PunchOyo doctors suspend strike, return to work after one weekThe Jerusalem PostWATCH: Jewish pro-Trump activist assaulted, threatened with death at Michigan universityInquirerMNLF-Sema faction denies sheltering Bato dela RosaDaily MaverickBENT COP: Cape Town cop convicted of murder, supplying intelligence to the 28s Mobsters gangBollywood HungamaBMC removes Dia Mirza’s anti-cracker Diwali video after BJP's objectionZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioCollider‘Ghosts’ Is About to Officially “Change the World” With 1 EpisodeIl Fatto QuotidianoMamdani canta “Bella ciao” e Gualtieri lo interrompe: la gag dei due sindaci per promuovere l’opera lirica a New YorkVanguardINEC chairman says AI can strengthen democracy, warns against election disinformationGIGAZINEnanochatの日本語版フォーク「nanochat-jp」、トークナイザ学習・事前学習・SFT・RL・評価・推論を単一リポジトリで完結させ、SentencePiece Unigram トークナイザ・日本語コーパスと日本語 SFT/RL データ・日本語ベンチマーク(CORE / ChatCORE)・HuggingFace形式への変換器ありDeadlineLionsgate’s ‘The Housemaid’ Stage Adaptation Sets Fall 2027 London PremierePopular ScienceBald eagle mistaken for trashbag on the road to recovery
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, November 2, 2026

Trump neu auf Liste der "Feinde der Pressefreiheit"

Translate

US-Präsident Donald Trump ist von "Reporter ohne Grenzen" (Reporters sans frontières, RSF) auf die Liste der weltweit größten "Feinde der Pressefreiheit" gesetzt worden. Trump nutze die Macht seines Amtes gezielt gegen kritische Berichterstattung, erklärte RSF-Geschäftsführer Christian Mihr anlässlich des Internationalen Tages zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten (2. November). Dass nun ein US-Präsident neben Chinas Staatschef Xi Jinping und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dieser Liste steht, bezeichnete Mihr als "Einschnitt".

Die Vereinigten Staaten belegen in der RSF-Rangliste der Pressefreiheit inzwischen nur noch Platz 64 von 180 Ländern - ein Tiefstand. Erst im September hatte Trump Journalisten der US-Medien CNN, MS NOW und Politico ein vorübergehendes Hausverbot für das Weiße Haus in Washington erteilt.

33 Akteure am Pranger

Neu auf der RSF-Liste steht auch der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi. Er hatte in seinem Land unabhängige Redaktionen schließen und erst kürzlich Journalisten des Faktencheck-Portals "Matsadaash" inhaftieren lassen.

G7-Gipfel 2026 | France G7 Summit Trump | Trump trifft al-Sisi in Évian-les-Bains
"Feinde der Pressefreiheit" unter sich: Abdel Fattah al-Sisi (l.) und Donald Trump beim G7-Gipfel in Frankreich (Juni 2026)Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP Photo/picture alliance

Insgesamt führt die Organisation derzeit 33 "Feinde der Pressefreiheit" auf. Weiterhin vertreten sind die israelischen Streitkräfte, denen vorgeworfen wird, im Gaza-Krieg gezielt Journalisten anzugreifen. Ebenso werden Gruppierungen wie die Kommunistische Partei Chinas, Drogenkartelle in Mexiko , die Militärjunta in Burkina Faso und die Rebellengruppe M23 in der Demokratischen Republik Kongo gelistet. 

Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko und Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew behalten ihre negativen Einträge.

Wie stark ist die Pressefreiheit weltweit bedroht?

Überdies verschärfe die Macht großer Technologiekonzerne über digitale Märkte und Werbeeinnahmen die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage vieler Medien, beklagt RSF. So schwächten Alphabet (Google, YouTube) und Meta (Facebook, Instagram, Threads, WhatsApp) die Medien finanziell. Der weltweite Werbemarkt habe 2026 ein Volumen von mehr als 1,3 Billionen US-Dollar erreicht, "aber nicht der Journalismus profitiert, sondern allen voran die Digitalkonzerne selbst".

Entmachtet vom Volk

Im Vergleich zur RSF-Liste aus dem vergangenen Jahr gibt es jedoch auch positive Entwicklungen: Ungarns ehemaliger Ministerpräsident Victor Orban und Serbiens abgewählter Präsident Aleksandar Vucic tauchen nicht mehr auf. Nach den Wahlniederlagen in diesem Jahr könnten sie jetzt ihre pressefeindliche Politik nicht mehr fortsetzen, so "Reporter ohne Grenzen".

Ungarn Budapest 2024 | Aleksandar Vucic und Viktor Orban
Runter von der Liste: Aleksandar Vucic (l.) und Viktor Orban (Archivfoto von 2024)Bild: Attila Volgyi/Xinhua/picture alliance

RSF veröffentlicht die Liste in unregelmäßigen Abständen seit 2001. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

View the original on DW Deutsch →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.