, ist unter den Toten auch die 24-jährige Weitspringerin Julieta Gallego, die derzeit in Deutschland lebte, aber in Spanien zu Besuch war. Bei dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge starben mindestens 69 Menschen, zahlreiche wurden teils schwer verletzt.
"Die spanische Leichtathletikfamilie trauert um den Tod von Julieta Gallego, einer Athletin des Vereins AD Sprint, bei dem Zugunglück in Urda (Toledo)", teilte der Königliche Spanische Leichtathletikverband (RFEA) in seinen sozialen Netzwerken mit und übermittelte dort auch sein Beileid sowie seine "vollständige" Unterstützung für ihre Familie, Angehörigen und Vereinskollegen.

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Tragödie in Toledo - "Nach 17 Minuten kam es zum Unfall"
"Heute ist ein sehr trauriger Tag für die gesamte AD Sprint-Familie. Wir nehmen Abschied von unserer Athletin Julieta Gallego, einem Mitglied unseres Sprungteams, die bei dem tragischen Zugunglück in Urda (Toledo) ums Leben kam", teilte ihr Verein mit. Spanischen Medien zufolge ging sie auf die deutsche Schule in Madrid. Ihre persönliche Bestmarke lag demnach bei 5,9 Metern.
Am Mittwochmorgen kollidierten in Urda, etwa 130 Kilometer südlich von Madrid, zwei Hochgeschwindigkeitszüge. Ein Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe fuhr von hinten auf einen stehenden Zug des privaten Unternehmens Iryo auf. Die genaue Ursache ist noch unbekannt und wird untersucht. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte menschliches Versagen zu dem Unglück geführt haben. In der Folge ordnete die spanische Regierung eine dreitägige Staatstrauer an. Der Fußballverband sagte sämtliche Pokalspiele ab.
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