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Tuesday, November 3, 2026

Inflation in der Schweiz steigt auf 1,5 Prozent

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Energiepreise treiben Teuerung

Inflation in der Schweiz steigt auf 1,5 Prozent

Die Teuerung ist definitiv zurück: Im Oktober übersteigt sie in der Schweiz die 1-Prozent-Marke, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) mitteilt. Aktuell liegt sie gegenüber dem Vorjahresmonat bei 1,5 Prozent.

Publiziert: vor 12 Minuten

Nathalie BennRedaktorin Wirtschaft

Die Konsumentenpreise in der Schweiz sind im Oktober 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug die Teuerung 1,5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) heute Dienstag mitteilt. Der Landesindex der Konsumentenpreise erreichte 101,7 Punkte.

«Der Anstieg ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen», schreibt das BfS. Verantwortlich waren unter anderem höhere Preise für Benzin, Diesel und Heizöl. Ende September betrug der Preis für Letzteres bereits rund 70 Prozent mehr als im Vorjahr. Mitte Oktober kletterte der Preis auf 173.50 Franken pro 100 Liter. Ähnlich düster sieht es bei den Spritkosten aus.

Auch Schuhe und ambulante ärztliche Leistungen im Spital wurden teurer. Günstiger wurden hingegen ärztliche Leistungen in Arztpraxen, Pauschalreisen ins Ausland und Hotelübernachtungen.

Mit 1,5 Prozent bleibt die Inflation weiterhin unter der Obergrenze von 2 Prozent, bis zu der die Schweizerische Nationalbank (SNB) Preisstabilität annimmt. Auch im internationalen Vergleich steht die Schweiz gut da: So betrug die Teuerung in der Eurozone im September 3,8 Prozent, in den USA 3,7 Prozent.

Auffällig ist allerdings das Tempo des Anstiegs: Seit August hat sich die Inflationsrate von 0,8 auf 1,5 Prozent nahezu verdoppelt. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, steigt auch der Druck auf die SNB, eine Erhöhung des Leitzinses ins Auge zu fassen.

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