Überschwemmungen: Behörden rufen Katastrophenfall in Bangkok aus
Stand: 26.09.2026 • 09:59 Uhr
Überflutete Straßen und vollgelaufene Kanäle - in der thailändischen Hauptstadt Bangkok herrscht nach tagelangen Regenfällen Notstand. Der Wetterdienst warnt vor neuen Regenfällen.
Nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen in Bangkok haben die Behörden für alle Bezirke der thailändischen Hauptstadt den Katastrophenfall ausgerufen. Seit Donnerstagnachmittag hatte es beinahe ununterbrochen geregnet.
Viele Straßen sind überflutet, in Häusern und Restaurants in der Nähe von Kanälen steht das Wasser, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AFP. Durch die Ausrufung des Katastrophenfalls können die örtlichen Behörden Notfallmaßnahmen ergreifen.
"Es regnet ununterbrochen"
Der Gouverneur von Bangkok, Chadchart Sittipunt, erklärte, der Osten der Stadt sei am stärksten betroffen. Seit Donnerstag seien in Bangkok fast 300 Millimeter Regen gefallen, teilte der Gouverneur mit. "Es regnet ununterbrochen, und wir geben unser Bestes. Wir versuchen, das Wasser abzupumpen, aber die Kanäle sind voll", schrieb er in Onlinediensten. Die größte Gefahr drohe den Anwohnern entlang der Kanäle, betonte er.
Eine Verkäuferin, die in der Nähe eines Kanals nördlich des Zentrums ihren Laden hat, sagte: "Das Wasser steigt immer weiter. Es ist jetzt schwierig, rauszugehen. Es steht mir mittlerweile bis zur Hüfte." Ihr Laden sei bereits seit zwei Tagen geschlossen.
An einigen Stellen der Stadt kommen Menschen nur zu Fuß weiter.
Der thailändische Wetterdienst warnte, dass der Starkregen in den meisten Teilen des Landes bis einschließlich Sonntag anhalten werde. Er verwies dabei auf ein starkes Tiefdruckgebiet über der Zentralregion sowie auf die sich verstärkenden Bedingungen des Südwestmonsuns.
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