Ein Emoji sorgt für Wirbel: Brown zweifelt an Tatums Reaktion auf Trade
Jayson Tatum hat erstmals ausführlich geschildert, wie er vom überraschenden Wechsel seines langjährigen Teamkollegen Jaylen Brown nach Philadelphia erfuhr. Browns knappe Reaktion auf das Video lässt allerdings Zweifel am Verhältnis der früheren Celtics-Stars aufkommen.

Brown spielt in seiner ersten Saison für die Sixers. IMAGN IMAGES via Reuters Connect
Tatum erklärte in einem Video auf seinem YouTube-Kanal, von dem Trade genauso überrascht worden zu sein wie die Öffentlichkeit. Nach einem privaten Training in Las Vegas sei ESPN-Insider Shams Charania auf ihn zugekommen und habe ihm ein Handtuch gegeben, damit seine Reaktion nicht zu sehen war. "Er sagte: 'Sie haben ihn gerade getradet.' Ich fragte: 'Wohin?' Er sagte: 'Philly.' Und ich dachte nur: 'Wir haben ihn die Straße runtergeschickt?'"
Anschließend würdigte Tatum die gemeinsame Zeit mit Brown. Neun Jahre lang bildeten die beiden das zentrale Duo der Celtics und gewannen 2024 gemeinsam die Meisterschaft. "Wenn es darum ging, in den Kampf zu ziehen, wusste ich, dass die Nummer 7 alles tun würde, damit wir gewinnen", sagte Tatum. Beide hätten sich gegenseitig und damit auch die gesamte Mannschaft besser gemacht.
Brown schien dieser Darstellung jedoch nicht vollständig zu glauben. Unter einem Ausschnitt des Videos hinterließ der heutige Sixers-Star lediglich ein blaues Cap-Emoji. Im englischen Internet-Slang steht "cap" für eine Lüge oder unwahre Behauptung. Welchen Teil von Tatums Aussagen Brown konkret anzweifelte, erklärte er allerdings nicht.
Bereits nach dem Trade hatte Brown von mangelndem Respekt in Boston gesprochen. Bei seiner Vorstellung in Philadelphia erklärte er zudem, seit dem Wechsel kaum mit Tatum gesprochen zu haben, betonte damals aber zugleich seinen Respekt für den früheren Mitspieler. Am 10. November treffen Brown und Tatum erstmals in einem Pflichtspiel als Gegner aufeinander - nach der viel diskutierten Emoji-Reaktion dürfte dieses Duell nun noch stärker im Fokus stehen.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.