Bundesratswahl – Giezendanner und Imark schliessen Kandidatur nicht aus

- Die SVP-Nationalräte Benjamin Giezendanner (AG) und Christian Imark (SO) schliessen laut der «Sonntagszeitung» eine Kandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin nicht aus.
- Giezendanner würde sich eine Kandidatur überlegen, falls die Partei auf ihn zukomme, sagte auf Anfrage der Zeitung.
- Auch Imark würde eine Kandidatur prüfen, sofern sein Profil den Anforderungen entspreche.
Nach der Absage von Esther Friedli hat sich das Feld für weitere potenzielle Anwärter auf das Bundesratsamt geöffnet: Wie Quellen SRF bestätigten, hielten sich Personen zunächst zurück, weil sie sich gegen die St. Galler Ständerätin geringe Chancen ausrechneten.
Aktuell werden diverse Namen als mögliche Nachfolger von Bundesrat Guy Parmelin gehandelt. Einige haben aber auch schon ihren Verzicht verkündet. Über die Kandidaturen entscheidet die SVP-Fraktion am 20. November.
Das sind mögliche Bundesratskandidaten
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Bild 1 von 5. Natalie Rickli. Natalie Rickli, Zürcher Regierungsrätin und ehemalige Nationalrätin. Sie gilt seit Jahren als bundesratsfähig und verfügt über Exekutiverfahrung. Mit ihr würde die SVP eine starke Frau ins Rennen schicken. Bildquelle: KEYSTONE/Ennio Leanza.
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Bild 2 von 5. Thomas Aeschi. Thomas Aeschi, Zuger Nationalrat und SVP‑Fraktionspräsident. Er gehört seit Jahren zu den aussichtsreichsten Kandidaten, auch wenn seine Chancen durch die Wahl des ebenfalls aus Zug stammenden Martin Pfister gesunken sein dürften. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Schneider.
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Bild 3 von 5. Pascal Schmid. Pascal Schmid, Thurgauer Nationalrat. Asylspezialist der SVP. Er wird in Teilen der Partei inzwischen als eine Art «Kronprinz» gehandelt und taucht in neueren Spekulationen zunehmend auf. Bildquelle: KEYSTONE/Alessandro della Valle.
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Bild 4 von 5. Céline Amaudruz. Céline Amaudruz, SVP‑Nationalrätin Genf und Mitglied im Parteivorstand: Die bekannteste SVP-Exponentin der Westschweiz gilt als chancenreichste Kandidatin aus der Romandie. In den anderen Parteien wird sie aber als Hardlinerin wahrgenommen. Bildquelle: KEYSTONE/Urs Flueeler.
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Bild 5 von 5. Franz Grüter. Franz Grüter, SVP-Nationalrat und Unternehmer. Mitglied im SVP‑Parteivorstand. Grüter vertritt die SVP-Parteilinie, wird in den anderen Parteien aber als umgänglich wahrgenommen mit staatsmännischem Auftritt. Bildquelle: KEYSTONE/Georgios Kefalas.
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Bild 1 von 3. Esther Friedli. Esther Friedli, St. Galler Ständerätin. Seit ihrer Wahl in den Ständerat wird sie regelmässig als Bundesratskandidatin gehandelt. Sie steht aber dieses Mal als Kandidatin nicht zur Verfügung, wie sie am 9. Oktober dem Portal Toggenburg 24 bekannt gab. Bildquelle: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller.
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Bild 2 von 3. Magdalena Martullo-Blocher. Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin Graubünden, wird selten als ernsthafte Nachfolgerin genannt. In einer Vereinigten Bundesversammlung müsste sie Stimmen weit über die SVP hinaus gewinnen. Viele Parlamentarier von Mitte, SP, Grünen und GLP würden ihre Wahl wohl ablehnen. In der «Arena» hat sie zudem gesagt, sie werde nicht kandidieren. Bildquelle: KEYSTONE/Andreas Becker.
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Bild 3 von 3. Marcel Dettling. Marcel Dettling, seit 2024 SVP‑Parteipräsident. Seine Stärken liegen vor allem innerhalb der SVP, seine Schwächen eher bei der Wählbarkeit im Parlament. Er sagte allerdings bereits zur «Aargauer Zeitung», dass er nicht für Parmelins Nachfolge kandidieren und sich stattdessen auf die Führung seiner Partei fokussieren will. Bildquelle: KEYSTONE/Urs Flueeler.
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