וואלה"הדברים הללו שקריים לחלוטין" | תגובת דובר צה"ל באנגלית לסרט "נז"א"CNN Türkİngiltere’de Hull City rüzgarı: Premier Lig'de kalıcı olacağını gösterdiInquirerPCG searches for fisherman after boat found burning off BatangasThe Jerusalem PostIsrael attacks only when attacked - and the Jordanian border is proof - opinionESPNFantasy buzz: Two Panthers? Ashton Jeanty?! The scoring leaders after SNFPunchSouth Korea interim coach denies using ChatGPT to prepare for matchesBollywood HungamaEXCLUSIVE: Anya Singh bags Vikram Bhatt’s 1920: Cold Winter; reunites with Ahan Shetty after Border 2한겨레AI 개발 경고음…영국 국왕, AI기업 경영진과 이번주 회담SözcüPetrol fiyatları çileden çıkardı: Komşuda halk, sokakları yaktıUOLInteligência de Seul investiga se ditador da Coreia do Norte tem um 3º filhoSouth China Morning PostHimalayan ‘glacier bankruptcy’ threatens water security for 2 billion in AsiaSky TG24Amazon sospende voli società che gestiva cargo precipitato a Miami
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, September 14, 2026

Leere Tanks – Heizölpreis auf Höhenflug: Branche warnt vor Bestellansturm

Translate

Leere Tanks Heizölpreis auf Höhenflug: Branche warnt vor Bestellansturm

Viele Hausbesitzerinnen und -besitzer haben ihre Heizöltanks derzeit noch nicht aufgefüllt. Sie hoffen auf sinkende Preise, bevor die Heizsaison beginnt. Doch bislang ist die erhoffte Entspannung ausgeblieben.

14.09.2026, 05:45

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Juni nähert sich der Heizölpreis wieder den Höchstständen an, die seit dem Beginn des Kriegs im Nahen Osten erreicht wurden.

Der amerikanische Angriff auf den Iran und die zeitweise Blockade der Strasse von Hormus haben den Markt zusätzlich belastet.

Aktuell kostet ein Liter Heizöl je nach Bestellmenge rund 1.60 Franken. Mitte Juni waren es noch etwa 1.10 Franken. Das entspricht einem Anstieg von rund 45 Prozent innerhalb von zwei Monaten.

«Trotz des näher rückenden Winters bleibt die Nachfrage verhalten», sagt Paolo Righetti, Präsident von Swissoil Ticino gegenüber dem Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz RSI. «Der Markt steht seit praktisch sechs Monaten still.»

Dass dies so bleibt, glaubt er jedoch nicht. «Wir wissen, dass die Kundinnen und Kunden ihr Heizöl für den Winter bald bestellen müssen – unabhängig vom Preis.»

Genau das bereitet den Anbietern Sorgen. Viele Menschen haben bislang abgewartet und könnten nun gleichzeitig bestellen.

Diskutieren Sie mit:

«Es droht ein logistischer Sturm, der schwierig zu bewältigen sein wird», warnt Righetti. Kundinnen und Kunden müssten sich auf längere Wartezeiten einstellen oder rechtzeitig bestellen.

Kaufen oder weiter warten?

Viele Kundinnen und Kunden stellen derzeit dieselbe Frage: Lohnt es sich, noch auf tiefere Preise zu warten? «Wer mich anruft, dem sage ich, dass meine Kristallkugel leider kaputt ist», sagt Righetti.

Langfristig sei er überzeugt, dass die Preise wieder sinken werden, sobald sich die Lage im Nahen Osten beruhige. Der Zeitpunkt sei jedoch völlig offen. «Der Preis könnte durchaus noch weiter steigen. Der Markt reagiert derzeit extrem empfindlich auf geopolitische Entwicklungen.»

Arbeiter mit Handschuhen hält einen Schlauch auf einem Abflussdeckel.
Legende: Viele Hausbesitzerinnen und -besitzer zögern mit dem Heizölkauf Keystone / Gaëtan Bally

Die aktuelle Zurückhaltung könnte somit ausgerechnet zu einem Bestellansturm führen, der die Lieferfristen verlängert.

Schwierige Lage auch für die Lieferanten

Auch die Heizöllieferanten stehen unter Druck. Bestellt etwa eine Immobilienverwaltung 50'000 Liter Heizöl, sichern sich die Händler diese Menge unmittelbar bei ihren Lieferanten zum aktuellen Marktpreis. «Wir verkaufen, kaufen und liefern», sagt Righetti. Grössere Mengen auf Vorrat einzukaufen, wäre mit erheblichen Risiken verbunden.

Zusätzliche Probleme bei der Versorgung

Box aufklappen Box zuklappen

Erschwert wird die Lage durch weitere Faktoren. Wie das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL mitteilte, beeinträchtigt ein technischer Ausfall der Raffinerie in Cressier NE derzeit die Versorgung mit Erdölprodukten.

Hinzu kommen Einschränkungen beim Transport auf dem Rhein aufgrund tiefer Wasserstände.

Deshalb hat der Delegierte für wirtschaftliche Landesversorgung die vorübergehende Freigabe von Pflichtlagern bewilligt. Zwischen dem 8. und 20. September dürfen bis zu 30'000 Kubikmeter Diesel und 30'000 Kubikmeter Benzin freigegeben werden.

Für Heizöl bestehen derzeit laut Bund allerdings keine Versorgungsprobleme.

Von Spekulation könne deshalb keine Rede sein. Sinkende Preise auf dem Weltmarkt kämen direkt den Kundinnen und Kunden zugute.

«So etwas haben wir noch nie erlebt»

Die Freigabe von Pflichtlagern hilft laut Righetti auch dabei, die Preise etwas zu stabilisieren. Gleichzeitig betont er die aussergewöhnliche Situation auf den Energiemärkten.

«Eine derart instabile Lage haben wir noch nie erlebt», sagt er. Allein zwischen Anfang und Ende August sei der Dieselpreis um rund 100 Dollar pro Tonne gestiegen. Dazwischen habe es Tagesbewegungen von 40 bis 50 Dollar gegeben – oft allein aufgrund neuer Nachrichten aus dem Nahen Osten.

View the original on SRF News

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.