Wochenlanger Ausfall: Lichtlein verpasst nicht nur die Länderspiele
Jetzt ist klar: Nils Lichtlein wird nicht an der Schulter operiert. Der Spielmacher der Füchse Berlin verpasst aber die anstehenden Länderspiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft definitiv und fällt darüber hinaus aus.

Nächster Rückschlag für Nils Lichtlein IMAGO/Lobeca
Die Füchse Berlin müssen "bis voraussichtlich Dezember" auf ihren Spielmacher Nils Lichtlein verzichten. Das teilte der Handball-Bundesligist am heutigen Dienstag (27. Oktober) mit. Damit ist klar: Der 24-Jährige wird u.a. die beiden EM-Qualifikationsspiele Deutschlands Anfang November verpassen.
Keine Operation
Lichtlein hat sich bei einem Griff in die linke Schulter verletzt und wird vorerst nicht zum Einsatz kommen. Er werde voraussichtlich erst Mitte Dezember wieder auf der Platte stehen können, so die Füchse. "Nach den Untersuchungen von Prof. Markus Scheibel wurde erkannt, dass eine Operation nicht notwendig ist. Durch die konservative Behandlung verringert sich die Ausfallzeit", heißt es weiter.
Hanning: Wäre das sichere WM-Aus gewesen
"Ich bin erst einmal froh, dass ein operativer Eingriff nicht stattfinden muss", sagt Nils Lichtlein. "Natürlich ist es nicht schön, dass ich jetzt schon mehrere Verletzungen in diesem Jahr hatte, aber am Ende ist es doch noch Glück im Unglück. Ich werde alles dafür tun, schnellstmöglich wieder zurückzukommen."
Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning betont: "Ich bin erst einmal froh, dass die Experten zum dem Entschluss gekommen sind, dass eine Operation nicht notwendig ist. Das wäre das sichere Aus für die WM gewesen." Er ergänzt: "Für die Füchse und für Nils wäre das nach der gerade erst ausgeheilten Fußverletzung auch eine Katastrophe gewesen. Wir werden alles dafür tun, dass Nils schnellstmöglich wieder zurückkommt, doch die Gesundheit steht an erster Stelle."
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