RTP DesportoPortugal qualificado para `oitavos` do Europeu de voleibol após derrota de IsraelInquirerMarcos yet to decide on fuel excise tax suspension – Palaceוואלהבגלל תקלה באתר העירייה: המידע רפואי ונתוני הרווחה של תושבי בית שמש היו חשופים לציבורESPNFacts vs. Feelings: What eight notable Week 1 performances mean for Week 2The Jerusalem PostNetanyahu’s New York UN visit sees unusual US Secret Service security involvementESPN DeportesEl mayor éxito y la mayor decepción de los 30 equiposDaily MaverickGROUNDUP: The N1 town’s decade of decay — Beaufort WestBollywood HungamaThe Vvaan Trailer: Sidharth Malhotra and Tamannaah Bhatia starrer explores Indian folklore, supernatural elements and adventure; watchCollider‘Anaconda’ Meets ‘Jurassic Park’ in New Creature Feature With a Truly Gigantic Predator [Exclusive]SCMP ChinaChina uses 100,000 home-grown AI chips to build leading weather forecast systemDeadlineChris Harrison’s Dating Series ‘The Vow’ Sets Premiere On Fox Nation
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, September 16, 2026

Renault Scenic E-Tech: Modellpflege bringt mehr Reichweite und Ladetempo

Translate

Renault hat sein batterieelektrisches Familien-SUV Scenic E-Tech überarbeitet. Die Modellpflegemaßnahmen bringen zwei Batterievarianten, kürzere Ladezeiten an Gleichstrom-Schnellladesäulen und ein erweitertes Digitalpaket mit Google Gemini als KI-Sprachassistent. Als Antrieb bleibt bei beiden Batterievarianten nur noch der kräftigere der beiden bisher erhältlichen Elektromotoren mit 160 kW und 300 Nm im Angebot. Als kombinierten Verbrauch gibt Renault für die zuerst erhältliche Long-Range-Ausführung mit NMC-Zellchemie 16,6 bis 17,3 kWh pro 100 km an.

Waren bislang Traktionsbatterien mit 87 und 60 kWh und Ladeleistungen von 150 respektive 130 kW im Programm, stehen nun zwei modernisierte Akkuoptionen zur Wahl: Eine NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Kobalt) mit 89 kWh für bis zu 632 Kilometer WLTP-Reichweite und maximal 150 kW Ladeleistung an Gleichstrom. Sie soll eine Ladedauer von 15 (!) auf 80 Prozent in 28 Minuten erreichen.

Später will Renault eine LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) mit 67 kWh anbieten, die laut WLTP bis zu 459 Kilometer ermöglicht und mit bis zu 165 kW in 24 Minuten von 15 auf 80 Prozent ladbar sein soll. Auch in diesem Fall zeigt sich, dass die robustere LFP-Zellchemie höhere Ladeleistungen verkraftet. Auf der französischen Pressewebseite von Renault werden übrigens abweichende Angaben zur WLTP-Reichweite gemacht. Dort ist von 642 und 467 km die Rede.

Renault Scenic

Insgesamt verspricht Renault rund 25 Prozent kürzere Ladezeiten gegenüber dem bisherigen Modell. Rechnerisch ergibt sich für die große Batterie eine durchschnittliche Ladeleistung von etwa 124 kW im Fenster 15 bis 80 Prozent. Das ist ein Wert auf dem Niveau des Tesla Model Y Long Range. Die LFP-Version kommt rechnerisch auf etwa 109 kW Durchschnittsleistung. Serie ist ein Wechselstromladegerät mit 11 kW, ein 22-kW-Lader kann gegen Aufpreis bestellt werden.

Bei den kompakten Elektro-SUV sortiert sich der Scenic in der oberen Mittelklasse ein: Der VW ID.4 Pro (Test) bietet mit maximal 175 kW und 28 bis 35 Minuten ähnliche Ladedauern. Tesla Model Y (Test) und Hyundai Ioniq 5 (Test) bieten deutlich höhere Ladeleistungen: Der Ioniq 5 kommt dank 800-Volt-Architektur auf bis zu 260 kW, das Model Y auf bis zu 250 kW. Auf die Akkugröße gerechnet ergeben sich so etwas kürzere Ladezeiten. Im Alltag merkt man diesen Unterschied vor allem bei langen Autobahnfahrten mit mehreren Ladestopps.

Wie bereits im Megane E-Tech erreicht die 67-kWh-LFP-Batterie dank Cell-to-Pack-Architektur (C2P) für die 232 Pouch-Zellen eine Packing-Effizienz von 53 Prozent, wie Renault stolz vermeldet. Im Scenic bietet sie der Hersteller nun in einem größeren Fahrzeug mit mehr Platz an; das Auto ist 4,47 Meter lang, bietet 545, bei umgeklappter Rückbank 1670 Liter Kofferraumvolumen und wiegt rund 1900 Kilogramm.

Das Infotainmentsystem OpenR Link hat Renault mit integrierten Google-Funktionen aufgewertet: Neu ist die Option, Google Gemini als KI-Sprachassistenten zu aktivieren, der komplexere und kontextbezogene Anfragen beantworten soll. Google Maps erhält erweiterte Filterfunktionen für Ladestationen nach Anbieter, Ladeleistung oder Zahlungsmethode. Für drei Jahre inkludiert sind monatlich 2 GByte Datenvolumen. Zum kabellosen Laden von Smartphones baut Renault nun ein Qi2-Schnellladegerät ein, das auch MagSafe-kompatibel ist.

Renault Scenic E-Tech

Das Infotainment bietet jetzt KI-gestützte Sprachbedienung und einen Fahrassistenten, der die Ruhe bewahren soll.

(Bild: Renault)

Die Assistenzsysteme ergänzt nach der Modellpflege eine „Multi-Target“-Funktion, die mehrere Fahrzeuge gleichzeitig verfolgt und bei dichtem Verkehr ruhiger reagieren soll. Ein neuer „Smart“-Modus im Multi-Sense-System wechselt je nach Fahrstil automatisch zwischen Eco, Comfort und Sport. Der Predictive Eco Driving Assistant nutzt Kartendaten, um den Energieverbrauch laut Renault um bis zu sechs Prozent zu senken.

Mit einem Einstiegspreis von 37.590 Euro positioniert Renault den überarbeiteten Scenic finanziell deutlich unter dem VW ID.4 Pro (ab 40.335 Euro) und dem Tesla Model Y Long Range (ab 49.970 Euro). Einen Verbrenner- oder Hybrid-Scenic gibt es nicht mehr, das Modell ist ausschließlich elektrisch erhältlich. Im Renault-Portfolio steht der Scenic damit konzeptionell über dem kompakteren Megane E-Tech als größerer Familienwagen mit mehr Platz und in der Long-Range-Version deutlich höherer Reichweite. Das Fahrzeug wird im Werk Douai in Frankreich gefertigt, die Batteriezellen stammen aus Polen, der Motor aus Cléon in der Normandie. Renault betont, dass sich der Scenic für das Europäische Batterie-Bonusprogramm qualifiziert.

View the original on heise online

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.