CNN Türk19 EYLÜL AKARYAKIT FİYATLARI | Motorin (mazot) ve benzine zam ya da indirim geldi mi? İstanbul, Ankara, İzmir güncel yakıt pompa fiyatlarıThe Jerusalem PostShroud displaying names of 20,000 Palestinian children unveiled at UN’s NY headquarters - reportPunchSoldiers rescue six kidnapped victims in Kaduna, KatsinaRTP DesportoWarren comanda na Aroeira, portugueses lutam pela subidaESPNOregon wins in 84-0 rout despite missing 2 key players on offense한겨레“규칙 지킨 사람만 불이익”…수험생들 “마감 후 원서 전면 취소하라”InquirerSouth Cotabato solon calls for stronger school safety measuresBollywood HungamaYeh Prem Mol Liya: Himesh Reshammiya to launch title track of Ayushmann Khurrana, Sharvari starrer live with 25-piece orchestra on September 20Inquirer EntertainmentBTS closes 2026 iHeart Radio Music Festival Day 1 with fiery setХабрДемон Сциларда: Энтропия и информацияSözcüYargıtay'dan yeni nafaka kararı: Bu şartları taşıyanlar artık alamayacakCNN بالعربيةالحرس الثوري يضع شرطا بشأن تصدير النفط من أي دولة بالمنطقة
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, September 19, 2026

Ex-Sicherheitsberater rechnet ab: Bolton wirft Trump Plan- und Ziellosigkeit im Iran-Krieg vor

Translate

Ex-Sicherheitsberater rechnet abBolton wirft Trump Plan- und Ziellosigkeit im Iran-Krieg vor

19.09.2026, 08:27 Uhr

612434084
Demonstranten in New York halten Schilder hoch und zeigen Fotos von amerikanischen Soldaten und Zivilisten, die im Iran-Krieg ums Leben gekommen sind. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

John Bolton diente US-Präsident Trump einst als Sicherheitsberater, heute zählt er zu dessen schärfsten Kritikern. In einem Interview zerlegt er jetzt die Kriegsführung der USA gegen den Iran: Trumps Strategie sei unausgegoren und ohne klares Ziel.

Der frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, wirft US-Präsident Donald Trump im Krieg gegen den Iran massive Versäumnisse vor. "Trump entscheidet, ohne die Folgen zu bedenken, ohne mögliche Szenarien durchzuspielen. Das hat ihn in eine Lage gebracht, aus der er heute keinen Ausweg weiß", sagte Bolton mit Blick auf den Krieg im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. "Die entscheidende Frage ist, welches Ziel man mit militärischer Gewalt verfolgt."

Bolton warf Trump zudem mangelhafte Informationspolitik vor. Der Republikaner habe weder die US-Bevölkerung noch den Kongress von der Notwendigkeit eines Militäreinsatzes im Iran überzeugt. Er habe weder die Nato noch die Golfstaaten informiert, auch nicht Japan oder Südkorea. Und vor allem habe er nicht mit dem Widerstand im Iran zusammengearbeitet. "Der ist sehr verbreitet, wenn auch schlecht organisiert", sagte Bolton. Trump hätte die Opposition fragen können, ob sie Geld, Kommunikationsmittel oder Waffen benötigte. "Menschen im Land könnten das Regime weiter destabilisieren, bis es sich nicht mehr halten kann."

Bolton: Trump hat nicht durchdacht, was sein Ziel ist

All das brauche Zeit, sagte Bolton. Diese Zeit habe Trump sich nicht genommen. "Deshalb hat er, wie so oft, nicht durchdacht, was sein Ziel ist und was nötig wäre, um es zu erreichen." Er wisse nicht, was Trump mit den Angriffen vom 28. Februar habe erreichen wollen. "Falls es ein Regimewechsel war, hat er nichts dafür vorbereitet. Ein Ziel zu benennen heißt nicht, dass es per Fingerschnipsen passiert."

Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsam den Krieg gegen den Iran begonnen, der mit Gegenangriffen in der Region reagierte. Der Konflikt dauert nun schon fast sieben Monate an.

Bolton war in Trumps erster Amtszeit (2017-2021) zeitweise dessen Nationaler Sicherheitsberater. Der langjährige Diplomat, der als außenpolitischer Hardliner gilt, trat nach rund eineinhalb Jahren im Amt im Streit mit Trump zurück. Im Anschluss wurde er zu einem seiner schärfsten Kritiker: 2020 veröffentlichte Bolton ein Enthüllungsbuch, in dem er ein vernichtendes Bild von Trump zeichnete. Die Trump-Regierung hatte vergeblich versucht, die Publikation zu stoppen.

View the original on n-tv

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.